Freundinnen
Über das Werk
Zwei Frauen sitzen dicht beieinander auf einer Bank, versunken in einem Moment stiller Vertrautheit. Felix Esterl hält in "Freundinnen" eine Szene fest, die durch ihre lockere, skizzenhafte Malweise eine besondere Unmittelbarkeit erhält. Die hellen Pastelltöne und der luftige Farbauftrag verleihen dem Werk eine leichte, zeitlose Atmosphäre.
Intime Szene in impressionistischer Malweise
Das Gemälde zeigt zwei weibliche Figuren, die eng nebeneinander auf einer Bank Platz genommen haben. Die linke Frau trägt einen gelben Rock, die rechte ist in Blautönen gekleidet. Esterl arbeitet mit lockeren, flüssigen Pinselstrichen, die die Konturen bewusst unscharf lassen und der Darstellung etwas Flüchtiges geben. Der Hintergrund löst sich in helle Grau- und Beigetöne auf, durchsetzt mit zarten Gelb- und Blauakzenten. Diese impressionistische Technik lässt Raum für Interpretation und konzentriert den Blick auf die Körperhaltung der beiden Frauen – ihre Nähe zueinander wird zum eigentlichen Thema des Bildes.
Als Leinwandbild wirkt "Freundinnen" besonders gut in Räumen, die eine ruhige, persönliche Atmosphäre haben. Im Schlafzimmer oder in einem Lesebereich unterstreicht das Werk die intime Stimmung. Auch im Wohnzimmer über einem Sofa oder in einem hellen Flur fügt sich die Komposition harmonisch ein. Die hellen Pastellfarben passen schön zu Wandfarben in Weiß, hellem Grau oder zartem Beige und ergänzen sowohl moderne als auch klassisch eingerichtete Räume.
Felix Esterl gehört zur österreichischen Malerei und bewegt sich stilistisch im Umfeld des Impressionismus. Seine Arbeiten zeichnen sich durch einen lockeren, atmosphärischen Farbauftrag aus, der Alltagsszenen eine poetische Qualität verleiht. Die Konzentration auf Licht und Stimmung steht im Vordergrund seiner Bildsprache.
Der Kunstdruck wird im Querformat gefertigt. Jede Leinwand entsteht individuell nach Ihrer Formatwahl, wobei der Bildausschnitt je nach Proportion leicht angepasst werden kann, um die Komposition optimal zur Geltung zu bringen.
Über Felix Esterl
Im Alter von zehn Jahren verlor er seine Mutter Marie. Nach seinem Schulabschluss begann der Halbwaise 1912 ein Studium als Ingenieur, anschließend ein Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.
Beide Studiengänge brach er ab und reiste nach Paris und Berlin und begann sich als Autodidakt mit der Malerei zu befassen.
Er freundete sich mit den Kärntner Malern Willibald Zunk, Adolf Christl und Herbert Boeckl,wie er ein Laie auf dem darstellerischen Terrain.
Esterl heiratete Klothilde Ilming und bekam mit ihr den gemeinsamen Sohn Martin. Sein Vater hinterließ ihm nach seinem Tod mehrere Liegenschaften, wozu auch eine Villa in Klagenfurt gehörte die er 1925 mit seiner Familie bezog.
In seinem kurzen Leben schuf der begabte Autodidakt unter anderem Landschaftsgemälde, Frauenakte, Stillleben und Selbstporträts. Meist in gedämpften, erdigen Farben, ernste und entwicklungsfähige Bilder, die dem Expressiven Realismus zuzuordnen sind.
Der über einen längeren Zeitraum vergessene und verschollene Künstler starb im Alter von erst 36 Jahren am 13. Juni in seinem Geburtsort an einem Blinddarmdurchbruch.
Etwa 100 Zeichnungen und Gemälde sind von ihm erhalten geblieben. Die erste größere Ausstellung seiner Arbeiten organisierte sein Freund Herbert Boeckl noch 1931, im Jahr seines Todes.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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