Motiv aus Weißenkirchen in der Wachau
Über das Werk
Das Gemälde „Motiv aus Weißenkirchen in der Wachau“ von Marie Egner zeigt eine stille Dorfstraße, geprägt von steinernen Mauern, einem schlanken Kirchturm und weichem, diffusen Licht, das die Szene in eine ruhige, fast melancholische Stimmung taucht. Die Komposition wirkt unaufdringlich und doch präzise, als würde man einen Moment des stillen Dorflebens einfangen, der in seiner Einfachheit eine besondere Ruhe ausstrahlt.
Stille zwischen Mauern und Türmen
Im Bild dominieren erdige Töne – Ocker, Grau und Ockerbraun – die von den hellen, fast weißen Wolken über dem Kirchturm kontrastiert werden. Die Komposition ist diagonal angelegt: Der Blick folgt der Straße, die sich zwischen Mauern und Häusern nach oben zieht, wobei der Kirchturm als vertikaler Akzent die Szene strukturiert. Ein dunkler Fleck am unteren Bildrand, möglicherweise eine sitzende Figur oder ein Schatten, fügt der Szene eine subtile menschliche Präsenz hinzu, ohne sie zu dominieren. Das Licht scheint von oben links, wodurch die Texturen der Mauern und Dächer betont werden.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut in ruhigen, traditionell eingerichteten Räumen wie dem Wohnzimmer oder Schlafzimmer, wo es als stimmungsvoller Akzent an einer hellen oder pastellfarbenen Wand hängt. Es passt schön zu Landhausstil, klassischer Holzmöbeln oder auch zu modernen Interieurs mit natürlichen Materialien, die die Erde- und Steintöne des Bildes aufgreifen.
Marie Egner, eine österreichische Malerin der Spätromantik und frühen Moderne, war bekannt für ihre landschaftlichen und städtischen Motive, die oft eine ruhige, fast poetische Stimmung vermitteln. Ihr Werk steht in der Tradition der österreichischen Landschaftsmalerei, wobei sie sich durch eine feine Farbgebung und eine zurückhaltende, aber präzise Komposition auszeichnete. „Motiv aus Weißenkirchen in der Wachau“ ist ein typisches Beispiel ihrer ruhigen, beobachtenden Art.
Der Kunstdruck ist im Hochformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand gefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die Komposition optimal zu nutzen und das Werk in jedem Raum harmonisch wirken zu lassen.
Über Marie Egner
Nach dem Tod ihres Vaters erhielt sich neben Musikunterricht auch Unterricht im Zeichnen. Sie lernte bei dem Zeichenlehrer Hermann von Königsbrunn an der Zeichnungsakademie in Graz, der ihr Interesse auf das Früchte- und Blumenzeichnen und die Landschaftsmalerei lenkte, da die Historienmalerei eine Männerdomäne war.
Mit 22 Jahren ging sie nach Düsseldorf um an der Akademie bei Karl Jungheim Ölmalerei zu studieren. 1875 ging sie nach Wien und richtete sich ein eigenes Atelier ein. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie mit privatem Malunterricht. Ihre erste Ausstellung, an der sie in Triest teilnahm, hatte eine positive Resonanz und brachte ihr den Auftrag ein, einen Speisesaal in einem Dampfschiff zu bemalen.
Auf Schloss Plankenwart bei Neulengbach unterwies sie Emil Jakob Schindler bis 1887 in den Sommermonaten bevorzugt in Aquarellmalerei, wobei Marie Egner versuchte die atmosphärischen Stimmungen mit den Lichtverhältnissen wiederzugeben.
Von 1887 bis 1889 führte sie ein Studienaufenthalt nach England und sie bereiste Italien, die Niederlande und Deutschland, wo sie bei der 6. Internationalen Kunstausstellung im Glaspalast von München vertreten war. Ihre ersten Erfolge hatte sie an der Royal Academy in London und im Wiener Künstlerhaus.
Sie richtete eine eigene Malschule für Frauen ein, die sie aber 1910 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Marie Egner trat der Vereinigung „Gruppe der acht Künstlerinnen“ bei , die regelmäßig eigene Ausstellungen organisierten.
Nach dem Ersten Weltkrieg trat sie der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs bei, die 1926 eine große Ausstellung für die Malerin organisierte. Ihre Augenkrankheit, unter der sie schon seit Jahren litt, führte 1930 zur völligen Erblindung und sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Die Künstlerin Marie Egner war eine der wichtigsten Malerinnen Österreichs um die Jahrhundertwende. Sie starb am 31. März 1940 in einem Altenheim bei Wien.
So wirkt es an Ihrer Wand
Beispieldarstellung: Wählen Sie oben ein Format, um die Größe in der Vorschau zu sehen. Format und Größe hängen von Ihrer Auswahl ab.
Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.