Hockender Marokkaner
Über das Werk
Frank Buchser zeigt in „Hockender Marokkaner" einen Mann in konzentrierter Haltung, gekleidet in ein dunkles Gewand mit hellem Turban und gelben Pantoffeln. Die lockere Malweise und die gedämpfte Farbpalette verleihen dem Werk eine unmittelbare, fast skizzenhafte Präsenz. Dieser Kunstdruck bringt die Atmosphäre orientalischer Alltagsszenen in Ihre Räume.
Eine Studie in Ruhe und Konzentration
Das Gemälde zeigt einen hockenden Mann, der sich einer handwerklichen Tätigkeit widmet. Der weiße Turban bildet einen leuchtenden Akzent, während das dunkelbraune Gewand und die ockerfarbenen Hauttöne harmonisch mit dem beige-gelben Hintergrund verschmelzen. Auffällig sind die gelben Pantoffeln, die farblich mit dem Untergrund korrespondieren. Buchser arbeitet mit raschen, pastosen Pinselstrichen, die besonders im Gewand und im Hintergrund sichtbar bleiben. Blaue Farbakzente in der linken oberen Bildecke setzen kühle Kontraste zur warmen Gesamtstimmung.
Als Leinwandbild wirkt „Hockender Marokkaner" besonders gut in Räumen mit hellen Wandfarben – Beige, Creme oder sanftes Grau unterstreichen die warme Farbgebung. Die ruhige Komposition passt schön zu Wohnzimmern oder Arbeitszimmern, wo sie eine kontemplative Atmosphäre schafft. Auch in Fluren oder Dielen mit natürlichem Lichteinfall entfaltet das Hochformat seine Wirkung. Der Kunstdruck harmoniert mit Einrichtungen im mediterranen, kolonialen oder minimalistischen Stil.
Frank Buchser (1828-1890) gehört zu den bedeutenden Schweizer Malern des 19. Jahrhunderts. Er unternahm ausgedehnte Reisen nach Nordafrika, Spanien und Amerika, wo er das Leben der Menschen in charakteristischen Szenen festhielt. Seine Orientbilder zeichnen sich durch einen unmittelbaren, dokumentarischen Zugriff aus, der den akademischen Idealismus seiner Zeit hinter sich lässt.
Dieser Leinwanddruck wird im Hochformat angeboten und in jeder gewünschten Größe individuell für Sie gefertigt. Bitte beachten Sie, dass der sichtbare Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren kann, um die optimale Bildwirkung zu erzielen.
Über Frank Buchser
Auf Wunsch der Eltern absolvierte er eine Lehre als Orgel- und Klavierbauer in Solothurn und Bern. Dort nahm er bei dem Berner Künstler Heinrich von Arx Zeichenunterricht. Als Neunzehnjähriger beschloss er auf einer Reise, die ihn über Paris nach Florenz und Rom führte, Maler zu werden.
In Rom diente er in der päpstlichen Schweizergarde und konnte dadurch in der Accademia di S. Luca Malerei studieren. 1848 schloss er sich kurze Zeit der Revolutionsarmee Garibaldis an. Ab 1849 studierte er ein Jahr in Paris und zwei Jahre in Antwerpen. Von 1852 bis 1853 zog er durch Spanien, wo er mit seinen Bildern als Maler und Zeichner schon früh Beachtung fand.
Auch in den folgenden Jahren zog es den Künstler in die Ferne. Nach einem Aufenthalt in Marokko, dessen Höhepunkt 1858 ein Ritt in die Königsstadt Fes war, hielt er sich mehrmals in England auf, wo er 1862 an der Weltausstellung in London als Kommisär der Schweizer Kunstabteilung beschäftigt war.
In Amerika, das er von 1866 bis 1871 bereiste, porträtierte er u.a. den kalifornischen Ländereibesitzer Johann August Suttner der Schweizer Herkunft war und erregten mit seinen sozialkritischen Gemälde von Menschen mit dunkler Hautfarbe in New York und Washington gesellschaftliches Aufsehen.
Frank Buchser hielt sich aber auch regelmäßig in der Schweiz auf, wo er sowohl künstlerische als auch politische Interessen verfolgte. So war er kurzzeitig Gemeindepräsident, auch Ammann genannt, seines Geburtsortes Feldbrunnen und gründete 1865 gemeinsam mit Rudolf Koller und Ernst Stückelberg die „Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten“.
Er setzte sich für eine Reform des Ausstellungswesens ein, initiierte einen nationalen Kunstkredit und war Wegbereiter des Bundesbeschlusses von 1887 zur Förderung und Hebung der schweizerischen Kunst. Der Maler war Freimaurer und zählte gegen Ende seines Lebens zu den Mitgliedern der Eidgenössischen Kunstkommission.
Das Lebenswerk Buchsers umfasst allein über 1000 Ölbilder, unzählige Skizzen, Zeichnungen und Aquarelle. Seine eigenwillige, mit großzügigen Strichen angefertigten Arbeiten zeichnen sich auch durch seinen ausgeprägten Sinn für Lichtführung und seine Farbkompositionen aus. Auch sein Studienmaterial, das er auf seinen vielen ausgiebigen Reisen gesammelt hat, ist bemerkenswert und in Schweizer Museen zu besichtigen.
Als er älter wurde und seine Abenteuerlust nachließ, hielt er sich vorwiegend in der Schweiz, im heimischen Feldbrunnen auf wo er ab 1884 den jungen Cuno Peter Amiet unterrichtete. Dort starb der Maler Frank Buchser im Alter von zweiundsechzig Jahren am 22. November 1890.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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