Toter Franzose

Kunstdruck von Albin-Egger-Lienz – auf echter Künstler-Leinwand, in Ihrem Wunschformat · Werk 32 von 36
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Über das Werk

„Toter Franzose" von Albin Egger-Lienz zeigt einen gefallenen Soldaten in dunkler Uniform mit leuchtend roter Hose, der leblos am Boden liegt. Das Werk gehört zu den eindringlichen Kriegsdarstellungen des österreichischen Malers und vermittelt durch seine reduzierte Farbgebung und nüchterne Komposition die Härte und Anonymität des Krieges. Als Leinwandbild bringt es eine ernste, kontemplative Atmosphäre in den Raum.

Gedämpfte Darstellung eines gefallenen Soldaten

Die Komposition wird von Erdtönen dominiert – dunkles Oliv, Braun und Grau bilden den Hintergrund, aus dem sich die dunkelblaue Uniform und die signalrote Hose des Gefallenen abheben. Der Körper liegt diagonal im Bildraum, die Gliedmaßen wirken schwer und leblos. Egger-Lienz verzichtet auf heroische Inszenierung und zeigt stattdessen die brutale Realität. Die pastose Malweise und die flächige Behandlung der Formen verstärken den expressiven Charakter der Darstellung, während die gedeckten Farben dem Werk eine melancholische Grundstimmung verleihen.

Dieser Kunstdruck wirkt besonders gut in Räumen, die Platz für ernsthafte Kunst bieten – etwa in einem Arbeitszimmer, einer Bibliothek oder einem ruhigen Wohnbereich. Zu hellen, neutralen Wandfarben wie Grau oder gebrochenem Weiß entsteht ein starker Kontrast, der dem Werk seinen Raum gibt. Der sachliche Charakter passt gut zu reduzierter, klarer Einrichtung und schafft einen Akzent, der zum Innehalten einlädt.

Albin Egger-Lienz war ein österreichischer Maler des frühen 20. Jahrhunderts, dessen Werk zwischen Symbolismus und Expressionismus angesiedelt ist. Seine Darstellungen von Bauern, Krieg und Tod zeichnen sich durch monumentale Formen und eine reduzierte Farbpalette aus. Die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs prägten sein Schaffen nachhaltig und führten zu kompromisslosen Bildern menschlichen Leids.

Das Werk liegt im Querformat vor. Ihr Leinwandbild wird in Deutschland individuell in Ihrem Wunschformat gefertigt. Je nach gewählter Größe kann der Bildausschnitt geringfügig variieren, um die optimale Wirkung der Komposition zu bewahren.

Über Albin-Egger-Lienz

Am 29. Januar wurde Albin Egger-Lienz in Stribach bei Lienz geboren. Er war der uneheliche Sohn von Maria Trojer und dem Tiroler Kirchenmaler Georg Egger. Seinen ursprünglichen Namen Ingenuin Albuin Trojer ließ er 1877 ändern um den Familiennamen Egger anzunehmen. Seinen ersten Zeichenunterricht erteilten ihm sein Vater und dessen Freund, der Maler Hugo Ernst als er noch die Volksschule besuchte. Nach dem Abschluss der Hauptschule studierte von 1884 bis 1893 er an der Akademie der Bildenden Künste in München Malerei u.a. bei Karl Raupp, Wilhelm von Lindenschmit und Gabriel von Hackl.

Von seinen Bildern, die er während seines Studiums malte, erhielten die „Heiligen Familie“ und „Karfreitag“, erste Auszeichnungen in Form einer kleinen und einer großen silbernen Medaille von der Akademie verliehenen. Albin Egger-Lienz arbeitete nach Beendigung seines Studiums sowohl in München, als auch in seiner Heimat Osttirol als freiberuflicher Kunstmaler. Er ehelichte 1899 im Alter von 31 Jahren Laura Helene Dorothea von Möllwald und ließ sich mit seiner Frau in Wien, ihrer Geburtsstadt nieder.

Als Mitbegründer des „Hagenbundes“ und Mitbegründer der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens nahm er an der Pariser Weltausstellung teil und erhielt für seine Arbeit „Nach dem Friedensschluss“ eine Bronzemedaille. Beeinflusst von Franz Defregger, stellte er Szenen aus dem bäuerlichen Alltag in gedeckten und erdigen Farben, aber auch religiöse Themen dar. 1909 trat er der Wiener Secession bei und wurde vom Kollegenkreis der Akademie als Kandidat für eine Professur vorgeschlagen. Der Thronfolger Franz Ferdinand lehnte ihn aber ab, mit der Begründung, sein Gemälde „Der Totentanz“ das zum 60. Regierungsjubiläum des Kaisers Franz Josefs ausgestellt wurde, entbehre jedweder Pietät und wäre unpatriotisch.

Zusammen mit seiner Frau verließ er Wien und zog nach Hall in Tirol und schloss Bekanntschaft mit den Künstlern des Brennerkreises. 1912 ging er für ein Jahr als Lehrer an die Großherzogliche Hochschule für bildende Kunst nach Weimar. 1913 fand er in St. Justina sein Zuhause und unterhielt in Klausen mit einigen seiner Schülern eine kleine Kunstschule. Ende April 1915 meldete sich Egger-Lienz freiwillig zu den Tiroler Standschützen. Im Mai wurde er zur Verteidigung von Bozen an die Front geschickt. Sein Einsatz im Ersten Weltkrieg fand aber bald ein Ende, als ein Arzt bei dem inzwischen 47jährigen Herzbeschwerden konstatierte und es ihm so ermöglichte unversehrt nach Hause zu kehren.

Er arbeitete als künstlerischer Beirat im Kriegsfürsorgeamt und als Kriegsmaler. In teils hochgelegen Gebirgsstellungen schuf er teils monumentale Bilder vom Elend des Krieges, vom Leben und Sterben an der Front. Bilder, die später als Vorlage für die faschistische und nationalsozialistische Malerei dienen sollten. 1919, nach Ende des Ersten Weltkriegs bekommt er jetzt eine Professur an der Wiener Akademie angeboten, die er aber abweist, ebenso das zweite Angebot 1925. Von der Universität Innsbruck bekam er die Ehrendoktorwürde verliehen und die Stadt Lienz ernannt ihn zum Ehrenbürger.

Er zog sich auf sein Anwesen in St. Justina, den Grünwaldhof, zurück, wo er am 4. November verstarb.
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So wirkt es an Ihrer Wand

Eleganter Wohnraum als Wohnbeispiel Wohnbeispiel: Toter Franzose von Albin-Egger-Lienz als Leinwandbild an der Wand
90 × 80 cm · Wandbreite ca. 4 m

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Qualität & Herstellung

Echte Künstler-Leinwand mit feiner Leinenstruktur
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Von Hand auf Echtholz-Keilrahmen montiert
Echtholz-Keilrahmen
Fertig gespanntes Leinwandbild, aufhängebereit
Fertig zum Aufhängen

Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.

Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.

Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidigem Glanz.

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90 × 80 cm