Die Maler des Café du Dome

Kunstdruck von Albert Weisgerber – auf echter Künstler-Leinwand, in Ihrem Wunschformat
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Über das Werk

„Die Maler des Café du Dome" von Albert Weisgerber fängt die Atmosphäre der Pariser Künstlerszene zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. In lockerer Tuschetechnik zeigt Weisgerber eine Gruppe von Malern im legendären Café – manche in Zylinder und Gehrock, andere in lässiger Haltung versammelt. Die skizzenhafte Zeichnung mit ihren fließenden Linien und grauen Lavierungen vermittelt den ungezwungenen Geist der Bohème.

Pariser Bohème in Tusche und Grau

Das Werk zeigt mehrere männliche Figuren in einer Caféhaus-Szene. Links stehen zwei Herren mit Zylinder und Stock, die sich leicht nach vorn neigen. In der Bildmitte sitzt oder hockt eine kleinere Figur am Boden, während rechts eine Gruppe von vier bis fünf Männern dicht beieinander steht. Die Tuschezeichnung arbeitet mit sparsamen, aber präzisen Linien und zarten Grautönen, die durch Lavierung entstehen. Weisgerber verzichtet auf Details und konzentriert sich auf charakteristische Haltungen und Silhouetten. Die vertikalen Linien im Hintergrund deuten Wände oder Raumteiler an und gliedern die Komposition.

Als Leinwandbild wirkt „Die Maler des Café du Dome" besonders gut in Räumen mit klarer, moderner Einrichtung, wo die grafische Qualität zur Geltung kommt. Das Querformat passt schön über Sideboard oder Sofa im Wohnzimmer. Auch in einem Arbeitszimmer oder Atelier unterstreicht der Kunstdruck den kreativen Charakter des Raums. Zu hellen Wandfarben wie Weiß, Hellgrau oder Beige entsteht ein harmonisches Gesamtbild, bei dem die grauen Tuschetöne dezent wirken.

Albert Weisgerber gehörte zur Generation deutscher Maler, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Impressionismus und Expressionismus bewegten. Er studierte in München und war Teil der lebendigen Kunstszene seiner Zeit. Seine Arbeiten zeichnen sich durch sichere Zeichentechnik und die Fähigkeit aus, Atmosphäre mit wenigen Strichen einzufangen.

Dieses Werk liegt im Querformat vor. Ihr Leinwandbild wird in Ihrer Wunschgröße individuell in Deutschland gefertigt. Je nach gewähltem Format kann der sichtbare Bildausschnitt leicht variieren.

Über Albert Weisgerber

Am 21. April wurde der deutsche Maler und Grafiker Albert Weisgerber als Sohn eines Bäckers geboren. Er wuchs bei seinen Eltern, die auch eine Gastwirtschaft besaßen, in St. Ingbert auf. Mit dreizehn Jahren besuchte er die Kreisbaugewerbeschule in Kaiserslautern, nach deren erfolgreichen Abschluss begann er in Frankfurt am Main eine Lehre als Dekorationsmaler.
1894 zog er nach München und besuchte drei Jahre lang die dortige Kunstgewerbeschule. Sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste begann er bei Gabriel Hackl, um später ein Meisterschüler in der Klasse von Franz Stuck zu werden. Er arbeitete seit Beginn seines Studiums als Zeichner für die Zeitschrift „Die Jugend“, verdiente sich damit seinen Lebensunterhalt und behielt diese Tätigkeit bis kurz vor seinem Tode bei.

