Apoll mit den Stunden
Über das Werk
„Apoll mit den Stunden“ von Georg Friedrich Kersting zeigt den Sonnengott auf einem von vier Rossen gezogenen Wagen, umgeben von wehenden Figuren der Tageszeiten. Die Komposition strahlt eine ruhige, fast traumhafte Erhabenheit aus, die durch das sanfte Licht und die fließenden Gewänder noch verstärkt wird. Als Leinwandbild gewinnt das Werk durch seine vertikale Ausrichtung an monumentaler Wirkung und zieht den Blick nach oben – ideal für Räume mit Höhe oder als zentrales Element einer Wandgestaltung.
Die himmlische Fahrt des Apoll
Im Zentrum thront Apoll, leicht erhobenen Arms, mit Harfe in der Hand, auf einem weißen Ross, das von drei weiteren Pferden begleitet wird. Um ihn schweben die Stunden als jugendliche, fast durchsichtige Gestalten in fließenden Gewändern, deren Bewegung durch die dynamische Linienführung und die hellen Farbtöne – vorwiegend Gelb- und Cremetöne – betont wird. Der Hintergrund bleibt diffus, fast neblig, was den Eindruck einer himmlischen Sphäre verstärkt. Unten im Bild blickt eine einzelne, dunkel gekleidete Figur empor – ein visueller Kontrast, der den Betrachter in die Szene einbezieht.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut im Wohnzimmer oder Schlafzimmer, wo es durch seine vertikale Ausrichtung Raumhöhe betont. Es passt schön zu hellen Wandfarben wie Cremeweiß oder zartem Grau und harmoniert mit klassischen oder modernen Einrichtungsstilen, die Wert auf ruhige Farbgestaltung legen. Auch im Flur oder Büro kann es als zentrales Element eine ruhige, inspirierende Atmosphäre schaffen.
Georg Friedrich Kersting, ein deutscher Maler der Biedermeierzeit, zeichnete sich durch seine feinsinnige Darstellung von Licht und Stimmung aus. Sein Werk verbindet klassizistische Formen mit einer emotionalen Tiefe, die ihn zu einem bedeutenden Vertreter der deutschen Malerei des frühen 19. Jahrhunderts macht. „Apoll mit den Stunden“ gehört zu seinen bekannteren mythologischen Darstellungen und zeigt seine Fähigkeit, mythologische Themen in eine ruhige, fast poetische Bildsprache zu übersetzen.
Das Werk ist im Hochformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand gefertigt. Der Bildausschnitt kann je nach gewähltem Format leicht variieren, um die Proportionen optimal zu wahren und die Wirkung des Werks zu erhalten.
Über Georg Friedrich Kersting
Ein begüteter Vetter, der Rostocker Weinhändler Köster, ermöglichte dem jungen Georg ab 1804 ein Studium an der renommierten Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Dort lernte er drei Jahre bei Nicolai Abildgaard und Christian August Lonrentzen, großen Eindruck aber hinterließ die Malweise von Jens Juels.
Nach drei Jahren an der fortschrittlichen Kopenhagener Akademie übersiedelte Kersting nach Dresden, schrieb sich an der dortigen Kunstakademie ein und fand rasch Anschluss in die Kreise, in denen die Künstler Gerhard von Kügelgen, Theodor Körner, die Malerin Louise Seidler und Caspar David Friedrich verkehrten.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Rostock 1809 war er ab wieder in Dresden und unterrichte ab 1811 die Kinder des Verlegers und Buchhändlers Carl Friedrich Ernst Frommann im Zeichnen. Mit Caspar David Friedrich verband Georg Friedrich Kersting eine enge Freundschaft, was sich auch in seinem berühmten Bild „Caspar David Friedrich in seinem Atelier“ wiederspiegelt.
Mit diesem und anderen, bereits zum Biedermeier hinweisenden Interieurbildern, erzielte der Maler seine ersten Erfolge und konnte durch die Anregung von Johann Wolfgang von Goethe, der von Louise Seidler auf Kerstings finanziell bedrängte Lage aufmerksam gemacht wurde, einige Bilder an den Weimarer Hof verkaufen.
In Deutschland führte die Niederlage Napoleons in Rußland 1812 zu einem Aufschwung der nationalen Bewegung , der sich Kersting anschloss - mit Unterstützung seiner Freunde, die seinen Beitritt zum Lützower Corps mit der Anschaffung einer Montur finanzierten. Für seine Tapferkeit in verschiedenen Gefechten erhielt er für seinen Einsatz das Eiserne Kreuz.
Nach dem die Wirren der Befreiungskriege zu Ende waren, kehrte Kersting nach Dresden zurück und hielt seine Eindrücke der Kriegserlebnisse in Bildern fest, die an seine gefallenen Freunde und Kameraden erinnern. Da es im vom Krieg stark mitgenommenen Dresden für einen Künstler sehr schwer war seinen Lebensunterhalt zu verdienen, nahm er in Warschau eine Stelle als Zeichenlehren der Kinder der Fürstin Anna Zofia Saphieha an.
Im Juni 1818 zog er nach Meißen, wo er Malervorsteher der Königlich-Sächsischen Porzellanmanufaktur wurde. Die Manufaktur steckte in dieser Zeit in einer tiefen Krise, die sowohl die technischen Verfahren als auch die künstlerische Gestaltung und die Produktnachfrage betraf.
Kersting kümmerte sich vorwiegend um den künstlerischen Produktionsprozess, so um die Hebung der Qualifikation der etwa 140 Porzellanmaler. Unter seiner Leitung stellte die Manufaktur nicht nur Luxusprodukte sondern auch Massenporzellan in höchster Güte her, so dass in den 1840er Jahren das Meißner Porzellan wieder einen hohen Ruf erlangte.
Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er regelmäßiges, gesichertes Einkommen und lebte in geordneten wirtschaftlichen Umständen. So sah er sich auch in der Lage sich mit der Tochter des Dresdner Hofpostmeisters Agnes Sergel zu verheirateten. Im Laufe der Jahre wurde er Vater von drei Söhnen Ernst, Richard und Hermann und der Tochter Annchen.
Kersting blieb auch in seiner neuen Stellung als freier Maler aktiv und fertigte seine subtilen und stimmungsvollen Innenraumbilder, Porträts und Blumenstillleben aber auch Werke aus der Historienmalerei und Bilder von seinen Kindern und der Meißner Umgebung.
Georg Friedrich Kersting, der von seinen Freunden als heiter und sympathisch bezeichnet wurde und bei der Damenwelt beliebt war, wurde im Alter etwas schwermütig. Er starb nach mehreren Schlaganfällen am 1. Juli 1847 mit 61 Jahren in Meißen.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



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