Der Gantrisch

Kunstdruck von Ferdinand Hodler – auf echter Künstler-Leinwand, in Ihrem Wunschformat
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Über das Werk

Der Gantrisch von Ferdinand Hodler zeigt eine weite, wellige Landschaft, deren sanfte Hügel in warmem Gelb und Ocker unter einem ruhigen Himmel liegen. Im Hintergrund erheben sich die charakteristischen, schroffen Gipfel des Gantrisch-Massivs, deren rötlich-violette Färbung einen kraftvollen Kontrast bildet. Das Werk wirkt ruhig und zugleich monumentaler als reine Naturdarstellung – es vermittelt eine fast mystische Stimmung, die den Betrachter in die Landschaft hineinzieht.

Die Landschaft als Ausdruck der Stimmung

Visuell dominiert die Komposition durch die diagonal verlaufenden Hügelketten, die den Blick sanft zum Horizont führen. Die Farbgebung ist reduziert, aber intensiv: Gelb- und Ockertöne der Wiesen wechseln mit grünen Streifen und dunklen Akzenten von Bäumen oder Schatten. Der Himmel bleibt hell, fast leer, was die Erhabenheit der Berge betont. Die Lichtführung ist gleichmäßig, ohne dramatische Schatten – sie unterstreicht die Flächigkeit und Ornamentik, die für Hodlers späte Landschaften typisch sind.

Das Leinwandbild wirkt besonders gut im Wohnzimmer oder Flur, wo es als zentrales Element einer ruhigen, naturverbundenen Einrichtung dient. Es passt schön zu warmen Wandfarben wie Ocker, Terrakotta oder sanftem Grau und harmoniert mit Holzmöbeln, Leinenstoffen oder minimalistischem Design. Im Schlafzimmer kann es eine beruhigende, fast meditative Atmosphäre schaffen, im Büro eine ruhige Konzentration fördern.

Ferdinand Hodler gilt als einer der bedeutendsten Schweizer Maler seiner Zeit, dessen Werk zwischen Symbolismus und Jugendstil vermittelt. Seine Landschaften, wie Der Gantrisch, sind weniger dokumentarisch als emotional aufgeladen – sie zeigen die Natur als Ausdruck innerer Stimmungen. Hodler suchte stets nach einer klaren, fast geometrischen Ordnung, die dennoch die Kraft der Landschaft einfängt.

Der Kunstdruck ist im Querformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die Komposition optimal zu präsentieren.

Über Ferdinand Hodler

Der wohl bekannteste Schweizer Maler des 19. Jahrhunderts, Ferdinand Hodler, ein Vertreter des Symbolismus und Jugendstils wurde am 14. März 1853 in Genf geboren. Er wuchs in sehr bescheidenen und schwierigen Familienumständen auf.

Sein Vater starb als er gerade fünf Jahre alt war an Tuberkulose. Die Mutter ging eine zweiter Ehe mit dem Dekorationsmaler Gottlieb Schüppach ein, erlag aber 1867 der gleichen Krankheit. Ferdinand, als Ältester, musste sich mit zwölf Jahren nicht nur um seine sieben Geschwister, sondern auch um seinen alkoholkranken Stiefvater kümmern.
Er begann 1868 eine Lehre als Ansichtskartenmaler und lernte später bei dem Dekorations- und Vedutenmaler Ferdinand Sommer-Collier in Thun. Im Laufe der Jahre starben alle seine Geschwister an der damals weit verbreiteten Schwindsucht und Hodler zog nach Genf, malte Firmenschilder und kopierte Bilder und fiel schließlich dem Landschaftsmaler Barthelemy Menn auf, der ihn als Schüler aufnahm.

Menn sorgte für seine Aufnahme an der Berner Kunstschule, die er bis 1876 besuchte und machte ihn mit die alten Meister Rembrandt, Rubens, Holbein und die großen Künstler seiner Zeit wie Ingres, Corot und Courbet vertraut. 1878/79, unternahm er eine Studienreise nach Spanien und widmete sich daraufhin verstärkt der Freilichtmalerei.
1881 arbeitete er mit anderen Menn-Schülern in der Werkstatt des Historienmalers Edouard Castres, begann sich aber von seinen künstlerischen Vorbildern zu lösen und einen eigenen, „Parallelismus“ genannten Stil zu entwickeln, bei dem die in seiner Kindheit ständige Konfrontation mit Krankheit und Tod sein Schaffen stark beeinflusste.
Ab 1874 nahm Hodler an verschiedenen Ausstellungen und Kunstwettbewerben teil und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Seine erste Einzelausstellung hatte er im Dezember 1885 in Genf, die zweite 1887 im Kunstmuseum seiner Heimatstadt Bern. 1884 begegnet er Auguste Dupin, die ihm Modell steht und 1887 den gemeinsamen Sohn Hektor zur Welt bringt, heiratet aber zwei Jahre später Bertha Stucki.

Mit seinen Gemälden, die sich mit Schlaf, Sexualität und Tod auseinandersetzen und teils als sittenwidrig bezeichnet werden, erregt der Maler großes Aufsehen, hat aber großen Erfolg. Ausstellungen und Ehrungen in Paris, München und Venedig folgen, aber auch Kritik und Streitigkeiten.
1894, von seiner ersten Frau schon lange geschieden, heiratet der umstrittene Maler Berthe Jacques. Auch diese Ehe bleibt kinderlos. Hodler, der am Gewerbemuseum in Freiburg Malen und Zeichnen unterrichtet, erhält 1900 auf der Weltausstellung in Paris eine Goldmedaille und wird zu einem der führenden Maler Europas. Er tritt der Wiener und Berliner und 1904 auch der Münchener Sezession bei und seine wirtschaftliche Lage stabilisiert sich.

Er begegnet 1908 Valentine Godé-Darel, die seine Geliebte wird, aber kurz nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Paulette an Krebs erkrankt und 1915 stirbt. Paulette wird von Hodler adoptiert und von dessen Ehefrau Berthe aufgezogen.
Erst spät wendet sich der Maler von seinen teils beklemmenden, in dunklen Tönen gehaltenen Bildern ab und einfachen, expressionistisch anmutenden Landschaftsdarstellungen zu. Ihm wird 1913 die Ehrendoktorwürde der Universität Basel verliehen und 1916 erhielt er eine Professur an der Ecole des Beaux-Arts in Genf, wo er am 19. Mai 1918 stirbt.
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So wirkt es an Ihrer Wand

Eleganter Wohnraum als Wohnbeispiel Wohnbeispiel: Der Gantrisch von Ferdinand Hodler als Leinwandbild an der Wand
90 × 80 cm · Wandbreite ca. 4 m

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Qualität & Herstellung

Echte Künstler-Leinwand mit feiner Leinenstruktur
Echte Künstler-Leinwand
Von Hand auf Echtholz-Keilrahmen montiert
Echtholz-Keilrahmen
Fertig gespanntes Leinwandbild, aufhängebereit
Fertig zum Aufhängen

Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.

Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.

Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.

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