Forested hills
Über das Werk
„Forested hills" von Albert Bierstadt zeigt eine sanft geschwungene Hügellandschaft, die in dichtes Waldgrün getaucht ist. Das Gemälde fängt jene stille Erhabenheit nordamerikanischer Natur ein, für die der Künstler bekannt wurde. Die gedämpften Farbtöne und das diffuse Licht verleihen dem Werk eine kontemplative Ruhe.
Bewaldete Höhen in gedämpftem Licht
Die Komposition führt den Blick über mehrere Ebenen: Im Vordergrund dominiert sattes Grün einer Wiese, darüber staffeln sich dichte Laubgehölze in verschiedenen Grün- und Ockertönen. Ein markanter Nadelbaum rahmt die rechte Bildseite und lenkt die Aufmerksamkeit zu den sanften Hügelketten im Hintergrund, die in bläulich-grauen Dunstschleiern versinken. Der Himmel zeigt sich verhangen mit warmen Gelb- und Grautönen, die der gesamten Szenerie ein weiches, fast melancholisches Licht geben. Die malerische Behandlung der Vegetation mit ihren subtilen Farbübergängen erzeugt atmosphärische Tiefe.
Dieser Leinwanddruck wirkt besonders gut in Räumen, die Ruhe ausstrahlen sollen. Im Wohnzimmer harmoniert er mit natürlichen Materialien und gedeckten Wandfarben in Beige, Grau oder hellem Grün. Auch im Schlafzimmer oder in einem Arbeitszimmer schafft die waldreiche Komposition eine beruhigende Atmosphäre. Das Hochformat eignet sich zudem für schmale Wandflächen oder neben Türöffnungen.
Albert Bierstadt gehörte zur Hudson River School, einer Künstlergruppe des 19. Jahrhunderts, die die nordamerikanische Landschaft in romantisch-realistischer Manier festhielt. Seine Werke zeichnen sich durch sorgfältige Naturbeobachtung und atmosphärische Lichtführung aus, wobei er europäische Maltradition mit der Weite der Neuen Welt verband.
Das Kunstwerk wird im Hochformat auf Leinwand gedruckt und ist in verschiedenen Größen erhältlich. Jeder Druck wird individuell in Deutschland gefertigt. Der sichtbare Bildausschnitt kann je nach gewähltem Format leicht variieren, um die Proportionen optimal zu wahren.
Über Albert Bierstadt
Nach einer unspektakulären Jugend begann er 1850 als Zeichenlehrer zu arbeiten. Der Autodidakt ging 1853 zurück nach Deutschland, um bei Johann Peter Hasenclever in Düsseldorf eine formale Ausbildung zu erhalten. Doch Hasenclever starb kurz vor seiner Ankunft und Bierstadt studierte mit Unterstützung seiner Freunde bis 1857 an der Akademie u.a. Landschaftsmalerei bei Carl Friedrich Lessing und Andreas Achenbach.
Gemeinsam mit amerikanischen Malerfreunden unternahm er Studienreisen durch Deutschland, die Schweiz und Italien. Im Sommer 1857 kehrte er in USA zurück und zog in die Nähe von New York City. Seine großformatigen Arbeiten fanden bei der Jahresausstellung der National Academy of Design großen Anklang, die Anerkennung blieb nicht aus und Bierstadt wurde Ehrenmitglied der Academy.
Er nahm im Jahr darauf an einer Expedition in den „Wilden Westen“ teil, einer Planwagenstrecke durch Colorado, Wyoming nach Kalifornien, von der er zahlreiche Fotografien, Skizzen und indianische Artefakte mit nach Hause nahm. In Manhatten bezog er in dem berühmten Künstlerhaus „The Tenth Street Studio Building“ ein Atelier, wo er alsbald berühmt wurde.
Seine Landschaftsbilder sind sowohl naturgetreu, aber auch romantisch und unrealistisch. Bierstadt liebte kontrastreiche und dramatische Lichteffekte und scheute sich nicht, Details zu verändern, wenn das Bild so eine effektvolleren Eindruck hervorrief. Er „komponierte“ seine Werke in akademischer Manier und löste so beim Betrachter, nach Überzeugung der abendländischen Maltradition, bestimmte Emotionen aus.
1863 lernte er die Frau des Schriftstellers Fitz Hugh Ludlow kennen und verliebte sich in sie, auf einer Reise durch die Rocky Mountains, die sie gemeinsam unternahmen. Rosalie Osborne trennte sich von ihrem Mann und heiratete noch im selben Jahr den Maler.
Mit seiner Frau in Begleitung, reiste er 1867 nach Europa, wo er schon eine Berühmtheit war, und hielt sich dort zweieinhalb Jahre auf. Seine Bilder wurden in London Königin Victoria vorgestellt und in Berlin in der Königlichen Akademie ausgestellt und erhielt eine Goldmedaille, sowie den Orden der Französischen Ehrenlegion, sowie 1868 den österreichischen Sankt-Stanislaus-Orden.
1871 kehrte er mit seiner Frau nach Kalifornien zurück, bereiste Amerikas Westen, Kanada und die Bahamas, wo seine Frau, die an Schwindsucht erkrankt war, eine Wohnung bezog. Das Atelier, das er sich in Irvington-on-Hudson hatte bauen lassen, genannt „der Malkasten“, brannte 1882 vollständig ab und so zog er endgültig nach New York City. Durch die zunehmende industrielle, technische Entwicklung schwand das Interesse an seinen Bildern.
Das Ableben seiner Frau 1883 und andere Schicksalsschläge belasteten Bierstadt schwer. Auch war seine finanzielle Lage desolat, so dass er 1895 den Bankrott hatte erklären müssen. Er starb, einsam und mittellos im Jahre 1902 in New York und sein Name geriet in Vergessenheit. Erst im Zuge der Natur- und Umweltbewegung 1960 wurden seine Arbeiten vom unberührten amerikanischen Westen wiederentdeckt.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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