Waldesdickicht
Über das Werk
„Waldesdickicht" von Felix Esterl zeigt einen dichten Ausschnitt aus einem herbstlichen Wald, in dem sich Baumstämme und Geäst zu einem vielschichtigen Gefüge verweben. Die pastose Malweise und die gedämpfte Farbpalette schaffen eine Atmosphäre stiller Beobachtung. Das Werk lädt dazu ein, sich in die verschlungenen Strukturen der Natur zu vertiefen.
Verschlungene Waldansicht in gedeckten Tönen
Felix Esterl komponiert das Motiv aus einem Geflecht schlanker Stämme, die sich diagonal durch das Hochformat ziehen. Im Vordergrund dominieren kräftige, dunklere Stämme, während im Hintergrund hellere Partien durchschimmern. Die Farbgebung bewegt sich in Grau-, Beige- und Rosatönen, durchsetzt mit verhaltenen Grün- und Blauakzenten. Besonders charakteristisch ist der pastos aufgetragene Farbauftrag, der dem Unterholz eine fast tastbare Struktur verleiht. Das Licht dringt nur gedämpft durch das Blätterdach und verleiht der Szene eine gedämpfte, meditative Stimmung.
Als Leinwandbild wirkt „Waldesdickicht" besonders gut in Räumen, die eine ruhige, naturverbundene Atmosphäre suchen. Im Wohnzimmer harmoniert das Werk mit hellen Wandfarben in Creme oder hellem Grau sowie mit Möbeln aus Naturholz. Auch im Schlafzimmer oder in einem Arbeitszimmer entfaltet der Kunstdruck seine kontemplative Wirkung. Der vertikale Aufbau eignet sich zudem gut für schmale Wandflächen oder Nischen.
Felix Esterl gehört zur österreichischen Landschaftsmalerei und bewegte sich im Umfeld der späten impressionistischen Tradition. Seine Walddarstellungen zeichnen sich durch eine aufmerksame Beobachtung natürlicher Strukturen und eine zurückhaltende, tonale Farbigkeit aus. Die Fokussierung auf das Geäst und die dichte Vegetation zeigt sein Interesse an den formalen Qualitäten der Natur.
Das Bild ist im Hochformat angelegt. Ihr Leinwandbild wird individuell in Ihrer Wunschgröße gefertigt, wobei der Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren kann.
Über Felix Esterl
Im Alter von zehn Jahren verlor er seine Mutter Marie. Nach seinem Schulabschluss begann der Halbwaise 1912 ein Studium als Ingenieur, anschließend ein Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.
Beide Studiengänge brach er ab und reiste nach Paris und Berlin und begann sich als Autodidakt mit der Malerei zu befassen.
Er freundete sich mit den Kärntner Malern Willibald Zunk, Adolf Christl und Herbert Boeckl,wie er ein Laie auf dem darstellerischen Terrain.
Esterl heiratete Klothilde Ilming und bekam mit ihr den gemeinsamen Sohn Martin. Sein Vater hinterließ ihm nach seinem Tod mehrere Liegenschaften, wozu auch eine Villa in Klagenfurt gehörte die er 1925 mit seiner Familie bezog.
In seinem kurzen Leben schuf der begabte Autodidakt unter anderem Landschaftsgemälde, Frauenakte, Stillleben und Selbstporträts. Meist in gedämpften, erdigen Farben, ernste und entwicklungsfähige Bilder, die dem Expressiven Realismus zuzuordnen sind.
Der über einen längeren Zeitraum vergessene und verschollene Künstler starb im Alter von erst 36 Jahren am 13. Juni in seinem Geburtsort an einem Blinddarmdurchbruch.
Etwa 100 Zeichnungen und Gemälde sind von ihm erhalten geblieben. Die erste größere Ausstellung seiner Arbeiten organisierte sein Freund Herbert Boeckl noch 1931, im Jahr seines Todes.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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