Windbruch
Über das Werk
Marie Egner zeigt in „Windbruch" eine herbstliche Landschaft nach einem Sturm: Umgestürzte Baumstämme liegen quer über den Vordergrund, während sich im Hintergrund noch stehende Bäume gegen einen verhangenen Himmel abzeichnen. Die gedämpfte Farbpalette und die sorgfältige Wiedergabe der Naturgewalten verleihen diesem Kunstdruck eine stille, melancholische Atmosphäre.
Herbstliche Waldlandschaft nach dem Sturm
Das Gemälde wird von den horizontal liegenden Baumstämmen im Vordergrund dominiert, deren raue Rinde und abgebrochene Äste die Wucht des Windes nachvollziehbar machen. Die Farbgebung bewegt sich in warmen Braun-, Ocker- und Beigetönen, durchsetzt mit dem Grau des bewölkten Himmels. Links im Mittelgrund erhebt sich noch eine Baumgruppe mit herbstlichem Laub, während rechts weitere abgestorbene Stämme die Diagonale fortsetzen. Die lockere, pastos aufgetragene Malweise verleiht der Szene eine naturalistische Unmittelbarkeit, ohne ins rein Dokumentarische abzugleiten.
Als Leinwandbild wirkt „Windbruch" besonders gut in Räumen mit natürlichen Materialien und zurückhaltender Farbgebung. Die erdigen Töne harmonieren schön mit Holzmöbeln und beigen oder grauen Wandfarben. Im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer schafft das Werk eine kontemplative Stimmung, während es im Flur oder Treppenhaus durch sein Querformat die Raumtiefe betont. Zu modernen wie klassischen Einrichtungsstilen passt die unaufdringliche Farbharmonie gleichermaßen.
Marie Egner gehörte zu den bedeutenden österreichischen Landschaftsmalerinnen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sie pflegte einen naturalistischen Stil mit impressionistischen Einflüssen und widmete sich vor allem Stimmungsbildern aus der heimischen Natur. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch sensible Lichtführung und eine zurückhaltende, atmosphärische Farbgebung aus.
Dieses Werk liegt im Querformat vor. Ihr Kunstdruck auf Leinwand wird individuell in Deutschland gefertigt, wobei sich der sichtbare Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht verschieben kann.
Über Marie Egner
Nach dem Tod ihres Vaters erhielt sich neben Musikunterricht auch Unterricht im Zeichnen. Sie lernte bei dem Zeichenlehrer Hermann von Königsbrunn an der Zeichnungsakademie in Graz, der ihr Interesse auf das Früchte- und Blumenzeichnen und die Landschaftsmalerei lenkte, da die Historienmalerei eine Männerdomäne war.
Mit 22 Jahren ging sie nach Düsseldorf um an der Akademie bei Karl Jungheim Ölmalerei zu studieren. 1875 ging sie nach Wien und richtete sich ein eigenes Atelier ein. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie mit privatem Malunterricht. Ihre erste Ausstellung, an der sie in Triest teilnahm, hatte eine positive Resonanz und brachte ihr den Auftrag ein, einen Speisesaal in einem Dampfschiff zu bemalen.
Auf Schloss Plankenwart bei Neulengbach unterwies sie Emil Jakob Schindler bis 1887 in den Sommermonaten bevorzugt in Aquarellmalerei, wobei Marie Egner versuchte die atmosphärischen Stimmungen mit den Lichtverhältnissen wiederzugeben.
Von 1887 bis 1889 führte sie ein Studienaufenthalt nach England und sie bereiste Italien, die Niederlande und Deutschland, wo sie bei der 6. Internationalen Kunstausstellung im Glaspalast von München vertreten war. Ihre ersten Erfolge hatte sie an der Royal Academy in London und im Wiener Künstlerhaus.
Sie richtete eine eigene Malschule für Frauen ein, die sie aber 1910 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Marie Egner trat der Vereinigung „Gruppe der acht Künstlerinnen“ bei , die regelmäßig eigene Ausstellungen organisierten.
Nach dem Ersten Weltkrieg trat sie der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs bei, die 1926 eine große Ausstellung für die Malerin organisierte. Ihre Augenkrankheit, unter der sie schon seit Jahren litt, führte 1930 zur völligen Erblindung und sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Die Künstlerin Marie Egner war eine der wichtigsten Malerinnen Österreichs um die Jahrhundertwende. Sie starb am 31. März 1940 in einem Altenheim bei Wien.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



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