Sommertag
Über das Werk
„Sommertag" von Paul Müller Kaempff führt in eine norddeutsche Küstenlandschaft, in der mächtige Bäume eine sonnengeflutete Wiese beschirmen. Links erhebt sich ein reetgedecktes Haus, dahinter leuchtet in zartem Blau das Wasser einer Bucht. Diese Komposition verbindet ländliche Geborgenheit mit der Weite der Küste und schafft eine ruhige, naturverbundene Atmosphäre.
Licht und Weite an der Ostseeküste
Im Zentrum des Kunstdrucks stehen drei große Laubbäume, deren dunkle, dicht belaubte Kronen sich gegen den hellen Himmel abzeichnen. Die gewundenen Stämme verleihen dem Bild Dynamik, während die saftig grüne Wiese mit vereinzelten weißen Blütenflecken den Vordergrund bildet. Links rahmt das strohgedeckte Bauernhaus die Szene und unterstreicht den ländlichen Charakter. Der Blick wandert über niedrige Büsche hinweg zur schmalen Wasseroberfläche, die in gedämpften Blautönen schimmert. Der Himmel zeigt sich in sanften Grau- und Ockertönen mit locker gesetzten Wolken – typisch für das wechselhafte Küstenklicht.
Als Leinwandbild wirkt „Sommertag" besonders gut in Wohnräumen, die von natürlichen Materialien und hellen Farben geprägt sind. Die gedämpfte Farbpalette mit Grün-, Ocker- und Blautönen fügt sich harmonisch zu beigen, grauen oder weißen Wandflächen. Im Wohnzimmer oder Esszimmer entfaltet das Querformat seine beruhigende Wirkung, auch in Dielen mit Landhauscharakter oder in Räumen mit Holzmöbeln passt die Komposition stimmig.
Paul Müller Kaempff gehörte zur Generation deutscher Landschaftsmaler, die um die Jahrhundertwende die norddeutsche Küstenregion künstlerisch erschlossen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch naturalistische Beobachtung und eine zurückhaltende, atmosphärische Malweise aus, die Einflüsse des Impressionismus mit akademischer Solidität verbindet.
Der Kunstdruck wird im Querformat gefertigt. Da jede Leinwand individuell auf das gewünschte Format angefertigt wird, kann der sichtbare Bildausschnitt je nach Proportionen leicht variieren.
Über Paul Müller Kaempff
Mit seinem Freud Oskar Frenzel entdeckte er während eines Fischland-Aufenthalts im Jahre 1889 ein abgelegenes Fischerdorf auf der Halbinsel bei Rostock. Dies war der Anfang der Gründung der Künstlerkolonie Ahrenshoop, die mit dem Namen Paul Müller-Kaempff aufs engste verbunden war. 1892 baute er sich ein eigenes Haus und eröffnete 1894 die Malschule St. Lucas.
Zahlreiche Künstlerkollegen, wie Anna Gerresheim, Elisabeth von Eicken, Friedrich Wachenhusen, Fritz Grebe, Heinrich Schlotermann, Theobald Schorn und Hugo Richter-Lefensdorf folgten seinem Beispiel und fanden in Ahrenshoop eine neue Heimat. Der Maler war maßgeblich am Bau des Ahrenshooper Kunstkatens beteiligt, stand aber auch immer mit seiner alten Heimat Oldenburg in Verbindung.
So wurde er 1904 gemeinsam mit seiner Schülerin und späteren Ehefrau Else Schwager zum Mitbegründer des Oldenburger Kunstvereins, erhielt ein Jahr später die Oldenburgische Staatsmedaille und war ab 1908 auch Mitglied des Hamburger Künstlervereins.
Paul Müller-Kaempff, der 1906 zum Professor ernannt wurde, zählte zu den bekanntesten und fortschrittlichsten Landschaftsmalern des ausgehenden 19.Jahrhunderts. Er war mit seinen Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen überaus erfolgreich. Er fertigte aber auch Entwürfe für Möbel an und erstellte eine Reihe von Postkarten her und Lithografien für Heimatmappen, ebenso illustrierte er Bücher, wie die „Naturgeschichte der Vögel Mitteleuropas“.
Die Bilder und Gemälde des Oldenburger Künstlers wurden von Museen in Rostock, Kiel und Hamburg, sowie von Privatsammlern und für den kaiserlichen Hof gekauft und sein Kundenstamm reichte bis nach Argentinien und China.
Mit seinem Studienfreund Georg Müller vom Siel besuchte er 1908 die niedersächsische Künstlerkolonie Dötlingen, wo eine Reihe von Landschaftsbildern des weiten mecklenburgischen Landes mit seinen windschiefen Bauernkaten und dem endlosen Himmel an der vom Wind geformten Küste und in der Heide entstanden.
Paul Müller-Kaempff siedelt 1912 nach Berlin und verkauft nach dem Ersten Weltkrieg 1919 sein Anwesen in Ahrenshoop. Am 5. Dezember 1941 stirbt der Maler mit 80 Jahren in Berlin.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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