Ex libris Schotteck

Kunstdruck von Heinrich Vogeler – auf echter Künstler-Leinwand, in Ihrem Wunschformat
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Über das Werk

„Ex libris Schotteck" von Heinrich Vogeler vereint die ornamentale Eleganz des Jugendstils mit der intimen Tradition des Bucheignerzeichens. Die schwarz-weiße Radierung zeigt einen mächtigen Baum, dessen Krone sich schützend über einen Brunnen wölbt, während der Blick in eine weite Landschaft schweift. Als Kunstdruck auf Leinwand entfaltet diese grafische Arbeit eine ruhige, poetische Präsenz.

Idyllische Gartenszene im Jugendstil-Ornament

Die Komposition wird von einem kräftigen Stamm dominiert, der sich in der unteren Bildmitte erhebt und in eine dicht belaubte Krone münzt. Florale Ranken rahmen das Motiv am oberen Rand und verleihen dem Ganzen jenen dekorativen Charakter, der für den Jugendstil bezeichnend ist. Im Mittelgrund öffnet sich der Blick auf eine parkähnliche Landschaft mit kleinen Figurengruppen, die dem Geschehen eine erzählerische Tiefe verleihen. Der Kontrast zwischen den fein ausgearbeiteten Blättern und den großen, ruhigen Flächen erzeugt einen harmonischen Rhythmus. Die Schrift „Ex libris Schotteck" fügt sich organisch in das Gesamtbild ein und unterstreicht den persönlichen, bibliophilen Charakter dieser Arbeit.

Als Leinwandbild wirkt „Ex libris Schotteck" besonders gut in Räumen mit klassischer oder puristischer Einrichtung. Die schwarz-weiße Grafik passt schön zu hellen Wandfarben und kommt in einem Arbeitszimmer, einer Bibliothek oder einem ruhigen Wohnbereich zur Geltung. Auch im Flur entfaltet das Querformat seine dekorative Kraft, ohne aufdringlich zu wirken. Die klare Linienführung harmoniert mit Holzmöbeln ebenso wie mit modernen, reduzierten Interieurs.

Heinrich Vogeler zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Jugendstils und war eng mit der Künstlerkolonie Worpswede verbunden. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine ornamentale Formensprache und eine Vorliebe für märchenhafte, idyllische Motive aus. Neben Gemälden schuf Vogeler zahlreiche Buchillustrationen und Exlibris, die seine Meisterschaft in der grafischen Gestaltung zeigen.

Dieses Werk liegt im Querformat vor und wird in Deutschland individuell auf echter Künstler-Leinwand gefertigt. Je nach gewähltem Wunschformat kann der sichtbare Bildausschnitt leicht variieren, um die harmonische Wirkung der Komposition zu bewahren.

Über Heinrich Vogeler

Johann Heinrich Vogeler wurde am 12. Dezember in Bremen geboren und wuchs in einer kinderreichen, gutbürgerlichen Familie auf. Nach Abschluss der mittleren Reife sollte er mit einer Handelslehre beginnen um die Eisenwarenhandlung seines Vaters übernehmen zu können. Stattdessen folgte er seinen künstlerischen Neigungen und begann ein Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf.
1894 starb sein Vater und die Erbschaft aus dem Verkauf des väterlichen Geschäftes erlaubte ihm ein sorgenfreies Künsterleben zu führen. Er bereiste Italien, Frankreich und Holland und ließ sich schließlich in der Künstlerkolonie in Worpswede nieder um gemeinsam mit Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Carl Vinnen und anderen eine Alternative zur herkömmlichen, akademisch geprägten Kunst zu suchen.

Seine präraffaelitischen Werke und grafischen Arbeiten ließen ihn zu einem der renomiertesten Vertreter des Jugendstils werden. Die Gruppe in Worpswede wurde in ganz Deutschland bekannt und mit vielen Auszeichnungen geehrt. Für den späteren Insel Verlag übernahm er die Illustrationen von Zeitschriften und Bücher und lebte in einer eigenen Welt, ohne wirklichen Bezug zur damaligen Realität im Deutschen Kaiserreich.

