Cymon und Iphigenia
Über das Werk
Frederic Leightons "Cymon und Iphigenia" zeigt eine schlafende junge Frau in wallenden, cremefarbenen Gewändern auf einer steinernen Bank am Meer. Die Szene ist in warmes, goldenes Licht getaucht, während im Hintergrund eine Gestalt in leuchtendem Rot über dem Sonnenuntergang am Horizont wacht. Dieser Kunstdruck bringt die sanfte Atmosphäre der viktorianischen Malerei in Ihre Räume.
Antike Erzählung in warmem Licht
Das Gemälde besticht durch seinen harmonischen Bildaufbau und die warme Farbpalette aus Orange-, Rot- und Cremetönen. Die diagonal gelagerte Figur der schlafenden Iphigenia bildet das Zentrum der Komposition, ihr helles Gewand hebt sich wirkungsvoll vom dunklen Untergrund ab. Links im Schatten sind weitere Begleiterinnen zu erkennen, während rechts die aufrechte Gestalt des Cymon in seinem roten Gewand einen vertikalen Kontrapunkt setzt. Der Blick wird über die liegende Figur hinweg zur Küstenlandschaft und zum glutroten Abendhimmel geführt, was dem Bild räumliche Tiefe verleiht.
Als Leinwandbild wirkt "Cymon und Iphigenia" besonders gut in Räumen mit klassischer oder zeitloser Einrichtung. Die warmen Farbtöne harmonieren schön mit beigen, cremefarbenen oder auch dunkleren Wandfarben im Wohnzimmer oder Schlafzimmer. Durch die horizontale Ausrichtung eignet sich der Kunstdruck auch für längere Wandflächen über Kommoden oder Sofas. In Räumen mit viel Tageslicht entfaltet die warme Lichtstimmung des Bildes ihre volle Wirkung.
Frederic Leighton gehörte zu den führenden Vertretern der viktorianischen Kunst in England und war für seine Darstellungen klassischer und mythologischer Themen bekannt. Seine Werke zeichnen sich durch technische Perfektion, idealisierte Schönheit und eine Vorliebe für antike Stoffe aus. Leighton war Präsident der Royal Academy und prägte die akademische Malerei seiner Zeit nachhaltig.
Dieses Werk ist im Querformat angelegt. Ihr Leinwandbild wird individuell in Deutschland gefertigt, wobei sich der sichtbare Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht anpassen kann.
Über Frederic Leighton
Bereits im Alter von elf Jahren begann er mit seinen Kunststudien. Erst in London, dann in Rom unter der Anleitung des Tenors Francesco Meli. Nach dem Besuch der Akademien in Dresden und Berlin studierte der Vierzehnjährige von 1844 bis 1843 in Florenz bei Giuseppe Bezzuoli, Segnolini und Zannoni.
1846 siedelte er nach Frankfurt am Main um dort zwei Jahre bei Jakob Becker, Professor für Landschaftsmalerei und dem Maler Eduard Jakob von Steinle am Städelschen Kunstinstitut zu lernen.
Zurück in London, wurde sein erstes, unter dem Einfluss der italienischen Renaissance und der Nazarener geschaffenes historisches Gemälde mit lebensgroßen Figuren, das er 1855 bei einer Ausstellung an der Royal Akademie vorstellte, mit begeisterten Kritiken empfangen. Dieser durchschlagenden Erfolg begründete den Anfang seiner glänzenden Karriere.
Nach einem Aufenthalt in Paris, wo er mit Arnold Scheffer und Nicolas Robert-Fleury zusammentraf, fuhr er wieder nach Rom um innerhalb weniger Monate Porträts von der späteren Muse von Anselm Feuerbach, dem schönen Modell Anna Risi, anzufertigen, die ebenfalls einen Platz in der Royal Akademie fanden.
1859 zog Leighton gänzlich nach London, lernte den Künstler Albert Joseph Moore kennen und ließ sich von dessen Malstil, dem akademischen Ästhetizismus, beeindrucken und beschäftigte sich mit den Arbeiten der Präraffaeliten Dante Gabriel Rosette, William Holman Hunt und John Everett Millais.
Mit großformatigen Gemälden, die Themen aus der griechischen Mythologie, biblische und historische Gestalten und Ereignisse darstellten, begann sein Aufstieg an die Spitze des englischen Akademismus. Besonders seine reizvollen Frauengestalten von renaissancehafter Schönheit und seine elegante Figuren in eindringlicher Eleganz fanden beim Publikum große Wertschätzung .
1869 wurde er zum Mitglied der Royal Akademie und neun Jahre später sogar dessen Präsidenten ernannt, der seine Pflichten, sich um die sozialen und sonstigen Probleme der Künstler zu kümmern, sehr ernst nahm.
Leighton erhielt mehrere Ehrendoktorwürden von ausländischen Universitäten und auch viele Auszeichnungen, wie den Pour le Mérite und den Leopoldsorden. Er gehörte dem erlesenen Garrick Club in London an und stellte am Glasgow Institute of Fine Arts und in der Grosvenor Gallery aus.
In seinem Privatleben war der Künstler stets auf Diskretion bedacht.. Er hat nie geheiratet und für die Gerüchte, er wäre homosexuell gewesen, oder er hätte ein uneheliches Kind mit einem Modell gehabt, gab es keine Beweise.
Der sprachbegabte Maler, er konnte sich auf deutsch, französisch und italienisch verständigen, war oft unterwegs. Auf Reisen nach Italien und Spanien folgten Reisen in den vorderen Orient, 1868 nach Ägypten und 1873 nach Damaskus.
Die Königin Victoria von England erhob ihn 1878 als Knight Bachelor in den Ritterstand und im Januar 1896 zum Baron Leighton of Stretton. Die letzte Ehrbezeugung konnte Leighton, der zu der Zeit krank war und schon länger an Angina litt, aber nur kurz genießen, da er am 25. Januar 1896 in London einen Herzinfarkt erlitt und daran verstarb. Nachdem er in der Royal Akademie aufgebahrt wurde, fand er seine letzte Ruhestätte in der Kathedrale von St. Paul.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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