Jungvieh am Klausenpass
Über das Werk
Anton Braiths „Jungvieh am Klausenpass“ zeigt eine Gruppe junger Rinder, die an einem steinigen Bergbach trinken, während im Hintergrund die Alpenlandschaft in weichen Lichttönen aufragt. Das Gemälde wirkt ruhig und zugleich lebendig, weil Braith die Tiere nicht idealisiert, sondern in ihrer natürlichen Bewegung und Neugier einfängt. Als Leinwandbild gewinnt das Werk durch die Textur der echten Leinwand an Tiefe und Präsenz – ein echter Blickfang, der Raum und Stimmung gleichermaßen prägt.
Die Ruhe des Alpenvorlandes
Im Vordergrund stehen vier junge Kühe, deren Fellmuster – braun-weiß, schwarz-weiß – durch das Spiel von Licht und Schatten plastisch hervortritt. Der Bach, dessen Wasser über Felsen fließt, bildet eine diagonale Linie, die den Blick in die Tiefe des Bildes lenkt. Im Hintergrund ruhen weitere Tiere auf einer grasbewachsenen Hangkuppe, während der Himmel in zarten Grau- und Blautönen die Weite der Bergwelt andeutet. Braith verzichtet auf dramatische Effekte und setzt stattdessen auf eine feine Beobachtung der Natur und ihrer Stille.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut in Wohn- oder Essbereichen mit neutralen Wandfarben wie Cremeweiß, Hellgrau oder Ocker. Es passt schön zu rustikalen oder landhausartigen Einrichtungen, aber auch zu modernen Interieurs mit Holz- und Naturmaterialien. Im Flur oder Büro bringt es eine beruhigende, naturnahe Atmosphäre – besonders wenn es mit gedämpfter Beleuchtung kombiniert wird.
Anton Braith, geboren 1836, zählt zu den bedeutenden deutschen Tier- und Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts. Sein Stil ist geprägt von genauer Naturbeobachtung und einer klaren, realistischen Darstellung – ohne Sentimentalität, aber mit sichtbarem Respekt vor dem Motiv. Er gehörte der Münchner Schule an und war bekannt für seine Darstellung von Vieh in ländlichen und bergigen Landschaften, wobei er oft die Ruhe und Eigenständigkeit der Tiere betonte.
Das Werk ist im Querformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die Komposition optimal zu erhalten und den Raum bestmöglich zu ergänzen.
Über Anton Braith
Nach ersten Erfolgen zieht er mit seinem Mitschüler Albert Kappis 1860 von Stuttgart nach München. An der dortigen Akademie der Bildenden Künste hat er Franz von Defregger, Hans Makart und Franz von Lenbach als Mitschüler bei Professor Karl Theodor von Piloty. Anton Braith konzentriert sich auf die Tiermalerei, malt Kühe, Schafe und Ziegen, die er nur zu gut kennt. Er knüpft Kontakte zu Künstlerkolonien auf der Fraueninsel im Chiemsee, nach Brannenburg und Pang. Mit seinem Freund Christian Mali, Albert Kappis und Carl Ebert reist er 1867 nach Paris. Er nimmt an internationale Kunst- und Weltausstellungen teil und erhält für seine Bilder neben Anerkennung auch etliche Goldmedaillen.
Auch finanziell erfolgreich, kann sich der großzügige Schwabe zusammen mit Mali in Nähe der Theresienwiese in München um 1870 ein imposantes Wohn- und Atelierhaus bauen lassen. In der sogenannten „Schwabenburg“ wohnten auch immer wieder andere Maler, die sich keine Unterkunft leisten konnten. Er ermöglicht auch seinen Eltern, die er zu sich nach München holt, einen unbeschwerten Lebensabend. Er bereist mit seinem engen Freund Christian Italien und Frankreich, hält sich in Norddeutschland, am Bodensee und gerne auch in Südtirol auf. Seine Tier- und Landschaftsbilder hängen in der Münchner Pinakothek, in der Staatsgalerie Stuttgart und sind auch in der Hamburger Kunsthalle zu bewundern. Braith erhält den Frieden- als auch den Michaelsorden und wird zum Professor der Münchner Akademie.
Als in München die Secession gegründet wird, schließt sich ihr der Maler nicht an, sondern bleibt bei der Münchener Künsterschaft, in der er schon länger Mitglied ist. Als eingefleischter Junggeselle hat er nie geheiratet und sein Leben lang mit seinem Freund Mali eine „Männerwirtschaft“ geführt. (In ihrem Haus gab es keine Küche.) 1904 hielt er sich zu Kur in Bozen auf, nachdem er ein Jahr zuvor an der Leber erkrankt war. Er zog in seine Wohnung nach Biberach, die er sich 1875 gekauft hat und ließ sich dort in der Vaterstadt pflegen und versorgen. Am 3. Januar 1905 stirbt der Maler, der als Millionär in seinen Heimatort zurückgekehrt ist und hinterläßt der Stadt Biberach seinen gesamten künstlerischen Nachlass.
Sein langjähriger und treuer Freund Christian Mali überlebt Braith nur um zwei Jahre und wird neben ihm auf dem Alten Katholschen Friedhof beigesetzt. Auch er vermacht seinen Nachlass der Gemeinde in der sich heute das schöne Braith-Mali-Museum befindet.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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