Das Schutzhaus am Großglockner
Über das Werk
„Das Schutzhaus am Großglockner" von Marie Egner zeigt eine Schutzhütte in hochalpiner Lage, festgehalten in zarten Aquarelltönen. Das ockerfarbene Gebäude mit seinen charakteristischen Balkonen und der wehenden Fahne hebt sich klar gegen den blauen Himmel und die nebelverhangenen Berghänge ab. Die lichte, luftige Malweise vermittelt die besondere Atmosphäre der Höhenluft und macht dieses Werk zu einem eindrucksvollen Leinwandbild für Liebhaber alpiner Motive.
Hochalpine Architektur in impressionistischer Aquarelltechnik
Marie Egner arbeitet in „Das Schutzhaus am Großglockner" mit einem zurückhaltenden Farbspektrum aus Blau-, Ocker- und Grautönen. Das Schutzhaus selbst dominiert die Bildmitte, seine klare Kubatur durch Licht und Schatten modelliert. Die österreichische Fahne auf dem Mast bringt durch ihre rote Signalfarbe einen lebendigen Akzent in die ansonsten gedämpfte Palette. Im Hintergrund deuten sich die Konturen des Großglockner-Massivs nur schemenhaft an, wodurch die Tiefenwirkung entsteht. Der weite Himmel mit seinen aufgelockerten Wolkenformationen nimmt etwa die Hälfte der Bildfläche ein und verleiht der Komposition Weite und Leichtigkeit.
Als Kunstdruck auf Leinwand wirkt dieses Werk besonders gut in Räumen mit hellen Wandfarben – Weiß, Creme oder zartes Grau unterstreichen den luftigen Charakter der Malerei. Das Motiv passt schön zu modernen wie auch zu traditionellen Einrichtungen mit Naturholz-Elementen. Im Wohnzimmer oder Flur vermittelt es alpine Frische, im Arbeitszimmer schafft es eine Atmosphäre von Klarheit und Weitsicht. Auch für Ferienwohnungen in Bergregionen ist das Bild eine authentische Wahl.
Marie Egner zählt zu den bedeutenden Vertreterinnen des österreichischen Stimmungsimpressionismus um 1900. Sie widmete sich vor allem der Landschaftsmalerei und pflegte dabei eine sensible, atmosphärisch dichte Bildsprache. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch subtile Farbabstufungen und eine kontemplative Grundstimmung aus, die den Betrachter in die dargestellte Naturszene eintauchen lässt.
Dieses Leinwandbild im Querformat wird in Ihrer gewünschten Größe individuell auf echte Künstlerleinwand gedruckt und in Deutschland handgefertigt. Je nach gewähltem Format kann der sichtbare Bildausschnitt leicht variieren, um die optimale Wirkung zu erzielen.
Über Marie Egner
Nach dem Tod ihres Vaters erhielt sich neben Musikunterricht auch Unterricht im Zeichnen. Sie lernte bei dem Zeichenlehrer Hermann von Königsbrunn an der Zeichnungsakademie in Graz, der ihr Interesse auf das Früchte- und Blumenzeichnen und die Landschaftsmalerei lenkte, da die Historienmalerei eine Männerdomäne war.
Mit 22 Jahren ging sie nach Düsseldorf um an der Akademie bei Karl Jungheim Ölmalerei zu studieren. 1875 ging sie nach Wien und richtete sich ein eigenes Atelier ein. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie mit privatem Malunterricht. Ihre erste Ausstellung, an der sie in Triest teilnahm, hatte eine positive Resonanz und brachte ihr den Auftrag ein, einen Speisesaal in einem Dampfschiff zu bemalen.
Auf Schloss Plankenwart bei Neulengbach unterwies sie Emil Jakob Schindler bis 1887 in den Sommermonaten bevorzugt in Aquarellmalerei, wobei Marie Egner versuchte die atmosphärischen Stimmungen mit den Lichtverhältnissen wiederzugeben.
Von 1887 bis 1889 führte sie ein Studienaufenthalt nach England und sie bereiste Italien, die Niederlande und Deutschland, wo sie bei der 6. Internationalen Kunstausstellung im Glaspalast von München vertreten war. Ihre ersten Erfolge hatte sie an der Royal Academy in London und im Wiener Künstlerhaus.
Sie richtete eine eigene Malschule für Frauen ein, die sie aber 1910 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Marie Egner trat der Vereinigung „Gruppe der acht Künstlerinnen“ bei , die regelmäßig eigene Ausstellungen organisierten.
Nach dem Ersten Weltkrieg trat sie der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs bei, die 1926 eine große Ausstellung für die Malerin organisierte. Ihre Augenkrankheit, unter der sie schon seit Jahren litt, führte 1930 zur völligen Erblindung und sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Die Künstlerin Marie Egner war eine der wichtigsten Malerinnen Österreichs um die Jahrhundertwende. Sie starb am 31. März 1940 in einem Altenheim bei Wien.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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