Blumenstrauß in Walzenkrug auf Teller
Über das Werk
„Blumenstrauß in Walzenkrug auf Teller" von Anton Faistauer zeigt ein klassisches Stilllebenmotiv in expressionistischer Interpretation. Der üppige Blumenstrauß leuchtet in warmen Rot-, Gelb- und Orangetönen vor dunklem Hintergrund und entfaltet eine lebendige, unmittelbare Präsenz. Die pastose Malweise verleiht dem Kunstdruck eine besondere Ausdruckskraft.
Expressionistische Farbintensität im Stillleben
Das Gemälde präsentiert einen dichten Blumenstrauß in einem hellen Walzenkrug, der auf einem dunklen Teller ruht. Die Blüten leuchten in intensiven Farbtönen – von kräftigem Rot über strahlendes Gelb bis zu zartem Weiß. Faistauer setzt die Farben in breiten, sichtbaren Pinselstrichen, die dem Motiv Dynamik und Lebendigkeit verleihen. Der dunkle Hintergrund steht in starkem Kontrast zur Leuchtkraft der Blumen, während die warmbraune Tischfläche das Arrangement harmonisch einbettet. Die spontane, gestische Malweise unterstreicht die expressionistische Handschrift des Künstlers.
Als Leinwandbild wirkt „Blumenstrauß in Walzenkrug auf Teller" besonders gut in Räumen, in denen warme Akzente gewünscht sind. Im Wohnzimmer belebt es helle oder neutrale Wandfarben, im Esszimmer unterstreicht es eine einladende Atmosphäre. Auch in Fluren oder Arbeitszimmern setzt das Werk einen farbintensiven, aber nicht aufdringlichen Akzent. Die expressionistische Bildsprache passt schön zu modernen wie klassischen Einrichtungsstilen, die Raum für kraftvolle Farbgebung lassen.
Anton Faistauer zählt zu den bedeutenden Vertretern des österreichischen Expressionismus. Seine Arbeiten zeichnen sich durch kräftige Farbgebung und eine lockere, spontane Pinselführung aus. Faistauer verband traditionelle Motive wie Stillleben und Landschaften mit der modernen Formensprache seiner Zeit und schuf so ein eigenständiges malerisches Werk.
Dieser Kunstdruck wird im Hochformat angeboten und individuell in Ihrer Wunschgröße auf echter Künstler-Leinwand gefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die optimale Wirkung des Motivs zu gewährleisten.
Über Anton Faistauer
1904 zog der Siebzehnjährige nach Wien und nahm an der privaten Malschule von R. Scheffer bis 1906 privaten Zeichenunterricht. Anschließend begann er an der Akademie bei Delug und Griepenkerl ein Studium der Malerei. Mit den Studienkollegen Anton Kolig, Franz Wiegele, Egon Schiele und Robin Christian Andersen gründete er aus Protest gegen den konservativen akademischen Kunstbetrieb 1909 die „Neukunstgruppe“ und verließ am Ende des Sommersemesters die Akademie.
Die folgenden drei Jahre begab er sich auf Reisen. Von 1909 bis 1912 besuchte er Italien, das Tessin und Berlin. Dort stellte er mit den Mitgliedern der Neukunstgruppe seine Arbeiten im Kunstsalon Pisko aus. Ausstellungen in Budapest, München, Wien, Rom und anderen Städten folgten.
Er lernt die Schwester seines Malerkollegen R. Christian Andersen kennen, verliebt sich in sie und ehelicht sie 1913 und wird Vater eines Sohnes. Das Malerkollektiv stellt in der Wiener Galerie Mielke aus mit großem Erfolg aus, Faistauer ist mit 33 Ölbildern vertreten. Seine Werke zeichneten sich durch eine klare und harmonische Farb- und Formgebung aus.
Der Maler war gemeinsam mit Egon Schiele und Oskar Kokoschka ein Vorreiter der modernen Malerei in Österreich. Er suchte den Anschluss an die große abendländische Maltradition, besonders die französische Malkultur, allen voran sein Vorbild Cezanne, war für seine Arbeiten von großer Bedeutung.
Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges kehrt er nach Maishofen zurück und leistet von 1916 bis 1918 seinen Militärdienst im k.u.k. Infanterieregiment und im Heeresmuseum ab. Wegen seiner gesundheitlichen Einschränkungen allerdings ohne zu den Waffen greifen zu müssen. Mit Egon Schiele, der in der Verwaltung tätig ist organisiert er Ausstellungen mit Kriegsbildern.
Nach Beendigung des Krieges, zurück in Salzburg, ruft er mit Felix. A. Hartmann und anderen Kunstschaffenden 1919 die radikale Künstlervereinigung „ Der Wassermann „ ins Leben. Die Eröffung der ersten Ausstellung der fortschrittlichen neugegründeten Malergruppe trifft tragischerweise mit dem Tode seiner Frau zusammen.
Er hält sich wegen seines zunehmend schlechter werdenden Magen- und Lungenleidens von 1924 und 1925 immer wieder in Bozen auf, begegnet Emilie Ehrenberger , heiratet ein zweites Mal und wird nochmal Vater eines Sohnes, Thomas. Zusammen mit Oskar Kokoschka beteiligt er sich an der Internationalen Kunstausstellung in Zürich.
Seine zweite Ehe scheitert, Faistauer zieht nach Wien und versucht seine Persönlichkeitskrise auf Reisen nach Italien zu bewältigen. Doch sein unruhiger Geist findet auch in Venedig, Neapel und Sizilien keine Ruhe.
Er erleidet Anfang 1930 eine Magenblutung, wird in Wien operiert, stirbt aber mit nur 43 Jahren am 13. Februar im Krankenhaus. In Maishofen findet er seine letzte Ruhestatt.
Obwohl seine Bilder in aller Welt, von Stockholm bis Zürich, London ,Rom und den USA bekannt und ausgestellt waren, erhebt doch die Stadt Salzburg den Anspruch auf ihren regionalen Künstler, der sich in den Fresken im Salzburger Festspielhaus verewigt hat.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
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