Schützenkönig
Über das Werk
„Schützenkönig" von Franz Defregger fängt einen festlichen Moment im Tiroler Landleben ein: Der siegreiche Schütze wird von den Dorfbewohnern in traditioneller Tracht gefeiert, während seine Auszeichnung ehrenvoll präsentiert wird. Die Szene strahlt warmherzige Geselligkeit und alpine Tradition aus – ein Leinwandbild, das Heimatverbundenheit und volkstümliche Festkultur lebendig werden lässt.
Festliche Ehrung in der Tiroler Stube
Das Gemälde zeigt eine Gruppe von Männern und Frauen in einem schlichten Innenraum mit hellen, ockerfarbenen Wänden. Im Zentrum steht der Schützenkönig in grüner Joppe und Hut, umringt von Frauen in bunten Dirndln mit roten und grünen Miedern. Die Komposition lenkt den Blick auf die herzliche Begrüßung in der Bildmitte, wo eine Frau dem Geehrten nahekommt. Links an der Wand hängt ein Kruzifix, rechts ist eine rote Fahne zu erkennen – Details, die den Raum als traditionelle Tiroler Stube kennzeichnen. Die warme, gedämpfte Farbpalette aus Braun-, Ocker- und Rottönen verleiht der Szene eine gemütliche, intime Atmosphäre.
Dieser Kunstdruck wirkt besonders gut in Räumen, die Tradition und Behaglichkeit ausstrahlen sollen. Im Wohnzimmer mit Holzmöbeln oder rustikalem Landhausstil unterstreicht er eine alpine Einrichtung, passt aber auch schön zu cremefarbenen oder sandfarbenen Wänden, die die warmen Bildtöne aufgreifen. In einer Jagdhütte, einem Vereinsheim oder im Esszimmer schafft das Werk eine gesellige, einladende Stimmung.
Franz Defregger zählt zu den bedeutendsten Vertretern der österreichischen Genremalerei des 19. Jahrhunderts. Er widmete sich vor allem Szenen aus dem Tiroler Volksleben und historischen Darstellungen, die er mit großer Liebe zum Detail und psychologischem Einfühlungsvermögen schilderte. Seine Werke fanden zu Lebzeiten große Popularität und prägten das Bild der Alpenkultur nachhaltig.
„Schützenkönig" wird als Leinwandbild im Querformat angeboten und in jeder gewünschten Größe individuell in Deutschland gefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um optimale Proportionen zu gewährleisten.
Über Franz Defregger
Nach dem frühen Tod seines Vaters verkaufte er den geerbten Hof der Familie um seine Geschwister auszuzahlen und selbst nach Amerika auszuwandern. Dieser Plan erwies sich jedoch als undurchführbar und Franz geht nach Innsbruck wo er 1860 bei dem Bildhauer und Professor Michael Stolz an der Innsbrucker Gewerbeschule eine Lehre als Bildschnitzer beginnt.
Sein Lehrer erkennt seine außergewöhnliche Begabung, arrangiert ein Treffen mit Karl Theodor von Ploty und Defregger bleibt in München und besucht die Vorbereitungsklasse an der Königlichen Kunstgewerbeschule bei Hermann Dyck. Er besteht die Aufnahmeprüfung an der Akademie der Bildenden Künste und wechselt im Herbst 1861 in die Malklasse von Hermann Anschütz.
Seine erste Studienreise führt Franz Defregger 1863 für längere Zeit nach Paris. Er studiert an der Ecole des beaux-art und bildet sich autodidaktisch in den Pariser Museen, Kunstsammlungen und Ateliers weiter. Er kehrt im Juli 1865 nach München zurück und wird von 1867 bis 1870 zusammen mit Hans Makart und Gabriel von Max Mitarbeiter im Atelier des Historienmalers Piloty.
Die Gemälde des Tiroler Malers ,Porträts vorwiegend von Verwandten und Bekannten, Motive aus dem bäuerlichen Alltagsleben und dramatische Szenen aus dem Tiroler Volksaufstand von 1809 wurden schon bald zu einem großen Publikumserfolg. Defregger wird 1878 zum Professor für Historienmalerei in der Komponierklasse der Münchener Akademie ernannt und sollte dieses Amt bis 1910 innebehalten.
Zu seinen Schülern an der Akademie, an der er bis 1910 unterrichtete, gehörten unter anderen auch Lovis Corinth, Hugo Engl und die Grödner Josef Moroder Lusenberg und Hans Perathoner. Auch die Zusammenarbeit in seinem Atelier mit Rudolf Epp gestaltete sich recht erfolgreich.
1880 lässt er sich von dem Architekten Georg von Haubenrisser eine repräsentative Villa , das „Defregger Haus“,in der Königinstraße in München erbauen, die schon bald zum gesellschaftlichen Treffpunkt, nicht nur für Künstler wird. Auf seinem Wohnsitz in Bozen hält er sich zweimal im Jahr zur Erholung und zum Zeichnen auf.
Er erhält 1883 den Verdienstorden der Bayerischen Krone und wird damit in den Ritterstand erhoben. Neben zahlreicher Auszeichnungen und Preisen wurden 1906 Defreggers Werke, der sich dem Stil der Münchner Schule verpflichtet fühlte, auf der Jahrhundertausstellung deutscher Kunst in Berlin gewürdigt.
Defregger bleibt bis zu zu seinem Tode seinen realistischen Darstellungen im Stil der Historienmalerei treu und kann sich nicht mit der moderne Malerei anfreunden. Er stirbt am 2.Januar 1921 im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in München und wird auf dem Münchner Nordfriedhof in der Familiengruft beigesetzt.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
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