Motiv bei Gmünd
Über das Werk
Eine Baumgruppe in warmen Herbstfarben erhebt sich vor einer imposanten Bergkulisse – "Motiv bei Gmünd" von Marie Egner fängt die stille Erhabenheit der österreichischen Landschaft ein. Die locker gesetzte Malweise und das harmonische Zusammenspiel von goldenem Laub, sanften Wiesen und schneebedeckten Gipfeln verleihen dem Werk eine unaufgeregte, fast meditative Ruhe.
Herbstliches Alpenvorland in warmem Licht
Im Zentrum der Komposition steht eine Gruppe hoher Laubbäume, deren Kronen in Ocker-, Gold- und Grüntönen leuchten. Die locker aufgetragenen Pinselstriche lassen das Herbstlaub vibrieren, während die schlanken, dunklen Stämme der Komposition Struktur geben. Im Hintergrund erheben sich blaugraue Berge mit schneebedeckten Kuppen, die durch eine zarte, atmosphärische Malweise in die Ferne rücken. Der Vordergrund zeigt eine offene Wiesenfläche in gedämpften Grün- und Rosatönen, die dem Blick Raum gibt und die Tiefe der Landschaft betont. Der bewölkte Himmel verleiht der Szenerie ein weiches, diffuses Licht.
Als Leinwandbild wirkt "Motiv bei Gmünd" besonders gut in Räumen, die eine ruhige, naturverbundene Atmosphäre suchen. Im Wohnzimmer harmoniert es schön mit hellen Holzmöbeln und natürlichen Materialien. Die warmen Erdtöne passen zu beigen, cremefarbenen oder sanft grauen Wandflächen. Auch in Arbeitszimmern oder Fluren, die eine konzentrierte, unaufdringliche Stimmung brauchen, entfaltet die Landschaft ihre beruhigende Wirkung. Der impressionistische Duktus fügt sich sowohl in klassisch-traditionelle als auch in zurückhaltend moderne Einrichtungen ein.
Marie Egner gehörte zu den bedeutenden österreichischen Landschaftsmalerinnen des Spätimpressionismus. Sie war eng mit der Stimmungsmalerei um Emil Jakob Schindler verbunden und prägte mit ihren atmosphärischen Naturdarstellungen die österreichische Kunst um die Jahrhundertwende. Ihre Werke zeichnen sich durch eine sensible Beobachtung von Licht und Jahreszeiten aus.
Der Kunstdruck wird als Querformat auf echter Künstler-Leinwand gefertigt. Jede Größe wird individuell in Deutschland hergestellt, wobei der Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren kann.
Über Marie Egner
Nach dem Tod ihres Vaters erhielt sich neben Musikunterricht auch Unterricht im Zeichnen. Sie lernte bei dem Zeichenlehrer Hermann von Königsbrunn an der Zeichnungsakademie in Graz, der ihr Interesse auf das Früchte- und Blumenzeichnen und die Landschaftsmalerei lenkte, da die Historienmalerei eine Männerdomäne war.
Mit 22 Jahren ging sie nach Düsseldorf um an der Akademie bei Karl Jungheim Ölmalerei zu studieren. 1875 ging sie nach Wien und richtete sich ein eigenes Atelier ein. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie mit privatem Malunterricht. Ihre erste Ausstellung, an der sie in Triest teilnahm, hatte eine positive Resonanz und brachte ihr den Auftrag ein, einen Speisesaal in einem Dampfschiff zu bemalen.
Auf Schloss Plankenwart bei Neulengbach unterwies sie Emil Jakob Schindler bis 1887 in den Sommermonaten bevorzugt in Aquarellmalerei, wobei Marie Egner versuchte die atmosphärischen Stimmungen mit den Lichtverhältnissen wiederzugeben.
Von 1887 bis 1889 führte sie ein Studienaufenthalt nach England und sie bereiste Italien, die Niederlande und Deutschland, wo sie bei der 6. Internationalen Kunstausstellung im Glaspalast von München vertreten war. Ihre ersten Erfolge hatte sie an der Royal Academy in London und im Wiener Künstlerhaus.
Sie richtete eine eigene Malschule für Frauen ein, die sie aber 1910 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Marie Egner trat der Vereinigung „Gruppe der acht Künstlerinnen“ bei , die regelmäßig eigene Ausstellungen organisierten.
Nach dem Ersten Weltkrieg trat sie der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs bei, die 1926 eine große Ausstellung für die Malerin organisierte. Ihre Augenkrankheit, unter der sie schon seit Jahren litt, führte 1930 zur völligen Erblindung und sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Die Künstlerin Marie Egner war eine der wichtigsten Malerinnen Österreichs um die Jahrhundertwende. Sie starb am 31. März 1940 in einem Altenheim bei Wien.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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