Ein Sommtertag bei Samois
Über das Werk
Das Gemälde „Ein Sommtertag bei Samois“ von Theodor von Hörmann zeigt eine ländliche Szene, in der Figuren einen schmalen Pfad durch ein sonnendurchflutetes Grasland entlanggehen. Die leichte Bewegung der Kleider und das Spiel von Licht und Schatten verleihen dem Bild eine ruhige, fast meditative Atmosphäre – ideal für Räume, die Ruhe und Naturverbundenheit ausstrahlen sollen.
Ein Sommertag bei Samois – Licht, Wege und Figuren
Das Bild ist in weichen, natürlichen Farbtönen gehalten: Grün- und Ockertöne dominieren, durchsetzt von den hellen Kleidern der Figuren, die sich vom dunkleren Hintergrund abheben. Der Blick folgt dem Pfad, der diagonal durch das Bild führt und so eine leichte Dynamik erzeugt, während das diffuse Licht der Sommersonne die Konturen sanft verwischt. Im Vordergrund steht eine Frau mit Korb, dahinter weitere Gestalten, die den Eindruck einer alltäglichen, ungestellten Szene verstärken.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut in Wohnzimmern oder Schlafzimmern mit neutralen oder erdigen Wandfarben – etwa in Beige, Hellgrün oder Cremeweiß. Es passt schön zu rustikalen, landhausartigen oder skandinavischen Einrichtungsstilen, aber auch zu modernen Räumen mit Holzmöbeln und natürlichen Materialien. Der Querformat-Ausschnitt lässt sich gut über Sofas oder Betten platzieren.
Theodor von Hörmann gehörte zur österreichischen Malerei des späten 19. Jahrhunderts und war bekannt für seine landschaftlichen Szenen mit Figuren, die oft ländliches Leben oder Naturmomente einfangen. Sein Stil verbindet realistische Beobachtung mit einer gewissen malerischen Weichheit, die ihn zwischen Realismus und früher Impressionistik einordnet. „Ein Sommtertag bei Samois“ ist ein typisches Beispiel für seine ruhige, detailverliebte Art.
Als Kunstdruck auf echter Künstler-Leinwand wird dieses Werk in Deutschland handgefertigt – jedes Format wird individuell angefertigt. Je nach gewählter Größe kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die Komposition optimal zu erhalten.
Über Theodor von Hörmann
Da sein künstlerisches Talent Aufmerksamkeit erregte, durfte er ab 1873 an der Akademie der bildenden Künste studieren und besuchte den Unterricht von Eduard Peithner von Lichtenfels und Anselm Feuerbach. Mit 35 Jahren arbeitete er als Lehrer für Freihandzeichnen und Fechten an der Militärunterrealschule in Sankt .Pölten.
Auf der Wiener Weltausstellung 1873 wurde er mit der Schule von Barbizon konfrontiert, die ihn sehr beeindruckte. Im Jahre 1884 beendete er seinen Miltärdienst und ließ sich wegen einer Augenkrankheit in den Ruhestand versetzen. Im gleichen Jahr ging er die Ehe mit Laura Bertuch ein.
1886 unternahm er seine erste Frankreichreise und mietete sich für vier Jahre ein Atelier in Paris und kam mit dem Impressionismus in Berührung. Er arbeitete in der Bretagne, in Barbizon und Samois, vorwiegend in der freien Natur und hielt die sich verändernden und jahreszeitlich wechselnden Lichtverhältnisse in seinen Werken fest, so entstanden impressionistisch anmutende Momentaufnahmen von starker Farbigkeit, die aber von seinen Zeitgenossen nicht sehr geschätzt wurden.
1890 verließ er Frankreich und ließ sich in Znaim an der Thaya nieder. Im Herbst und Winter 1892 verbrachte er mehre Monate bei Adolph Hölzel, einem ehemaligen Akademiekollegen, in Dachau. Dieser Aufenthalt und das gemeinsamen Arbeiten und der Gedankenaustausch mit dem Wegbereiter der abstrakten Malerei zählen zum künstlerischen Höhepunkt des Malers.
1893 übersiedelte Theodor von Hörmann wieder nach Wien und wurde Mitglied des Wiener Künstlerhaus. Er zählt mit seiner permanenten Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten zu den großen Einzelgängern, die entgegen allen Moden und Zeitströmungen ihren eigenen Auffassungen von Malerei gefolgt sind.
Aus Gründen der Anerkennung veränderte er unter dem Einfluss von Emil Jakob Schindler seinen bisherigen Stil, was er aber nur widerwillig tat. Seine Bedeutung als Stimmungsimpressionist in der österreichischen Kunstgeschichte wurde erst mit der Ausstellung seines Nachlasses nach seinem Ableben erkannt.
Nach einer Reise nach Italien starb Theodor Hörmann am 1. Juli 1895 in Graz. Beigesetzt wurde er auf dem Wiener Zentralfriedhof.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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