Frauenkopf (Studie)

Kunstdruck von Heinrich Hoerle – auf echter Künstler-Leinwand, in Ihrem Wunschformat
An der Wand ansehen

Über das Werk

„Frauenkopf (Studie)" von Heinrich Hoerle zeigt ein weibliches Gesicht in reduzierter, geometrischer Formensprache. Die Bleistiftzeichnung verbindet naturalistische Elemente mit abstrahierenden Kreisen und schraffierten Flächen zu einer eindringlichen Komposition. Als Leinwandbild entfaltet diese Studie eine stille, konzentrierte Präsenz.

Geometrische Reduktion des Gesichts

Die Zeichnung lebt von der Spannung zwischen Figuration und Abstraktion. Zwei große kreisförmige Flächen markieren die Wangenpartie, während die Stirn durch diagonale Schraffuren betont wird. Die Augen sind asymmetrisch platziert, der Nasenrücken bildet eine lange, gerade Achse. Ohrringe als einfache Kreise rahmen das ovale Gesicht, dessen Konturen locker skizziert bleiben. Die sparsame Linienführung und die geometrischen Formen verleihen dem Frauenkopf eine zeitlose, fast maskenhafte Qualität auf dem hellen Papiergrund.

Dieser Kunstdruck wirkt besonders gut in Räumen mit klarer, moderner Gestaltung. Im Arbeitszimmer oder Atelier unterstreicht er eine konzentrierte Atmosphäre, im Schlafzimmer fügt er sich zurückhaltend in helle Farbkonzepte ein. Zu weißen oder grauen Wandflächen sowie reduzierten Einrichtungsstilen passt die Zeichnung sehr schön. Auch in Galeriewänden neben anderen Studien oder grafischen Arbeiten entfaltet sie ihre ruhige Wirkung.

Heinrich Hoerle gehörte zu den wichtigen Vertretern der Neuen Sachlichkeit und war Mitglied der Kölner Progressiven in den 1920er Jahren. Seine Arbeiten zeichnen sich durch die Verbindung konstruktivistischer und figurativer Elemente aus, wobei er gesellschaftskritische Themen mit formaler Reduktion verband.

Frauenkopf (Studie) ist ein Werk im Hochformat. Ihr Leinwandbild wird individuell in der von Ihnen gewählten Größe gefertigt, wobei der Bildausschnitt je nach Format leicht variieren kann.

Über Heinrich Hoerle

Heinrich Hoerle, ein deutscher Maler, wurde am 1. September 1895 in Köln geboren und blieb dieser Stadt ein Leben lang verbunden. In jungen Jahren zog er mit einem Wanderzirkus durch Holland und Belgien und besuchte nach seiner Heimkehr 1912 sporadisch die Kunstgewerbeschule.

Sein erstes Atelier richtete sich der Autodidakt 1913 in der elterlichen Wohnung ein. Als Mitglied der Künstlergruppe „Lunisten“ lernte er Otto Freundlich und freundete sich mit Max Ernst an.
Im ersten Weltkrieg wurde Hoerle als Soldat rekrutiert und von 1916 bis 1918 als Telefonist an der Front bei der Feldartillerie eingesetzt. Seine ersten Arbeiten veröffentlichte er während dieser Zeit im Simplicissimus.
Am 25. Juni 1919 heiratete Heinrich die Schwester des Malers Wilhelm Fick, Angelika Fick. Durch ihn lernte er Franz Wilhelm Seiwert kennen, mit dem ihn eine lange Freundschaft verband.

Er gehörte 1920 zum Kölner Dada-Kreis um Baargeld und Ernst, arbeitete mit Alfred Grünwald an der Dada-Wochenzeitschrift „Der Ventilator“und nahm an an einer Ausstellung der expressionistischen Gesellschaft der Künste im teil.
Er verarbeitet seine Kriegserlebnisse in seinen Bildern, wobei ihm der Mensch als Symbolgestalt diente; als Krüppel und als Sklaven der Technik – eine automatische Gliederpuppe ohne Gesicht und ohne Individualität.

Hoerles Frau Angelika erkrankt 1923 an der Schwindsucht und stirbt wie schon seinen Vater und seine Schwester Jahre zuvor. Ein Jahr später heiratet er Martha Kleinertz.
Mit Seiwert, Freundlich und anderen Malern gründtete er die „Gruppe progressiver Künstler“, die 1924gemeinsam in Köln, Berlin, Amsterdam, Paris und Chicago ausstellte, 1931 auch in New York. Die Zeitschrift „a bis z“ war das Sprachorgan der Gruppe.
Inzwischen war er ein erfolgreicher Künstler, der politische Karikaturen ebenso wie dadaistische Arbeiten, surrealistische Traumbilder sowie wie Porträts von Arbeitern, Bürgern und namenlose Außenseiter darstellte. Er fuhr in seinen Werken scharfe Attacken gegen den Krieg und die Rüstung sowie die Unterdrückung.

Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen, wurde seine Kunst als entartet diffamiert und seine Werke aus den Museen entfernt und höchstwahrscheinlich vernichtet. In diesem Jahr schloss der Maler seine dritte Ehe, mit der Schauspielerin Trude Alex.
Drei Jahre später, nachdem er sich mit seinem Freund Seiwert überworfen hatte, erkrankte er an Kehlkopftuberkulose, an der er am 3. Juli 1936 in seiner Heimatstadt Köln verstarb.
Alle Werke von Heinrich Hoerle →

So wirkt es an Ihrer Wand

Eleganter Wohnraum als Wohnbeispiel Wohnbeispiel: Frauenkopf (Studie) von Heinrich Hoerle als Leinwandbild an der Wand
70 × 90 cm · Wandbreite ca. 4 m

Beispieldarstellung: Wählen Sie oben ein Format, um die Größe in der Vorschau zu sehen. Format und Größe hängen von Ihrer Auswahl ab.

Qualität & Herstellung

Echte Künstler-Leinwand mit feiner Leinenstruktur
Echte Künstler-Leinwand
Von Hand auf Echtholz-Keilrahmen montiert
Echtholz-Keilrahmen
Fertig gespanntes Leinwandbild, aufhängebereit
Fertig zum Aufhängen

Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.

Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.

Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.

Mehr von Heinrich Hoerle

Alle Kunstdrucke von Heinrich Hoerle ansehen

Bild einbinden (kostenlos für Blogs & Foren)

Sie können Frauenkopf (Studie) von Heinrich Hoerle kostenlos auf Ihrer Homepage verwenden. Bitte geben Sie einen Link zu kunstdruckeaufleinwand.org als Quelle an.

Für Blogs und Webseiten diesen Text kopieren und einfügen:

Für Foren und Gästebücher diesen Text verwenden:

120 €
70 × 90 cm