Sonntagmorgen in Brotzen
Über das Werk
„Sonntagmorgen in Brotzen“ von Emil Orlik zeigt einen stillen Dorfplatz, auf dem Figuren in traditioneller Tracht den Tag beginnen. Die Szene strahlt eine ruhige, fast feierliche Atmosphäre aus, die durch die gedämpften Farben und die weiche Lichtführung des Künstlers verstärkt wird. Als Kunstdruck auf echter Leinwand gewinnt das Bild eine besondere Präsenz, die den Raum sanft mitgestaltet.
Der Dorfplatz am Sonntagmorgen
Im Zentrum des Bildes steht ein leicht erhöhter Platz, umgeben von Fachwerkhäusern mit blühenden Fensterbänken. Links im Bild bewegt sich eine Frau in blau-gelbem Rock, während rechts zwei Frauen in langen Röcken und Kopftüchern miteinander sprechen. Ein Mann mit Gehstock nähert sich von rechts, was der Szene eine leichte Dynamik verleiht. Die Farbgebung ist zurückhaltend – Pastelltöne von Grün, Beige und Blau dominieren – und das Licht fällt flach, was die Stille des Sonntagmorgens unterstreicht. Der Bildausschnitt ist breit und quergestellt, wodurch die räumliche Tiefe des Dorfplatzes betont wird.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut in Wohnzimmern oder Schlafzimmern mit neutralen Wandfarben wie Cremeweiß oder Hellgrau. Es passt schön zu rustikalen oder skandinavischen Einrichtungsstilen, aber auch zu minimalistischen Räumen, in denen es als ruhiger visueller Akzent dient. Die sanfte Farbgebung lässt es auch in Fluren oder Büros harmonisch wirken, ohne den Raum zu überfordern.
Emil Orlik, ein deutscher Maler und Grafiker der Jahrhundertwende, gilt als Meister der feinen Linienführung und der atmosphärischen Darstellung. Sein Werk bewegt sich zwischen Impressionismus und Jugendstil, wobei er oft ländliche Szenen und Porträts mit einer gewissen Melancholie festhielt. „Sonntagmorgen in Brotzen“ gehört zu seinen weniger bekannten, aber charakteristischen Arbeiten, die seine Liebe zur ländlichen Stimmung zeigen.
Das Werk ist als Querformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die Komposition optimal zu nutzen und das Werk in jedem Raum harmonisch wirken zu lassen.
Über Emil Orlik
Zurück in Prag, bezieht er sein erstes Atelier und etabliert sich in seiner Heimatstadt. 1896 lernt Orlik den Dichter Rainer Maria Rilke kennen und zieht mit ihm erneut nach München. Zusammen mit Otto Pankok beginnt er mit verschiedenen grafischen Techniken zu experimentieren.
Als Modells seiner Holz- und Kupferstiche dienen ihm die Konterfeis seiner Freunde, u.a. Rilke, Döblin und Menzel, außerdem arbeitet er für die Münchner Zeitschrift „Die Jugend“.
Das Jahr 1898 ist geprägt von Orliks Reisen nach England, Schottland, Holland und Frankreich. Die Holzschnitte des französischen Malers Felix Valloton und die des Briten William Nicholson die er unterwegs zu sehen bekommt, beeinflussen seine zukünftigen Arbeiten erheblich.
1899 tritt der Maler der Wiener Secession bei und veröffentlicht einige seiner Arbeiten in der Zeitung der Secession, „Ver Sacrum“ und fertigt seine erste grafische Mappe „Kleine Holzschnitte“ an, die 1900 erscheint.
In diesem Jahr unternimmt Emil Orlik seine erste Reise nach Ostasien und Japan, die einen nachhaltigen Einfluss auf sein Schaffen haben sollte. Nach seiner Rückkehr hält er Vorträge und neben Veröffentlichungen im „Ver Sacrum“ entsteht ein zweites Mappenwerk „Aus Japan“.
Weitere Reisen führen ihn in die Hauptstädte Europas, nach Amsterdam, London, Paris und Wien, wohin er schließlich 1904 sein Atelier verlegt. Doch schon ein Jahr später wird er als Professor an die Staatliche Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums nach Berlin berufen.
1905 beendet er seine Mitgliedschaft in der Wiener Secession, zieht nach Berlin und wird als Nachfolger von Otto Eckmann, Leiter der Grafikklasse mit so bekannten Schülern wie George Grosz, Hannah Höch, Oskar Nerlinger und Josef Fenneker. Er tritt der Berliner Secession bei und ist bei ihren Ausstellungen vertreten.
Der vielseitige Kunstschaffende wird zum Chronisten des jungen 20. Jahrhunderts und porträtiert neben Otto Dix, Käthe Kollwitz, Rudolf Steiner und Albert Einstein, viele bekannte Zeitgenossen und hält auch das politischen und gesellschaftliche Leben mit dem -Zeichenstift fest.
Er etabliert sich in an seinem neuen Wohnort und arbeitet für die Inszenierungen von Max Reinhardt am Deutschen Theater und entwirft die Kostüme und die Dekoration. Aber vor allem war er als Zeichner und Grafiker tätig.
Seine Reiseleidenschaft führt ihn immer wieder durch Europa und 1912 erneut nach Asien, durch China, Korea und wieder Japan. Später besucht er auch Nordamerika und verdichtet seine Eindrücke in seinen grafischen Arbeiten.
Emil Orlik gehörte zu den Wegbereitern einer neuen Kunstauffassung, die sich am Handwerk orientiert und die verschiedenen Techniken meisterhaft umzusetzen wusste. Er unterrichtete bis zu seinem Tode in seiner Wahlheimat Berlin an der Staatlichen Lehranstalt und starb am 28. September 1932.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.