Stillleben mit Weintrauben und Pfirsich
Über das Werk
„Stillleben mit Weintrauben und Pfirsich" von Emilie Preyer zeigt eine sorgfältig arrangierte Gruppe reifer Herbstfrüchte auf einem weißen Tuch vor dunklem Hintergrund. Die dunkelvioletten Weintrauben und die samtig schimmernden Pfirsiche mit ihrer charakteristischen rot-gelben Färbung bilden ein harmonisches Ensemble, das durch einzelne grüne Blätter akzentuiert wird. Die realistische Darstellung und die warme Farbstimmung verleihen diesem Leinwandbild eine zeitlose Ruhe.
Klassische Früchtestilleben-Komposition mit natürlicher Lichtwirkung
Das Werk besticht durch seine ausgewogene Komposition: Links arrangieren sich die prallen, bläulich schimmernden Weintrauben, während rechts mehrere Pfirsiche mit ihrer samtigen Oberfläche und den zarten Rottönen das Auge führen. Das helle Tuch mit seinen feinen Falten bildet einen leuchtenden Kontrast zum dunkelbraunen, fast schwarzen Hintergrund. Einzelne Blätter – teils grün, teils bereits herbstlich verfärbt – lockern die Fruchtgruppe auf. Die Lichtführung lässt die Früchte plastisch hervortreten und betont ihre natürliche Textur, von der glatten Traubenhaut bis zur matten Pfirsichoberfläche.
Dieser Kunstdruck wirkt besonders gut in Räumen, die eine ruhige, gediegene Atmosphäre schätzen. Im Esszimmer oder in der Küche unterstreicht er eine klassische Einrichtung, passt aber auch zu einem Wohnzimmer mit warmen Erdtönen oder cremefarbenen Wandflächen. Die warme Farbpalette harmoniert mit Holzmöbeln und textilen Oberflächen in Beige, Braun oder sanftem Grün.
Emilie Preyer (1849–1930) zählte zu den bedeutenden deutschen Stilllebenmalern des 19. Jahrhunderts und setzte die Tradition der Düsseldorfer Malerschule fort. Sie spezialisierte sich auf detailreiche Darstellungen von Früchten und Blumen, die durch ihre naturalistische Genauigkeit und ihre warme Farbgebung geschätzt wurden.
Das Werk liegt im Querformat vor. Ihr Leinwandbild wird individuell für Sie gefertigt – der Bildausschnitt kann je nach gewähltem Format leicht variieren, um die optimale Wirkung zu erzielen.
Über Emilie Preyer
Ihren ersten Zeichen- und Malunterricht erhielt sie als Zwölfjährige von ihrem Vater, ab 1866 unterrichtete sie auch der Historienmaler Heinrich Mücke und der Landschaftsmaler Hans Gude. Als sie ihre ersten Aquarelle mit Blumen- und Früchtemotiven in den Kunsthandlungen von Bismeyer & Kraus und Eduard Schulte ausstellte, war sie erst siebzehn Jahre alt.
Da die Universitäten in dieser Zeit noch keine Frauen zum regulären Studium zuließen, besuchte sie nach der väterlichen Ausbildung als inoffizielle Studentin die Königliche Kunstakademie in Düsseldorf.
Wiesen ihre ersten Stillleben noch kleine malerische Makel auf, erstaunte ihre technisch und stilistisch versierte Malweise, inzwischen mit Ölfarben, die Öffentlichkeit und die Kritiker , noch bevor sie 20 Jahre wurde. Ihre Arbeiten standen in ihrer Bestimmtheit und Sicherheit schon früh denen ihres Vaters in keinster Weise nach.
Ihre ersten Stillleben verkaufte sie 1869 und eines ihrer Früchtebilder wurde 1872 als ganzseitige Farblithografie im „Deutschen Künstler-Album“ abgedruckt. Sie trat malerisch in die Fußstapfen ihres Vaters und bezog auch ein Atelier neben seinem Haus in der Gartenstraße, das er 1871 erwarb.
Emilie Preyer nutzte auch die geschäftlichen Kontakte ihres Vaters und war schon bald im deutschen Kunstbetrieb integriert. So nahm sie neben Ausstellungen in ihrer Heimatstadt auch verstärkt an denen in Berlin, Dresden, Bremen und Breslau teil.
Schon bald festigte sich ihr künstlerischer Ruf auch international und ihre kleinformatigen Bilder wurden recht teuer zum Verkauf angeboten. Der Erfolg von Emilie und ihrem Vater beruhte auch auf der Tatsache, dass in Deutschland und den Nachbarländern kaum eine Malschule über Künstler mit dieser extrem kultivierten maltechnischen Perfektion verfügten.
Trotz aller Gemeinsamkeiten unterschieden sich die Gemälde von Vater und Tochter doch bei näherer Begutachtung beträchtlich. Emilies Stillleben waren geprägt durch wechselnde Arrangements, exakten, realistischen Detail, einen weicheren Lichteinfall und harmonische Farbzusammenstellung.
So bedeutet der Tod des Vaters 1889, mit dem sie nicht nur über die Malerei eine tiefe Beziehung hatte, einen tiefen Einschnitt für sie. Ihre Bilder sind nach seinem Ableben zeitlich nur bis noch 1893 datiert. Ihr Gesamtwerk wird auf insgesamt ca. 250 Gemälde geschätzt.
Nach einem schaffensreichen und ausgefüllten Künstlerinnenleben verstarb Emilie Preyer nach kurzer Krankheit am 23. September 1930 und wurde auf dem Düsseldorfer Friedhof im Familiengrab der Malerfamilie beigesetzt. Mit ihr verabschiedete sich auch ein Stück Altdüsseldorfer Künstlerkultur.
So wirkt es an Ihrer Wand
Beispieldarstellung: Wählen Sie oben ein Format, um die Größe in der Vorschau zu sehen. Format und Größe hängen von Ihrer Auswahl ab.
Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.