Er erwarb ein Bauernhaus, das er als Architekt und Bauherr zu einem Gesamtkunstwerk gestaltete und passte selbst die Gebrauchsgegenstände in der Küche, die Kleidung und den Schmuck seiner 1901 geheirateten Frau Martha, seiner Traumwelt an.
Das Anwesen, das unter dem Namen Barkenhoff in Künstlerkreisen wohlbekannt war, wurde zum Treffpunkt für Maler, Bildhauer, Dichter und Schriftsteller. Zu dieser großen Familie gehörten auch Rainer Maria Rilke, dessen Frau, die Bildhauerin Clara Westhoff und das Ehepaar Modersohn-Becker.

Vogeler gestaltete 1904/05 die Güldenkammer im Bremer Rathaus neu und war als Grafiker, Architekt, Designer und Maler sehr erfolgreich. In dieser Gemeinschaft und seiner Phantasiewelt mit ihren ausgelassenen Festen merkte er doch, dass ihm der Sinn des Lebens fehlte.
Mit der harten Realität der Arbeiterklasse konfrontiert und durch die Lektüre des russischen Schriftstellers Maxim Gorkis, änderte sich seine Weltanschauung radikal. Als Stadtplaner setzte er sich für den sozialen Wohnungsbau ein und mit seinem Bruder produzierte er preiswerte Serienmöbel in der eigenen Tischlerei.

1910 wurden seine innenarchitektonischen Werke auf der Brüsseler Weltausstellung ausgezeichnet, seine Malerei aber geriet in den Hintergrund. 1914, zu Beginn des ersten Weltkrieges, lernte er als Freiwilliger die Gräuel an der Front kennen und wurde durch diese schrecklichen Erfahrungen zum überzeugten Pazifisten.
Sein auf urchristlichen Werten basierender Sozialismus war radikal, besitzlos und friedliebend und diese Einstellung führte zu Verhaftungen und Einweisungen in die Irrenanstalt. Der Barkenhoff wurde 1919 zur Kommune und Arbeiterschule und Vogeler betätigte sich sowohl als Pädagoge und Schriftsteller, immer mehr der Arbeiterklasse zugewandt.

Nach einem Aufenthalt 1923 in Moskau führte sein Malstil vom Expressionismus zu seinen kubistischen und futuristischen Komplexbilder. Der Barkenhoff, inzwischen ein Kinderheim mußte 1932 wegen finanzieller Schwierigkeiten geschlossen werden, seine Ehe ging in die Brüche und nach dem die Nationalsozialisten in Deutschland die Oberhand hatten, konnte er nach erneuten Reisen in die Sowjetunion nicht mehr zurück, da sein Name auf der Todesliste der SS stand.
In Moskau engagierte er sich sowohl politisch als auch kulturell, passte seine künstlerische Ausdrucksform dem Sozialistischen Realismus an, aber seine Hoffnung im Kommunismus die Chance auf eine besseren Welt zu finden erfüllte sich nicht. Nach dem Einmarsch der Deutschen 1941, wurde er von den Russen nach Kasachstan evakuiert. Verlassen und unterernährt starb der feinsinnige Revolutionär ein Jahr später am 14. Juni 1942.
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So wirkt es an Ihrer Wand

Eleganter Wohnraum als Wohnbeispiel Wohnbeispiel: Ex libris Schotteck von Heinrich Vogeler als Leinwandbild an der Wand
100 × 60 cm · Wandbreite ca. 4 m

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Qualität & Herstellung

Echte Künstler-Leinwand mit feiner Leinenstruktur
Echte Künstler-Leinwand
Von Hand auf Echtholz-Keilrahmen montiert
Echtholz-Keilrahmen
Fertig gespanntes Leinwandbild, aufhängebereit
Fertig zum Aufhängen

Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.

Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.

Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.

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