Thunersee Symmetrische Reflexion
Über das Werk
Das Gemälde „Thunersee Symmetrische Reflexion“ von Ferdinand Hodler fängt eine Momentaufnahme der Schweizer Natur in ihrer ruhigen Symmetrie ein: Berge, Himmel und Wasser spiegeln sich fast perfekt, wodurch eine fast meditative Stimmung entsteht. Die Komposition wirkt geordnet, doch nicht starr – die leichten Unregelmäßigkeiten der Wolken und der Wasseroberfläche verleihen dem Bild eine lebendige, fast atemhafte Qualität. Als Kunstdruck auf echter Leinwand wird diese Wirkung besonders authentisch und räumlich erfahrbar.
Spiegelung als Komposition
Im Zentrum des Bildes steht die horizontale Achse, an der sich Himmel und See spiegeln – ein visueller Effekt, den Hodler durch die gleichmäßige Verteilung von Blau- und Grüntönen sowie die sanften Übergänge zwischen Licht und Schatten verstärkt. Die Berge im Hintergrund sind in kühlen, fast monochromen Blautönen gehalten, während das Wasser im Vordergrund durch zarte Grün- und Türkistöne eine leichte Bewegung suggeriert. Die Wolken sind nicht detailreich, sondern als flächige, fast abstrakte Formen dargestellt, was den Blick auf die Symmetrie lenkt. Der Bildausschnitt ist klar strukturiert, doch die leichte Asymmetrie der Uferlinie verhindert eine starre Wirkung.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut in ruhigen, hellen Räumen wie dem Wohnzimmer oder Schlafzimmer, wo es als zentrales Element einer minimalistischen oder skandinavischen Einrichtung dient. Es passt schön zu neutralen Wandfarben wie Weiß, Hellgrau oder Cremeweiß, aber auch zu sanften Erdtönen. In einem Büro oder Flur kann es eine beruhigende Atmosphäre schaffen, besonders wenn es mit Holzmöbeln oder natürlichen Materialien kombiniert wird.
Ferdinand Hodler gilt als einer der wichtigsten Schweizer Maler des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sein Stil verbindet Elemente des Symbolismus mit einer klaren, fast geometrischen Komposition – ein Merkmal, das ihn auch dem Jugendstil nahebringt. Seine Landschaften, darunter der „Thunersee Symmetrische Reflexion“, zeichnen sich durch eine innere Ordnung und eine sinnliche Wahrnehmung der Natur aus. Als Kunstdruck auf echter Leinwand wird diese Qualität besonders sichtbar.
Das Werk ist im Querformat erhältlich – jede Größe wird individuell und handgefertigt in Deutschland angefertigt. Aufgrund der individuellen Anpassung kann der Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren, wodurch jedes Leinwandbild einzigartig bleibt.
Über Ferdinand Hodler
Sein Vater starb als er gerade fünf Jahre alt war an Tuberkulose. Die Mutter ging eine zweiter Ehe mit dem Dekorationsmaler Gottlieb Schüppach ein, erlag aber 1867 der gleichen Krankheit. Ferdinand, als Ältester, musste sich mit zwölf Jahren nicht nur um seine sieben Geschwister, sondern auch um seinen alkoholkranken Stiefvater kümmern.
Er begann 1868 eine Lehre als Ansichtskartenmaler und lernte später bei dem Dekorations- und Vedutenmaler Ferdinand Sommer-Collier in Thun. Im Laufe der Jahre starben alle seine Geschwister an der damals weit verbreiteten Schwindsucht und Hodler zog nach Genf, malte Firmenschilder und kopierte Bilder und fiel schließlich dem Landschaftsmaler Barthelemy Menn auf, der ihn als Schüler aufnahm.
Menn sorgte für seine Aufnahme an der Berner Kunstschule, die er bis 1876 besuchte und machte ihn mit die alten Meister Rembrandt, Rubens, Holbein und die großen Künstler seiner Zeit wie Ingres, Corot und Courbet vertraut. 1878/79, unternahm er eine Studienreise nach Spanien und widmete sich daraufhin verstärkt der Freilichtmalerei.
1881 arbeitete er mit anderen Menn-Schülern in der Werkstatt des Historienmalers Edouard Castres, begann sich aber von seinen künstlerischen Vorbildern zu lösen und einen eigenen, „Parallelismus“ genannten Stil zu entwickeln, bei dem die in seiner Kindheit ständige Konfrontation mit Krankheit und Tod sein Schaffen stark beeinflusste.
Ab 1874 nahm Hodler an verschiedenen Ausstellungen und Kunstwettbewerben teil und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Seine erste Einzelausstellung hatte er im Dezember 1885 in Genf, die zweite 1887 im Kunstmuseum seiner Heimatstadt Bern. 1884 begegnet er Auguste Dupin, die ihm Modell steht und 1887 den gemeinsamen Sohn Hektor zur Welt bringt, heiratet aber zwei Jahre später Bertha Stucki.
Mit seinen Gemälden, die sich mit Schlaf, Sexualität und Tod auseinandersetzen und teils als sittenwidrig bezeichnet werden, erregt der Maler großes Aufsehen, hat aber großen Erfolg. Ausstellungen und Ehrungen in Paris, München und Venedig folgen, aber auch Kritik und Streitigkeiten.
1894, von seiner ersten Frau schon lange geschieden, heiratet der umstrittene Maler Berthe Jacques. Auch diese Ehe bleibt kinderlos. Hodler, der am Gewerbemuseum in Freiburg Malen und Zeichnen unterrichtet, erhält 1900 auf der Weltausstellung in Paris eine Goldmedaille und wird zu einem der führenden Maler Europas. Er tritt der Wiener und Berliner und 1904 auch der Münchener Sezession bei und seine wirtschaftliche Lage stabilisiert sich.
Er begegnet 1908 Valentine Godé-Darel, die seine Geliebte wird, aber kurz nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Paulette an Krebs erkrankt und 1915 stirbt. Paulette wird von Hodler adoptiert und von dessen Ehefrau Berthe aufgezogen.
Erst spät wendet sich der Maler von seinen teils beklemmenden, in dunklen Tönen gehaltenen Bildern ab und einfachen, expressionistisch anmutenden Landschaftsdarstellungen zu. Ihm wird 1913 die Ehrendoktorwürde der Universität Basel verliehen und 1916 erhielt er eine Professur an der Ecole des Beaux-Arts in Genf, wo er am 19. Mai 1918 stirbt.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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