Landschaft bei Sluis
Über das Werk
„Landschaft bei Sluis“ von Paul Baum zeigt eine weite, flache Niederung mit einem gewundenen Wasserlauf, der sich durch grünes Grasland schlängelt. Die zarte Farbgebung und die punktierte Malweise erzeugen eine ruhige, fast meditative Atmosphäre – ein Bild, das Raum und Zeit verlangsamt. Als Leinwandbild gewinnt es durch die texturierte Oberfläche an Tiefe und Präsenz.
Die Stille der niederländischen Flusslandschaft
Das Gemälde zeichnet sich durch eine fein abgestufte Farbpalette aus: zartes Grün, grau-blaue Wasserflächen und ein leicht bewölkter Himmel, der das Licht diffus verteilt. Die Komposition wird von der diagonalen Linie des Flusses dominiert, die den Blick sanft durch das Bild führt. Einzelne kahle Bäume und eine niedrige Hecke am Horizont strukturieren den Raum, ohne ihn zu überladen. Die punktuelle Technik, typisch für Baum, verleiht der Szene eine vibrierende, fast atmosphärische Qualität.
Als Leinwandbild wirkt „Landschaft bei Sluis“ besonders gut in ruhigen Räumen wie Schlafzimmer oder Wohnzimmer, wo die Farben sanft auf eine neutrale oder erdige Wandfarbe reagieren. Es passt schön zu skandinavischem, klassischem oder minimalistischem Interieur – vor allem, wenn Holz- oder Naturmaterialien im Raum dominieren. Im Büro oder Flur sorgt es für eine beruhigende Akzentwand ohne visuelle Überforderung.
Paul Baum, ein deutscher Maler der Spätimpressionisten und Pointillisten, gehörte zur Dresdner Sezession und war eng mit der Künstlergruppe „Die Brücke“ verbunden. Seine Landschaften zeichnen sich durch eine feine Beobachtung der Natur und eine zurückhaltende, aber präzise Farbgestaltung aus. Er gilt als wichtiger Vertreter der deutschen Landschaftsmalerei des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Werk ist im Querformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die Komposition optimal zu erhalten. So bleibt jedes Leinwandbild einzigartig auf Ihre Wand abgestimmt.
Über Paul Baum
In dieser Zeit unternimmt der Student Reisen nach Mecklenburg, die Niederlande und Flandern, danach hält sich Paul Baum zeitweise in Allach bei München auf und freundet sich mit den Malern Max Arthur Stremel und Carl Bantzer aus der Künstlerkolonie Dachau an. Auf einer gemeinsamen Studienreise nach Paris sieht der Maler die Bilder der Impressionisten Monet, Pissarro und Sisley, verlässt Dachau und lässt sich im belgischen Knokke nieder.
Dort macht er 1894 die Bekanntschaft mit dem pointillistischen Maler Théo von Rysselberghe und lernt Camille Pissarro persönlich kennen. Noch im selben Jahr geht Baum nach Dresden, wird Mitglied der Dresdner Sezession, um sich ein Jahr später im südniederländischen Sint Anna ter Muiden bei Suis anzusiedeln. Er bleibt dort bis 1908 wohnen, unternimmt aber zahlreiche Reisen durch ganz Europa, so Südfrankreich, Italien und die Türkei.
Nach einem längeren Aufenthalt in Berlin, Florenz und San Gimignano wird Baum Mitglied der Neuen Künstlervereinigung München und der Berliner Sezession und erhält den Villa Romana-Preis, verbunden mit einem einjährigen Aufenthalt in der italienischen Metropole. Nach Beginn des Ersten Weltkrieges zunächst wieder nach Dresden und wird zum Professor der dortigen Akademie ernannt.
Seine Arbeiten waren stark von der Freilichtmalerei der Schule von Barbizon und den Impressionisten beeinflusst. Seine Landschaftsbilder mit Darstellungen der Polderlandschaften der Niederlande und Flandern, punktförmig und akribisch in hellen Farben gemalt, sind charakteristisch für den Künstler des Neoimpressionismus.
Bevor er seinem Freund Carl Bantzer, der 1918 eine Professur an der Kasseler Kunstakademie erhielt, nachfolgte, hielt er sich vorübergehend in der Willingshäuser Malerkolonie und in Neustadt bei Marburg auf. Baum wurde in Kassel Professor für Landschaftsmalerei und kaufte sich ein Haus in Marburg als ständigen Wohnsitz. Jedoch zieht es den Maler immer wieder nach San Gimignano in die Toscana.
1927 wird ihm die Ehrendoktorwürde der Philipps-Universität Marburg verliehen und 1929 wird er zum Ehrenmitglied des akademischen Senats der Kunsthochschule Dresdens ernannt. 1932 erkrankte er an einer Lungenentzündung und starb im Alter von 73 Jahren am 15. Mai in San Gimignano.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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