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Antonie Biel Kunstdrucke auf Leinwand


KW: Antonie-BielAls jüngstes von vier Kindern des Juristen und Ratsmitglieds Johann Carl Biel und seiner Frau Hermine, geb. Schneider, erblickte Antonie Biel in der Hansestadt Stralsund am 31. Januar 1830 das Licht der Welt.

Das zarte und gesundheitlich angeschlagene Kind ließ schon früh eine ausgesprochen große künstlerische Begabung erkennen. Die talentierte Mutter, die ihrer Tochter den ersten Zeichenunterricht erteilte, kam schon bald an ihre Grenzen. Den weiteren Unterricht übernahm Johann Brüggemann, ein ausgebildeter Zeichenlehrer.
Als Siebenjährige verlor Antonie ihren Vater Johann. Die zahlreiche Verwandtschaft mischte sich in die Erziehung der Geschwister ein und waren von dem Wunsch der kleinen Antonie, Malerin zu werden nicht begeistert, jede Berufswahl und -ausübung von Mädchen galt damals in den gehobenen Kreisen als „unschicklich“.
1851, als inzwischen 21jährige, starb auch ihre Mutter, die ihre größte Förderin war und ihre heimlich weitergeführten Studien vor der Verwandtschaft geheim gehalten hatte. In ihrer älteren Schwester Johanna fand Antonie aber einen ebenbürtigen Ersatz. Johanna bewunderte ihre Schwester und unterstützte sie auf jede nur denkbare Weise.

1857 verließ die angehende Malerin zum ersten Mal Stralsund und reiste nach Berlin. Da Frauen keine Zulassung zum Studium an der Akademie bekamen, der Maler Wilhelm Schirmer aber ihr Talent erkannte, nahm er sie als Privatschülerin in sein Atelier auf. Antonie, die bis dahin hauptsächlich Zeichnungen angefertigt hatte, begann unter seiner Anleitung erstmalig mit Ölfarben zu arbeiten.
Mit ihrer Schwester Johanna, die sie überallhin begleitete, begab sie sich auf eine Wanderschaft, die zehn Jahre andauern sollte. In Stralsund behalten sie nur ein kleines Quartier für den Notfall.
In Düsseldorf lernt sie den Maler und Kunsterzieher Carl Friedrich Lessing kennen, der ihre künstlerische Entwicklung maßgeblich beeinflusste. Als Lessing nach Karlsruhe berufen wird folgen ihm die Geschwister nach.

Johanna und Antonie reisen zu Studienzwecken in den Schwarzwald und den Harz, besuchen die Schweiz und Skandinavien. Einige der Bilder, die auf diesen Reisen entstehen reichen sie regelmäßig zu Kunstausstellungen in Berlin ein, wo sie auch angenommen werden.
Zurück in Karlruhe macht Antonie die Bekanntschaft des norwegischen Malers Hans Gude von dem sie neue Anregungen für ihre Arbeiten erhält und dessen Einfluss ihren Malstil und ihre Technik verändert.
Nachdem sich die Schwestern mehrere Monate zu Studienzwecken in Paris aufgehalten hatten, lassen sie sich endgültig in Berlin nieder. Die Anerkennung und Bewunderung die „ A.Biel“ für ihre Werke erhält verunsichert ihr Publikum, das in dieser von Männern dominierten Welt, hinter dem A. keine Frau vermutet.

Die gleichberechtigte Stellung der Frau in der Gesellschaft lag zu damaliger Zeit noch in weiter Ferne und so ist es nicht verwunderlich, dass sich die fortschrittlicheren Künstlerinnen zusammenschlossen und 1867 den Verein der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen gründeten, zu deren ersten Mitgliedern Antonie Biel gehörte.
Die Malerin schuf bis zu ihrem Tode am 2. April 1880 in Berlin, über dessen Umstände nichts bekannt ist, zahlreiche und vielfältige Gemälde von ihrer Heimat an der Ostsee und wagte sich 1870 auch an Buchillustrationen. Ihre Bilder mit Motiven von der Küste und Landschaften die sich durch ihre Schlichtheit und tiefe Ausdruckskraft auszeichneten, beeindrucken noch heute jeden Betrachter.




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