Sturm der Namenlosen
Über das Werk
„Sturm der Namenlosen" von Albin Egger-Lienz zeigt eine Gruppe von Bauern in dynamischer Bewegung, die mit Sensen und einfachen Werkzeugen nach vorne stürmen. Die erdigen Brauntöne und das leuchtende Weiß der Hemden verleihen dem Werk eine kraftvolle, beinahe monumentale Wirkung. Als Leinwandbild bringt diese Komposition eine besondere Intensität in den Raum.
Aufstand in Braun und Weiß
Das Gemälde ist von einer horizontalen Dynamik geprägt: Die Figuren bewegen sich diagonal durch den Bildraum, manche gebückt, andere mit erhobenen Armen. Die Farbpalette beschränkt sich auf warme Erdtöne – Ocker, Braun, Siena – und kontrastiert mit den hellen, fast leuchtenden weißen Hemden der Männer. Der Hintergrund bleibt flächig und reduziert, wodurch die Bewegung der Figuren umso stärker hervortritt. Die Komposition wirkt kompakt und geschlossen, die einzelnen Gestalten verschmelzen zu einer gemeinsamen Kraft.
Dieser Kunstdruck von „Sturm der Namenlosen" eignet sich gut für Räume mit klarer, reduzierter Einrichtung. Im Wohnzimmer über einer hellen Couch oder in einem Arbeitszimmer mit dunklen Holzmöbeln wirkt die erdige Farbgebung besonders ausdrucksstark. Zu warmen Wandfarben wie Beige, Sand oder hellem Grau passt das Werk schön, auch in Kombination mit natürlichen Materialien wie Leinen oder Holz.
Albin Egger-Lienz zählt zu den bedeutenden österreichischen Malern des frühen 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist geprägt von sozialen Themen und einer reduzierten, monumentalen Formensprache. Er setzte sich intensiv mit dem Leben der Bergbauern und den Schrecken des Krieges auseinander.
Das Werk liegt im Querformat vor. Ihr Leinwandbild wird individuell in Deutschland gefertigt, wobei der Bildausschnitt je nach gewähltem Wunschformat leicht variieren kann.
Über Albin-Egger-Lienz
Von seinen Bildern, die er während seines Studiums malte, erhielten die „Heiligen Familie“ und „Karfreitag“, erste Auszeichnungen in Form einer kleinen und einer großen silbernen Medaille von der Akademie verliehenen. Albin Egger-Lienz arbeitete nach Beendigung seines Studiums sowohl in München, als auch in seiner Heimat Osttirol als freiberuflicher Kunstmaler. Er ehelichte 1899 im Alter von 31 Jahren Laura Helene Dorothea von Möllwald und ließ sich mit seiner Frau in Wien, ihrer Geburtsstadt nieder.
Als Mitbegründer des „Hagenbundes“ und Mitbegründer der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens nahm er an der Pariser Weltausstellung teil und erhielt für seine Arbeit „Nach dem Friedensschluss“ eine Bronzemedaille. Beeinflusst von Franz Defregger, stellte er Szenen aus dem bäuerlichen Alltag in gedeckten und erdigen Farben, aber auch religiöse Themen dar. 1909 trat er der Wiener Secession bei und wurde vom Kollegenkreis der Akademie als Kandidat für eine Professur vorgeschlagen. Der Thronfolger Franz Ferdinand lehnte ihn aber ab, mit der Begründung, sein Gemälde „Der Totentanz“ das zum 60. Regierungsjubiläum des Kaisers Franz Josefs ausgestellt wurde, entbehre jedweder Pietät und wäre unpatriotisch.
Zusammen mit seiner Frau verließ er Wien und zog nach Hall in Tirol und schloss Bekanntschaft mit den Künstlern des Brennerkreises. 1912 ging er für ein Jahr als Lehrer an die Großherzogliche Hochschule für bildende Kunst nach Weimar. 1913 fand er in St. Justina sein Zuhause und unterhielt in Klausen mit einigen seiner Schülern eine kleine Kunstschule. Ende April 1915 meldete sich Egger-Lienz freiwillig zu den Tiroler Standschützen. Im Mai wurde er zur Verteidigung von Bozen an die Front geschickt. Sein Einsatz im Ersten Weltkrieg fand aber bald ein Ende, als ein Arzt bei dem inzwischen 47jährigen Herzbeschwerden konstatierte und es ihm so ermöglichte unversehrt nach Hause zu kehren.
Er arbeitete als künstlerischer Beirat im Kriegsfürsorgeamt und als Kriegsmaler. In teils hochgelegen Gebirgsstellungen schuf er teils monumentale Bilder vom Elend des Krieges, vom Leben und Sterben an der Front. Bilder, die später als Vorlage für die faschistische und nationalsozialistische Malerei dienen sollten. 1919, nach Ende des Ersten Weltkriegs bekommt er jetzt eine Professur an der Wiener Akademie angeboten, die er aber abweist, ebenso das zweite Angebot 1925. Von der Universität Innsbruck bekam er die Ehrendoktorwürde verliehen und die Stadt Lienz ernannt ihn zum Ehrenbürger.
Er zog sich auf sein Anwesen in St. Justina, den Grünwaldhof, zurück, wo er am 4. November verstarb.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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