Der Buchenwald
Über das Werk
„Der Buchenwald" von Ferdinand Hodler zeigt einen lichten Wald mit schlanken, hochaufragenden Buchenstämmen vor einem hellen, bläulich-grauen Himmel. Die Bäume stehen kahl oder tragen nur noch spärliches Laub, während der Waldboden in warmen goldbraunen Tönen leuchtet. Die rhythmische Anordnung der Stämme verleiht dem Werk eine fast ornamentale Qualität, die zwischen Naturbeobachtung und symbolischer Verdichtung changiert.
Licht und Rhythmus im kahlen Wald
Das Gemälde zeigt einen Buchenwald im Zustand zwischen den Jahreszeiten – vermutlich im späten Herbst oder frühen Frühling. Die schlanken, hellen Stämme bilden ein dichtes, vertikales Geflecht, das den Blick in die Tiefe des Waldes führt. Hodler arbeitet mit einer reduzierten Farbpalette aus Graubraun, Ocker und gedämpftem Grün, während das einfallende Licht den Boden in warmes Gold taucht. Die Schatten der Bäume strukturieren die Fläche und erzeugen einen sanften Rhythmus. Der helle Himmel im Hintergrund kontrastiert mit den dunklen Stämmen und schafft räumliche Tiefe.
Als Leinwandbild wirkt „Der Buchenwald" besonders gut in ruhigen Wohnräumen, die natürliche Materialien und gedämpfte Farbtöne bevorzugen. Das Querformat eignet sich für Wände über Sideboards oder Sofas im Wohnzimmer, passt aber auch schön in ein Schlafzimmer oder Arbeitszimmer. Zu hellen Holzmöbeln, beigen oder grauen Wandfarben und klarer nordischer Ästhetik fügt sich der Kunstdruck harmonisch ein.
Ferdinand Hodler gilt als einer der bedeutendsten Schweizer Maler des Symbolismus und Jugendstils um 1900. Seine Landschaften zeichnen sich durch eine charakteristische Verbindung von genauer Naturbeobachtung und rhythmischer Stilisierung aus. Hodler entwickelte das Prinzip des „Parallelismus", bei dem sich Formen und Linien wiederholen und so eine besondere visuelle Harmonie erzeugen.
Dieses Werk wird als Kunstdruck auf echter Künstler-Leinwand im Querformat angeboten. Jedes Leinwandbild wird individuell in Ihrem Wunschformat gefertigt, wobei der Bildausschnitt je nach gewählter Größe leicht variieren kann.
Über Ferdinand Hodler
Sein Vater starb als er gerade fünf Jahre alt war an Tuberkulose. Die Mutter ging eine zweiter Ehe mit dem Dekorationsmaler Gottlieb Schüppach ein, erlag aber 1867 der gleichen Krankheit. Ferdinand, als Ältester, musste sich mit zwölf Jahren nicht nur um seine sieben Geschwister, sondern auch um seinen alkoholkranken Stiefvater kümmern.
Er begann 1868 eine Lehre als Ansichtskartenmaler und lernte später bei dem Dekorations- und Vedutenmaler Ferdinand Sommer-Collier in Thun. Im Laufe der Jahre starben alle seine Geschwister an der damals weit verbreiteten Schwindsucht und Hodler zog nach Genf, malte Firmenschilder und kopierte Bilder und fiel schließlich dem Landschaftsmaler Barthelemy Menn auf, der ihn als Schüler aufnahm.
Menn sorgte für seine Aufnahme an der Berner Kunstschule, die er bis 1876 besuchte und machte ihn mit die alten Meister Rembrandt, Rubens, Holbein und die großen Künstler seiner Zeit wie Ingres, Corot und Courbet vertraut. 1878/79, unternahm er eine Studienreise nach Spanien und widmete sich daraufhin verstärkt der Freilichtmalerei.
1881 arbeitete er mit anderen Menn-Schülern in der Werkstatt des Historienmalers Edouard Castres, begann sich aber von seinen künstlerischen Vorbildern zu lösen und einen eigenen, „Parallelismus“ genannten Stil zu entwickeln, bei dem die in seiner Kindheit ständige Konfrontation mit Krankheit und Tod sein Schaffen stark beeinflusste.
Ab 1874 nahm Hodler an verschiedenen Ausstellungen und Kunstwettbewerben teil und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Seine erste Einzelausstellung hatte er im Dezember 1885 in Genf, die zweite 1887 im Kunstmuseum seiner Heimatstadt Bern. 1884 begegnet er Auguste Dupin, die ihm Modell steht und 1887 den gemeinsamen Sohn Hektor zur Welt bringt, heiratet aber zwei Jahre später Bertha Stucki.
Mit seinen Gemälden, die sich mit Schlaf, Sexualität und Tod auseinandersetzen und teils als sittenwidrig bezeichnet werden, erregt der Maler großes Aufsehen, hat aber großen Erfolg. Ausstellungen und Ehrungen in Paris, München und Venedig folgen, aber auch Kritik und Streitigkeiten.
1894, von seiner ersten Frau schon lange geschieden, heiratet der umstrittene Maler Berthe Jacques. Auch diese Ehe bleibt kinderlos. Hodler, der am Gewerbemuseum in Freiburg Malen und Zeichnen unterrichtet, erhält 1900 auf der Weltausstellung in Paris eine Goldmedaille und wird zu einem der führenden Maler Europas. Er tritt der Wiener und Berliner und 1904 auch der Münchener Sezession bei und seine wirtschaftliche Lage stabilisiert sich.
Er begegnet 1908 Valentine Godé-Darel, die seine Geliebte wird, aber kurz nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Paulette an Krebs erkrankt und 1915 stirbt. Paulette wird von Hodler adoptiert und von dessen Ehefrau Berthe aufgezogen.
Erst spät wendet sich der Maler von seinen teils beklemmenden, in dunklen Tönen gehaltenen Bildern ab und einfachen, expressionistisch anmutenden Landschaftsdarstellungen zu. Ihm wird 1913 die Ehrendoktorwürde der Universität Basel verliehen und 1916 erhielt er eine Professur an der Ecole des Beaux-Arts in Genf, wo er am 19. Mai 1918 stirbt.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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