Pflaumen und Aprikosen
Über das Werk
„Pflaumen und Aprikosen“ von Emilie Preyer zeigt ein klassisches Stilleben, das durch seine ruhige Anordnung und sorgfältige Lichtführung eine besondere Intimität ausstrahlt. Die reifen Früchte, begleitet von grünen Blättern und einer winzigen Fliege auf dem Tuch, laden zum Verweilen ein und vermitteln eine sinnliche Nähe zur Natur. Als Kunstdruck auf echter Künstler-Leinwand wird diese Komposition zu einem stillen Begleiter im eigenen Raum.
Stilleben mit Früchten und Fliege
Das Bild präsentiert eine sorgfältig arrangierte Gruppe aus zwei dunkelblauen Pflaumen, einer ganzen und einer halbierten Aprikose sowie einem dünnen Ast mit Blättern, die auf einem leicht gewellten weißen Tuch ruhen. Das Licht fällt von links oben, hebt die glänzende Haut der Früchte hervor und lässt die Textur des Tuchs sowie die feinen Adern der Blätter deutlich erkennbar werden. Die Farbpalette bleibt gedämpft – warme Gelb- und Rottöne kontrastieren mit dem kühlen Blau der Pflaumen und dem neutralen Hintergrund, was der Szene Tiefe und Ruhe verleiht.
Als Leinwandbild wirkt „Pflaumen und Aprikosen“ besonders gut in Räumen mit gedämpfter Atmosphäre wie Schlafzimmern oder gemütlichen Wohnbereichen. Es passt schön zu warmen Wandfarben wie Ocker, Terrakotta oder sanftem Grau und harmoniert mit rustikalen, klassischen oder skandinavischen Einrichtungsstilen. Auch in einem Flur oder Arbeitszimmer kann das Bild durch seine ruhige Wirkung eine beruhigende Akzentwand schaffen.
Emilie Preyer gehörte zu den bedeutenden deutschen Stillebenmalerinnen des 19. Jahrhunderts, deren Werke durch präzise Beobachtung und feine Farbgebung gekennzeichnet sind. Ihre Kompositionen zeichnen sich durch eine natürliche Anordnung und eine klare, fast fotografische Genauigkeit aus, ohne dabei künstlich zu wirken. Als Vertreterin der akademischen Tradition trug sie mit ihrer detailverliebten Malweise zur Wertschätzung des Stillebens in der deutschen Kunst bei.
Der Kunstdruck ist im Querformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die Proportionen optimal zu nutzen und die Komposition stets harmonisch zu erhalten.
Über Emilie Preyer
Ihren ersten Zeichen- und Malunterricht erhielt sie als Zwölfjährige von ihrem Vater, ab 1866 unterrichtete sie auch der Historienmaler Heinrich Mücke und der Landschaftsmaler Hans Gude. Als sie ihre ersten Aquarelle mit Blumen- und Früchtemotiven in den Kunsthandlungen von Bismeyer & Kraus und Eduard Schulte ausstellte, war sie erst siebzehn Jahre alt.
Da die Universitäten in dieser Zeit noch keine Frauen zum regulären Studium zuließen, besuchte sie nach der väterlichen Ausbildung als inoffizielle Studentin die Königliche Kunstakademie in Düsseldorf.
Wiesen ihre ersten Stillleben noch kleine malerische Makel auf, erstaunte ihre technisch und stilistisch versierte Malweise, inzwischen mit Ölfarben, die Öffentlichkeit und die Kritiker , noch bevor sie 20 Jahre wurde. Ihre Arbeiten standen in ihrer Bestimmtheit und Sicherheit schon früh denen ihres Vaters in keinster Weise nach.
Ihre ersten Stillleben verkaufte sie 1869 und eines ihrer Früchtebilder wurde 1872 als ganzseitige Farblithografie im „Deutschen Künstler-Album“ abgedruckt. Sie trat malerisch in die Fußstapfen ihres Vaters und bezog auch ein Atelier neben seinem Haus in der Gartenstraße, das er 1871 erwarb.
Emilie Preyer nutzte auch die geschäftlichen Kontakte ihres Vaters und war schon bald im deutschen Kunstbetrieb integriert. So nahm sie neben Ausstellungen in ihrer Heimatstadt auch verstärkt an denen in Berlin, Dresden, Bremen und Breslau teil.
Schon bald festigte sich ihr künstlerischer Ruf auch international und ihre kleinformatigen Bilder wurden recht teuer zum Verkauf angeboten. Der Erfolg von Emilie und ihrem Vater beruhte auch auf der Tatsache, dass in Deutschland und den Nachbarländern kaum eine Malschule über Künstler mit dieser extrem kultivierten maltechnischen Perfektion verfügten.
Trotz aller Gemeinsamkeiten unterschieden sich die Gemälde von Vater und Tochter doch bei näherer Begutachtung beträchtlich. Emilies Stillleben waren geprägt durch wechselnde Arrangements, exakten, realistischen Detail, einen weicheren Lichteinfall und harmonische Farbzusammenstellung.
So bedeutet der Tod des Vaters 1889, mit dem sie nicht nur über die Malerei eine tiefe Beziehung hatte, einen tiefen Einschnitt für sie. Ihre Bilder sind nach seinem Ableben zeitlich nur bis noch 1893 datiert. Ihr Gesamtwerk wird auf insgesamt ca. 250 Gemälde geschätzt.
Nach einem schaffensreichen und ausgefüllten Künstlerinnenleben verstarb Emilie Preyer nach kurzer Krankheit am 23. September 1930 und wurde auf dem Düsseldorfer Friedhof im Familiengrab der Malerfamilie beigesetzt. Mit ihr verabschiedete sich auch ein Stück Altdüsseldorfer Künstlerkultur.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.