Andreas Hofer
Über das Werk
„Andreas Hofer" von Franz Defregger zeigt den Tiroler Freiheitskämpfer als Brustporträt im Profil, den Blick nach oben gerichtet. Die warme Lichtführung hebt das markante Gesicht mit dem dunklen Vollbart aus dem erdigen Hintergrund hervor, während die rote Borte an der Kleidung einen sparsamen Farbakzent setzt. Das Gemälde verbindet historisches Interesse mit malerischer Intensität und entfaltet als Leinwandbild eine ruhige, konzentrierte Präsenz.
Profilansicht mit historischer Würde
Das Bildnis zeigt Andreas Hofer in strenger Seitenansicht vor einem dunkelbraunen bis olivgrünen Hintergrund. Das Licht fällt von links auf das Gesicht und lässt die Gesichtszüge, den dichten Bart und die nach oben gerichteten Augen plastisch hervortreten. Die Kleidung ist in gedeckten Grün- und Brauntönen gehalten, nur die rosarote Schärpe oder Borte über der Brust setzt einen warmen Kontrast. Die Komposition wirkt durch die klare Silhouette und den neutralen Hintergrund fast ikonenhaft, ohne dabei steif zu werden.
Als Kunstdruck auf Leinwand fügt sich das Werk gut in Räume mit klassischer oder ländlicher Einrichtung ein. Im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer wirkt es besonders stimmig zu dunklen Holzmöbeln und warmen Wandfarben in Beige, Grau oder gedämpftem Grün. Auch im Flur oder in einer Bibliothek entfaltet das Porträt seine stille Würde, ohne aufdringlich zu sein.
Franz Defregger gehörte zu den bedeutenden österreichischen Malern des 19. Jahrhunderts und widmete sich vor allem der Darstellung Tiroler Landleute und historischer Szenen aus der Tiroler Geschichte. Seine Werke zeichnen sich durch solide realistische Malweise und eine warme, erdige Farbgebung aus. Mit Porträts wie jenem von Andreas Hofer verband Defregger regionale Identität mit malerischer Qualität.
Dieses Leinwandbild ist im Hochformat angelegt und wird in Deutschland von Hand für Sie gefertigt. Je nach gewählter Größe kann der sichtbare Bildausschnitt leicht variieren, sodass die Proportionen optimal zur Geltung kommen.
Über Franz Defregger
Nach dem frühen Tod seines Vaters verkaufte er den geerbten Hof der Familie um seine Geschwister auszuzahlen und selbst nach Amerika auszuwandern. Dieser Plan erwies sich jedoch als undurchführbar und Franz geht nach Innsbruck wo er 1860 bei dem Bildhauer und Professor Michael Stolz an der Innsbrucker Gewerbeschule eine Lehre als Bildschnitzer beginnt.
Sein Lehrer erkennt seine außergewöhnliche Begabung, arrangiert ein Treffen mit Karl Theodor von Ploty und Defregger bleibt in München und besucht die Vorbereitungsklasse an der Königlichen Kunstgewerbeschule bei Hermann Dyck. Er besteht die Aufnahmeprüfung an der Akademie der Bildenden Künste und wechselt im Herbst 1861 in die Malklasse von Hermann Anschütz.
Seine erste Studienreise führt Franz Defregger 1863 für längere Zeit nach Paris. Er studiert an der Ecole des beaux-art und bildet sich autodidaktisch in den Pariser Museen, Kunstsammlungen und Ateliers weiter. Er kehrt im Juli 1865 nach München zurück und wird von 1867 bis 1870 zusammen mit Hans Makart und Gabriel von Max Mitarbeiter im Atelier des Historienmalers Piloty.
Die Gemälde des Tiroler Malers ,Porträts vorwiegend von Verwandten und Bekannten, Motive aus dem bäuerlichen Alltagsleben und dramatische Szenen aus dem Tiroler Volksaufstand von 1809 wurden schon bald zu einem großen Publikumserfolg. Defregger wird 1878 zum Professor für Historienmalerei in der Komponierklasse der Münchener Akademie ernannt und sollte dieses Amt bis 1910 innebehalten.
Zu seinen Schülern an der Akademie, an der er bis 1910 unterrichtete, gehörten unter anderen auch Lovis Corinth, Hugo Engl und die Grödner Josef Moroder Lusenberg und Hans Perathoner. Auch die Zusammenarbeit in seinem Atelier mit Rudolf Epp gestaltete sich recht erfolgreich.
1880 lässt er sich von dem Architekten Georg von Haubenrisser eine repräsentative Villa , das „Defregger Haus“,in der Königinstraße in München erbauen, die schon bald zum gesellschaftlichen Treffpunkt, nicht nur für Künstler wird. Auf seinem Wohnsitz in Bozen hält er sich zweimal im Jahr zur Erholung und zum Zeichnen auf.
Er erhält 1883 den Verdienstorden der Bayerischen Krone und wird damit in den Ritterstand erhoben. Neben zahlreicher Auszeichnungen und Preisen wurden 1906 Defreggers Werke, der sich dem Stil der Münchner Schule verpflichtet fühlte, auf der Jahrhundertausstellung deutscher Kunst in Berlin gewürdigt.
Defregger bleibt bis zu zu seinem Tode seinen realistischen Darstellungen im Stil der Historienmalerei treu und kann sich nicht mit der moderne Malerei anfreunden. Er stirbt am 2.Januar 1921 im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in München und wird auf dem Münchner Nordfriedhof in der Familiengruft beigesetzt.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



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