Rinder an der Tränke
Über das Werk
„Rinder an der Tränke" von Anton Braith zeigt eine friedliche Szene am Wasser: Mehrere Rinder stehen im seichten Ufer eines Gewässers, während ein einzelnes Tier auf dem Hügel darüber wacht. Die Komposition verbindet naturalistische Tierbeobachtung mit stimmungsvoller Landschaftsmalerei und schafft eine Atmosphäre ländlicher Ruhe, die auch heute noch eine beruhigende Wirkung entfaltet.
Ländliche Idylle am Wasser
Das Gemälde zeigt fünf Rinder in unterschiedlichen Positionen: Vier Tiere stehen dicht beieinander im flachen Wasser der Tränke, ihre Körper in Braun-, Schwarz- und Weißtönen gemalt. Ein fünftes Rind mit schwarz-weißem Fell hebt sich auf dem grasbewachsenen Hügel gegen den Himmel ab. Braith arbeitet mit einem warmen Farbspektrum aus Ocker-, Braun- und Grüntönen, das durch das kühle Blaugrau des bewölkten Himmels kontrastiert wird. Die Spiegelungen im Wasser und die präzise Wiedergabe der Fellzeichnungen zeugen von genauer Naturbeobachtung. Rechts rahmt ein herbstlich gefärbter Baum die Szene.
Als Leinwandbild wirkt „Rinder an der Tränke" besonders gut in Räumen, in denen eine warme, erdverbundene Atmosphäre erwünscht ist. Das Querformat passt schön über Sideboards im Wohnzimmer oder in Essbereichen mit Landhausstil. Zu cremefarbenen oder beigen Wandtönen fügt sich die Farbpalette harmonisch ein, aber auch vor dunkleren Wänden entfalten die warmen Erdtöne ihre Wirkung. In Praxisräumen oder Büros schafft das Motiv eine beruhigende Präsenz.
Anton Braith gehörte zu den bedeutenden deutschen Tiermalern des 19. Jahrhunderts und war Teil der Münchner Schule. Er spezialisierte sich auf die realistische Darstellung von Nutztieren, insbesondere Rindern und Schafen, die er in ihrem natürlichen Umfeld einfing. Seine Werke zeichnen sich durch präzise Beobachtung und malerische Qualität aus, wobei er Tiere nie idealisiert, sondern mit charakteristischer Individualität wiedergibt.
Dieser Kunstdruck wird im Querformat angeboten und kann in Ihrer Wunschgröße auf echte Künstlerleinwand gedruckt werden. Jedes Format wird individuell in Deutschland handgefertigt. Bitte beachten Sie, dass der sichtbare Bildausschnitt je nach gewählten Proportionen leicht variieren kann.
Über Anton Braith
Nach ersten Erfolgen zieht er mit seinem Mitschüler Albert Kappis 1860 von Stuttgart nach München. An der dortigen Akademie der Bildenden Künste hat er Franz von Defregger, Hans Makart und Franz von Lenbach als Mitschüler bei Professor Karl Theodor von Piloty. Anton Braith konzentriert sich auf die Tiermalerei, malt Kühe, Schafe und Ziegen, die er nur zu gut kennt. Er knüpft Kontakte zu Künstlerkolonien auf der Fraueninsel im Chiemsee, nach Brannenburg und Pang. Mit seinem Freund Christian Mali, Albert Kappis und Carl Ebert reist er 1867 nach Paris. Er nimmt an internationale Kunst- und Weltausstellungen teil und erhält für seine Bilder neben Anerkennung auch etliche Goldmedaillen.
Auch finanziell erfolgreich, kann sich der großzügige Schwabe zusammen mit Mali in Nähe der Theresienwiese in München um 1870 ein imposantes Wohn- und Atelierhaus bauen lassen. In der sogenannten „Schwabenburg“ wohnten auch immer wieder andere Maler, die sich keine Unterkunft leisten konnten. Er ermöglicht auch seinen Eltern, die er zu sich nach München holt, einen unbeschwerten Lebensabend. Er bereist mit seinem engen Freund Christian Italien und Frankreich, hält sich in Norddeutschland, am Bodensee und gerne auch in Südtirol auf. Seine Tier- und Landschaftsbilder hängen in der Münchner Pinakothek, in der Staatsgalerie Stuttgart und sind auch in der Hamburger Kunsthalle zu bewundern. Braith erhält den Frieden- als auch den Michaelsorden und wird zum Professor der Münchner Akademie.
Als in München die Secession gegründet wird, schließt sich ihr der Maler nicht an, sondern bleibt bei der Münchener Künsterschaft, in der er schon länger Mitglied ist. Als eingefleischter Junggeselle hat er nie geheiratet und sein Leben lang mit seinem Freund Mali eine „Männerwirtschaft“ geführt. (In ihrem Haus gab es keine Küche.) 1904 hielt er sich zu Kur in Bozen auf, nachdem er ein Jahr zuvor an der Leber erkrankt war. Er zog in seine Wohnung nach Biberach, die er sich 1875 gekauft hat und ließ sich dort in der Vaterstadt pflegen und versorgen. Am 3. Januar 1905 stirbt der Maler, der als Millionär in seinen Heimatort zurückgekehrt ist und hinterläßt der Stadt Biberach seinen gesamten künstlerischen Nachlass.
Sein langjähriger und treuer Freund Christian Mali überlebt Braith nur um zwei Jahre und wird neben ihm auf dem Alten Katholschen Friedhof beigesetzt. Auch er vermacht seinen Nachlass der Gemeinde in der sich heute das schöne Braith-Mali-Museum befindet.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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