Mit einigen seiner Malerkollegen, die er an der Akademie kennenlernte, unter anderen auch Wassily Kandinsky, Paul Klee, Fritz Burger-Mühlfeld und Gino von Finetti, um nur einige zu nennen, schloß er eine lebenslang anhaltende Freundschaft. Er gründete zusammen mit seinen Freunden, darunter auch die Künstler Alfred Kubin, den Verein „Die Sturmfackel“. Auch Alfred Lörcher und Rudolf Levy gehören der Vereinigung an.
Seinen Militärdienst leistete er im Jahre 1902 ab, danach hielt er sich immer öfter in St. Ingbert, seiner Heimatstadt, auf. In dieser Umgebung und unter dem Einfluss der französischen Impressionisten, schuf er eine ganze Serie von „Biergarten-Bildern“. Er begann erste Reisen zu unternehmen, machte in Paris die Bekanntschaft von Henri Matisse und dessen Bildern und ließ sich von so bedeutenden Malern wie Henri de Toulouse-Lautrec, El Greco, Paul Cezanne und Edouard Manet inspririeren.

Deren Arbeiten beeinflussten seinen späteren Malstil hin zum Impressionismus und hinterließen einen starken Eindruck, was sich auch in seinen Gemälden, die Szenen aus den Pariser Cafes und Varietes zeigten, erkennen ließ. Um seinen Lebensstil zu finanzieren nahm er auch Auftragsarbeiten an und malte Porträts.
Zurück in München, lernte er in einem der vielen Cafes, die das Künstlervolk besuchte, seine spätere Frau, eine jüdische Malerin Margarete Pohl, kennen. Er heiratete dieTochter eines Prager Bankiers 1907. In den freiheitsliebenden Kreisen, in denen das Ehepaar verkehrte fanden sich nicht nur Maler, sondern auch Gesellschaftskritiker, Literaten und Publizisten zusammen. Darunter auch Joachim Ringelnatz. Wilhelm Hausenstein, Theodor Heuss und Erich Mühsam.

Hausenstein, von dem er auch ein Porträt anfertigte, verfasste nach Weisgerbers Ableben seine Biografie. Als die Münchner Pinakothek und die Städtische Galerie in Frankfurt einige seiner Bilder aufkauften, begann sein internationaler Erfolg. Er reiste mit seinem Freund Gino von Finetti 1909 nach Florenz und wagte einen Neuanfang seiner bisherigen Kunst, als er mit den italienischen Quattrocentisten in Kontakt kam.
Er widmete sich jetzt auch religiösen Themen, die in den nächsten Jahren seine Hauptmotive werden sollten. Unter anderem die Bilder von David und Goliath, Absalomon und Jeremias. Er stellte seine Bilder 1911 in München und Dresden aus, und nahm auch an Ausstellungen in Berlin, Köln und Zürich teil.

Weisgerber wurde Präsident der Künstlervereinigung Münchner Neue Secession, die zusammen mit Alexej von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Paul Klee und anderen Malern gründete. Er erlebte die erste, und auch seine letzte Ausstellung der Secession 1914, ein halbes Jahr vor seinem frühen Tod. Weisgerber, der Leutnant und Kompanieführer im Königlich bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments war, wurde eingezogen und fiel gleich zu Anfang des Ersten Weltkrieges , am 10. Mai 1915, in Frankreich. Sein Leichnam wurde von Lille nach München überführt und fand auf dem Münchner Nordfriedhof seine letzte Ruhe.
Berichtenswert ist, daß Adolf Hitler, der nach Machtergreifung der Nationalsozialisten tausende der von ihm als „Entartete Kunst“ betitelte, moderne Bilder, darunter auch die von Weisgerber, beschlagnahmen oder vernichten ließ, in dem selben Regiment als einfacher Gefreiter diente.
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Eleganter Wohnraum als Wohnbeispiel Wohnbeispiel: Die Maler des Café du Dome von Albert Weisgerber als Leinwandbild an der Wand
100 × 60 cm · Wandbreite ca. 4 m

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Qualität & Herstellung

Echte Künstler-Leinwand mit feiner Leinenstruktur
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Von Hand auf Echtholz-Keilrahmen montiert
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Fertig gespanntes Leinwandbild, aufhängebereit
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Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.

Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.

Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.

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