Die Schirn am Alten Markt
Über das Werk
„Die Schirn am Alten Markt" von Anton Burger fängt das lebendige Treiben einer historischen Marktszene ein. Zwischen mehrstöckigen Fachwerkhäusern drängen sich Händler, Käufer und Marktfrauen, während das warme Licht die Szenerie in eine fast theatralische Atmosphäre taucht. Dieser Kunstdruck bringt ein Stück deutscher Alltagsgeschichte des 19. Jahrhunderts in Ihre Räume.
Historisches Markttreiben zwischen Fachwerk und Licht
Das Gemälde zeigt einen von hohen Fachwerkhäusern gesäumten Marktplatz, dessen Architektur mit vorkragenden Obergeschossen und kleinen Fenstern typisch für mittelalterliche deutsche Stadtkerne ist. Im Vordergrund breiten sich Marktstände mit Gemüse und Waren aus, umgeben von Figuren in zeitgenössischer Kleidung. Die Farbpalette bewegt sich zwischen warmen Ocker-, Braun- und Beigetönen der Gebäude und den dunkleren Akzenten der Marktstände. Besonders reizvoll ist das Lichtspiel: Sonnenstrahlen fallen zwischen den Häusern hindurch und setzen einzelne Figuren und Fassadenpartien leuchtend in Szene, während schattige Bereiche Tiefe schaffen.
Als Leinwandbild wirkt „Die Schirn am Alten Markt" besonders gut in Räumen mit klassischer oder rustikaler Einrichtung. Die warmen Erdtöne harmonieren schön mit Holzmöbeln und hellen bis mittleren Wandfarben wie Beige, Creme oder sanftem Grau. Im Wohnzimmer oder Esszimmer entfaltet das Werk seine gemütliche, belebende Wirkung, passt aber auch in einen Flur oder ein Büro, wo es historisches Flair vermittelt.
Anton Burger war ein deutscher Maler des 19. Jahrhunderts, der vor allem für seine genrehaften Darstellungen des bürgerlichen und ländlichen Lebens bekannt wurde. Seine Werke verbinden realistische Beobachtung mit einer malerischen Lichtführung, die der Düsseldorfer Malerschule nahesteht. Burger widmete sich häufig alltäglichen Szenen und historischen Stadtansichten.
Dieser Kunstdruck wird im Querformat angeboten. Da jede Leinwand individuell in Deutschland gefertigt wird, kann der sichtbare Bildausschnitt je nach gewähltem Wunschformat leicht variieren.
Über Anton Burger
Der spätere Maler und Radierer studierte von 1842 bis 1846 am Städelschen Kunstinstitut bei seinen Lehrern Johann Jakob Jung, Philipp Veit und Jakob Becker. Nach einem kurzen Abstecher nach München, wo er sein Studium bei Peter Hess zwei Jahre fortsetzte, kehrte er in seine geliebte Heimatstadt zurück.
Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich mit dem erfolgreichen Verkauf seiner Bilder aus dem städtischen Alltagsleben, mit Illustrationen von Reiseführern und mit Zeichen-und Malunterricht. Burger entfaltete eine rege künstlerische Tätigkeit und führte ein sehr aktives und geselliges Leben und war in allen Künstlerkreisen ein gerngesehenes Mitglied.
Er heiratete im Jahr 1851 seine langjährige Jugendfreundin Katharina Elise Heislitz und lernt bei mehreren Aufenthalten in den Sommermonaten mit seiner Frau das Taunusstädtchen Kronberg und seine Umgebung kennen und schätzen.
Mit Freunden unternimmt er 1853 eine Studienreise nach Paris, wo er Kontakte zu dem Maler des Realismus, Gustave Courbet und dem Landschaftmaler Camille Corot knüpft. Der viel zu frühe überraschende Tod seiner Frau Katharina 1856 lässt ihn über Düsseldorf nach Antwerpen und Amsterdam reisen, wo die Arbeiten der alten holländischen Meister einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen.
Zurück in Deutschland lässt sich Burger in Kronberg nieder und stellt in den kommenden Jahren eine große Anzahl von Werken aus allen Bereichen der Malkunst her. Mit Jakob Fürchtegott Dielmann und einer ganzen Reihe weiterer Künstler gründet er die Kronberger Malerkolonie, deren unbestrittener Mittelpunk der lebenslustige und gesellige Burger, auch „König von Krongerg“ genannt, war.
Die Heirat mit der Arzttochter Anna Johanna Auguste Küster 1859 stand jedoch unter keinem guten Stern, auch sie starb mit nur vierundvierzig Jahren. Nach verschiedenen Reisen nach Frankreich und Italien baute er sich in Kronberg ein großes Haus, in dem er auch ein florierendes Schüleratelier unterhielt. Entgegen den Vorurteilen seiner Zeit unterrichtete er auch Angehörige des weiblichen Geschlechts .Auch wagte er eine dritte und letzte Ehe mit Pauline Fresesnius, eine seiner Malschülerinnen.
Burgers Arbeiten wurden besonders vom Frankfurter Großbürgertum geschätzt und gekauft. Seine Darstellungen aus dem Leben der Stadt Frankfurts, die Porträts seiner Bürger und seine malerischen Landschaften hingen in jedem bessergestellten Haushalt. Nur die wenigstens Bilder kamen in den Besitz internationaler Käufer, obwohl er sich auch in Paris und London einen Namen gemacht hatte.
An seinem 70. Geburtstag wurde der Künstler zum königlich preußischen Professor ernannt. Kurz darauf ehrte ihn die Stadt Kronberg mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Er starb am 6. Juli mit achtzig Jahren in Kronberg. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung von Frankfurt und Kronberg wurde er auf dem Friedhof in Kronberg beerdigt.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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