Waldböschung mit Kaninchen
Über das Werk
„Waldböschung mit Kaninchen“ von Frank Buchser zeigt eine ruhige, von Sonnenlicht durchflutete Waldlandschaft, in der sich mehrere Kaninchen zwischen Wurzeln und Gras bewegen. Das Gemälde wirkt nicht als Inszenierung, sondern als Momentaufnahme der Natur – still, beobachtend, fast schwebend. Die Farbgebung, mit ihren warmen Erdtönen und weichen Übergängen, verleiht dem Werk eine beruhigende, fast meditative Wirkung, die sich besonders in ruhigen Räumen entfaltet.
Die Waldlandschaft als lebendiger Raum
Im Bild dominieren die kräftigen, gewundenen Baumstämme und Wurzeln, die sich diagonal durch das Bild ziehen und so eine dynamische Komposition schaffen. Zwischen ihnen, auf dem sonnenbeschienenen Boden, sind mehrere Kaninchen zu sehen – nicht als zentrales Motiv, sondern als natürliche Bestandteile der Szene. Das Licht fällt schräg ein, hebt Grasbüschel und Erdflecken hervor und lässt Schattenbereiche tief und geheimnisvoll wirken. Die Farbpalette ist zurückhaltend: Ocker, Grün- und Brauntöne, durchsetzt mit hellen Lichtreflexen, die die Atmosphäre einer warmen, windstillen Tageszeit suggerieren.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut in Wohnzimmern oder Schlafzimmern mit neutralen oder erdigen Wandfarben – etwa Beige, Ocker oder gedämpftem Grün. Es passt schön zu skandinavischem, rustikalem oder klassischem Interieur, wo es als ruhiger Blickfang dient, ohne aufdringlich zu wirken. Auch in Fluren oder Büros kann es eine beruhigende, naturnahe Note setzen, besonders wenn die Einrichtung eher schlicht gehalten ist.
Frank Buchser war ein Schweizer Maler des 19. Jahrhunderts, dessen Werk zwischen Realismus und romantischer Naturdarstellung angesiedelt ist. Er zeichnete sich durch eine feine Beobachtungsgabe und eine lebendige, oft ungestellte Darstellung von Landschaft und Tier aus. Seine Werke sind weniger durch monumentale Größe als durch ihre stimmungsvolle Präsenz geprägt – eine Qualität, die auch in „Waldböschung mit Kaninchen“ deutlich wird.
Der Kunstdruck ist im Querformat erhältlich und wird individuell auf echter Künstler-Leinwand gefertigt. Jedes Format wird handgefertigt, weshalb der Bildausschnitt je nach gewählter Größe leicht variieren kann – so bleibt jedes Leinwandbild ein individuelles Stück, das sich harmonisch in Ihren Raum einfügt.
Über Frank Buchser
Auf Wunsch der Eltern absolvierte er eine Lehre als Orgel- und Klavierbauer in Solothurn und Bern. Dort nahm er bei dem Berner Künstler Heinrich von Arx Zeichenunterricht. Als Neunzehnjähriger beschloss er auf einer Reise, die ihn über Paris nach Florenz und Rom führte, Maler zu werden.
In Rom diente er in der päpstlichen Schweizergarde und konnte dadurch in der Accademia di S. Luca Malerei studieren. 1848 schloss er sich kurze Zeit der Revolutionsarmee Garibaldis an. Ab 1849 studierte er ein Jahr in Paris und zwei Jahre in Antwerpen. Von 1852 bis 1853 zog er durch Spanien, wo er mit seinen Bildern als Maler und Zeichner schon früh Beachtung fand.
Auch in den folgenden Jahren zog es den Künstler in die Ferne. Nach einem Aufenthalt in Marokko, dessen Höhepunkt 1858 ein Ritt in die Königsstadt Fes war, hielt er sich mehrmals in England auf, wo er 1862 an der Weltausstellung in London als Kommisär der Schweizer Kunstabteilung beschäftigt war.
In Amerika, das er von 1866 bis 1871 bereiste, porträtierte er u.a. den kalifornischen Ländereibesitzer Johann August Suttner der Schweizer Herkunft war und erregten mit seinen sozialkritischen Gemälde von Menschen mit dunkler Hautfarbe in New York und Washington gesellschaftliches Aufsehen.
Frank Buchser hielt sich aber auch regelmäßig in der Schweiz auf, wo er sowohl künstlerische als auch politische Interessen verfolgte. So war er kurzzeitig Gemeindepräsident, auch Ammann genannt, seines Geburtsortes Feldbrunnen und gründete 1865 gemeinsam mit Rudolf Koller und Ernst Stückelberg die „Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten“.
Er setzte sich für eine Reform des Ausstellungswesens ein, initiierte einen nationalen Kunstkredit und war Wegbereiter des Bundesbeschlusses von 1887 zur Förderung und Hebung der schweizerischen Kunst. Der Maler war Freimaurer und zählte gegen Ende seines Lebens zu den Mitgliedern der Eidgenössischen Kunstkommission.
Das Lebenswerk Buchsers umfasst allein über 1000 Ölbilder, unzählige Skizzen, Zeichnungen und Aquarelle. Seine eigenwillige, mit großzügigen Strichen angefertigten Arbeiten zeichnen sich auch durch seinen ausgeprägten Sinn für Lichtführung und seine Farbkompositionen aus. Auch sein Studienmaterial, das er auf seinen vielen ausgiebigen Reisen gesammelt hat, ist bemerkenswert und in Schweizer Museen zu besichtigen.
Als er älter wurde und seine Abenteuerlust nachließ, hielt er sich vorwiegend in der Schweiz, im heimischen Feldbrunnen auf wo er ab 1884 den jungen Cuno Peter Amiet unterrichtete. Dort starb der Maler Frank Buchser im Alter von zweiundsechzig Jahren am 22. November 1890.
So wirkt es an Ihrer Wand
Beispieldarstellung: Wählen Sie oben ein Format, um die Größe in der Vorschau zu sehen. Format und Größe hängen von Ihrer Auswahl ab.
Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.