Allee Noordhavenpoort
Über das Werk
Die „Allee Noordhavenpoort" von Paul Baum führt den Blick durch eine stille niederländische Gasse, gesäumt von Backsteinhäusern mit rötlichen Ziegeldächern. Zwischen den Gebäuden öffnet sich der Weg zum Kirchturm im Hintergrund, während zartes Grün der Bäume die Szenerie belebt. In pastelligen, fein getupften Farben hält das Werk einen Moment ländlicher Ruhe fest.
Eine niederländische Gasse in gedämpftem Licht
Das Gemälde zeigt eine schmale Straße, die sanft in die Tiefe führt. Links und rechts rahmen Wohnhäuser mit ockergelben und rötlichen Fassaden die Komposition, ihre Dächer leuchten in warmen Terrakottatönen. Der unbefestigte Weg in der Bildmitte ist in hellen Beige- und Grautönen gehalten, die Oberfläche wirkt durch die pointillistische Technik lebendig strukturiert. Im Hintergrund erhebt sich ein schlanker Kirchturm, der den Blick zum Horizont lenkt. Grüne Bäume setzen frische Akzente zwischen den Gebäuden, während der helle, leicht bewölkte Himmel dem Bild eine ruhige, gedämpfte Atmosphäre verleiht. Die fein getupfte Malweise lässt Licht und Farbe sanft ineinander übergehen.
Dieser Leinwanddruck wirkt besonders gut in Räumen, die eine ruhige, unaufdringliche Wandgestaltung suchen. Im Wohnzimmer harmoniert die „Allee Noordhavenpoort" schön mit hellen, neutralen Wandfarben und natürlichen Materialien wie Holz oder Leinen. Auch im Flur oder Treppenhaus entfaltet das Querformat seine Wirkung und öffnet den Raum optisch. Die warmen Erdtöne passen zu klassisch-zeitlosen und zu modernen Einrichtungsstilen gleichermaßen.
Paul Baum gehörte zu den deutschen Malern, die sich dem Neo-Impressionismus zuwandten und die pointillistische Technik adaptierten. Er hielt sich mehrfach in den Niederlanden auf und fing in seinen Bildern die Stimmung niederländischer Landschaften und Ortschaften ein. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine zurückhaltende Farbpalette und eine kontemplative Bildauffassung aus.
Das Werk liegt im Querformat vor. Ihr Kunstdruck wird in Deutschland individuell nach Wunschgröße auf echte Künstler-Leinwand gefertigt. Je nach gewähltem Format kann der sichtbare Bildausschnitt leicht variieren, um eine optimale Bildwirkung zu gewährleisten.
Über Paul Baum
In dieser Zeit unternimmt der Student Reisen nach Mecklenburg, die Niederlande und Flandern, danach hält sich Paul Baum zeitweise in Allach bei München auf und freundet sich mit den Malern Max Arthur Stremel und Carl Bantzer aus der Künstlerkolonie Dachau an. Auf einer gemeinsamen Studienreise nach Paris sieht der Maler die Bilder der Impressionisten Monet, Pissarro und Sisley, verlässt Dachau und lässt sich im belgischen Knokke nieder.
Dort macht er 1894 die Bekanntschaft mit dem pointillistischen Maler Théo von Rysselberghe und lernt Camille Pissarro persönlich kennen. Noch im selben Jahr geht Baum nach Dresden, wird Mitglied der Dresdner Sezession, um sich ein Jahr später im südniederländischen Sint Anna ter Muiden bei Suis anzusiedeln. Er bleibt dort bis 1908 wohnen, unternimmt aber zahlreiche Reisen durch ganz Europa, so Südfrankreich, Italien und die Türkei.
Nach einem längeren Aufenthalt in Berlin, Florenz und San Gimignano wird Baum Mitglied der Neuen Künstlervereinigung München und der Berliner Sezession und erhält den Villa Romana-Preis, verbunden mit einem einjährigen Aufenthalt in der italienischen Metropole. Nach Beginn des Ersten Weltkrieges zunächst wieder nach Dresden und wird zum Professor der dortigen Akademie ernannt.
Seine Arbeiten waren stark von der Freilichtmalerei der Schule von Barbizon und den Impressionisten beeinflusst. Seine Landschaftsbilder mit Darstellungen der Polderlandschaften der Niederlande und Flandern, punktförmig und akribisch in hellen Farben gemalt, sind charakteristisch für den Künstler des Neoimpressionismus.
Bevor er seinem Freund Carl Bantzer, der 1918 eine Professur an der Kasseler Kunstakademie erhielt, nachfolgte, hielt er sich vorübergehend in der Willingshäuser Malerkolonie und in Neustadt bei Marburg auf. Baum wurde in Kassel Professor für Landschaftsmalerei und kaufte sich ein Haus in Marburg als ständigen Wohnsitz. Jedoch zieht es den Maler immer wieder nach San Gimignano in die Toscana.
1927 wird ihm die Ehrendoktorwürde der Philipps-Universität Marburg verliehen und 1929 wird er zum Ehrenmitglied des akademischen Senats der Kunsthochschule Dresdens ernannt. 1932 erkrankte er an einer Lungenentzündung und starb im Alter von 73 Jahren am 15. Mai in San Gimignano.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
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