Der Kuss
Über das Werk
„Der Kuss" von Frank Buchser zeigt eine intime Szene in einer südländischen Landschaft: Ein Mann beugt sich über eine am Boden ruhende Frau, umgeben von Olivenbäumen und karger Vegetation. Die warmen Erdtöne, das klare Licht und die Weite der Berglandschaft im Hintergrund verleihen dem Gemälde eine besondere Ruhe und Zeitlosigkeit. Als Kunstdruck auf Leinwand bringt das Werk diese stimmungsvolle Atmosphäre in Ihren Wohnraum.
Südliche Idylle unter mediterranem Licht
Die Komposition gliedert sich in mehrere Ebenen: Im Vordergrund dominieren die beiden Figuren auf sandigem Boden – die Frau in leuchtendem roten Rock, der Mann in gedämpften Braun- und Rottönen. Links rahmt ein knorriger Olivenbaum die Szene, während rechts eine Ziege auf einem Hügel steht und den Blick in die Tiefe lenkt. Die Farbpalette bewegt sich zwischen warmen Ocker-, Braun- und Rottönen im Vordergrund und kühlen Blau- und Grautönen der fernen Berge. Das Licht ist klar und mediterran, typisch für Buchsers Darstellungen südlicher Regionen.
Dieser Leinwandruck wirkt besonders gut in Räumen mit hellen, warmen Wandfarben – Creme, Beige oder sanfte Terrakotta-Töne unterstreichen die südländische Stimmung. Das Querformat eignet sich für größere Wandflächen im Wohnzimmer oder Esszimmer, wo es durch seine narrative Qualität Gesprächsanlass bietet. Auch in einem Arbeitszimmer mit klassischer Holzmöblierung entfaltet das Werk seine ruhige, kontemplative Wirkung.
Frank Buchser gehört zu den bedeutenden Schweizer Malern des 19. Jahrhunderts. Er bereiste ausgiebig Nordafrika, Spanien und die Vereinigten Staaten und brachte von seinen Reisen Studien südlicher Landschaften und Genreszenen mit. Sein realistischer Stil verbindet präzise Beobachtung mit atmosphärischer Stimmung und macht ihn zu einem wichtigen Vertreter des Schweizer Realismus seiner Zeit.
Das Gemälde liegt im Querformat vor. Ihr Leinwandbild wird in Deutschland individuell nach Ihren Wunschmaßen gefertigt. Bitte beachten Sie, dass der sichtbare Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren kann, um die optimale Bildwirkung zu erhalten.
Über Frank Buchser
Auf Wunsch der Eltern absolvierte er eine Lehre als Orgel- und Klavierbauer in Solothurn und Bern. Dort nahm er bei dem Berner Künstler Heinrich von Arx Zeichenunterricht. Als Neunzehnjähriger beschloss er auf einer Reise, die ihn über Paris nach Florenz und Rom führte, Maler zu werden.
In Rom diente er in der päpstlichen Schweizergarde und konnte dadurch in der Accademia di S. Luca Malerei studieren. 1848 schloss er sich kurze Zeit der Revolutionsarmee Garibaldis an. Ab 1849 studierte er ein Jahr in Paris und zwei Jahre in Antwerpen. Von 1852 bis 1853 zog er durch Spanien, wo er mit seinen Bildern als Maler und Zeichner schon früh Beachtung fand.
Auch in den folgenden Jahren zog es den Künstler in die Ferne. Nach einem Aufenthalt in Marokko, dessen Höhepunkt 1858 ein Ritt in die Königsstadt Fes war, hielt er sich mehrmals in England auf, wo er 1862 an der Weltausstellung in London als Kommisär der Schweizer Kunstabteilung beschäftigt war.
In Amerika, das er von 1866 bis 1871 bereiste, porträtierte er u.a. den kalifornischen Ländereibesitzer Johann August Suttner der Schweizer Herkunft war und erregten mit seinen sozialkritischen Gemälde von Menschen mit dunkler Hautfarbe in New York und Washington gesellschaftliches Aufsehen.
Frank Buchser hielt sich aber auch regelmäßig in der Schweiz auf, wo er sowohl künstlerische als auch politische Interessen verfolgte. So war er kurzzeitig Gemeindepräsident, auch Ammann genannt, seines Geburtsortes Feldbrunnen und gründete 1865 gemeinsam mit Rudolf Koller und Ernst Stückelberg die „Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten“.
Er setzte sich für eine Reform des Ausstellungswesens ein, initiierte einen nationalen Kunstkredit und war Wegbereiter des Bundesbeschlusses von 1887 zur Förderung und Hebung der schweizerischen Kunst. Der Maler war Freimaurer und zählte gegen Ende seines Lebens zu den Mitgliedern der Eidgenössischen Kunstkommission.
Das Lebenswerk Buchsers umfasst allein über 1000 Ölbilder, unzählige Skizzen, Zeichnungen und Aquarelle. Seine eigenwillige, mit großzügigen Strichen angefertigten Arbeiten zeichnen sich auch durch seinen ausgeprägten Sinn für Lichtführung und seine Farbkompositionen aus. Auch sein Studienmaterial, das er auf seinen vielen ausgiebigen Reisen gesammelt hat, ist bemerkenswert und in Schweizer Museen zu besichtigen.
Als er älter wurde und seine Abenteuerlust nachließ, hielt er sich vorwiegend in der Schweiz, im heimischen Feldbrunnen auf wo er ab 1884 den jungen Cuno Peter Amiet unterrichtete. Dort starb der Maler Frank Buchser im Alter von zweiundsechzig Jahren am 22. November 1890.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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