Seenplatte bei Berlin
Über das Werk
„Seenplatte bei Berlin“ von Emil Orlik zeigt eine ruhige, natürliche Landschaft mit einem stillen Gewässer, das von dichtem Wald und sanftem Ufer umgeben ist. Der Himmel, mit weichen, flauschigen Wolken durchzogen, verleiht dem Bild eine beruhigende Atmosphäre, die den Betrachter in die Stille der Natur eintauchen lässt. Als Kunstdruck auf echter Künstler-Leinwand wird diese Stimmung besonders lebendig und wirkt als zentrales Element in jedem Raum.
Die Stille des Wassers und des Waldes
Das Bild zeichnet sich durch eine klare horizontale Komposition aus: Der See nimmt den unteren Bildbereich ein, während der bewaldete Hang und der Himmel den oberen Teil dominieren. Die Farbgebung ist zurückhaltend – gedämpfte Grüntöne, erdige Brauntöne am Ufer und ein bläulicher Himmel mit hellen Wolken. Das Licht fällt sanft, ohne harte Schatten, was der Szene eine fast melancholische Ruhe verleiht. Die Bäume am rechten Rand stehen dicht und wirken wie eine natürliche Wand, die den Blick auf das Wasser lenkt.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut in Wohnzimmern oder Schlafzimmern mit neutralen Wandfarben wie Cremeweiß, Hellgrau oder Taupe. Es passt schön zu rustikalen, skandinavischen oder klassischen Einrichtungsstilen, wo die natürliche Farbpalette des Werks harmonisch mit Holzmöbeln oder Textilien verschmilzt. Auch in Fluren oder Büros kann es als ruhender Blickfang dienen, der den Alltag entschleunigt.
Emil Orlik, ein vielseitiger Künstler der Jahrhundertwende, arbeitete in verschiedenen Stilen, von Jugendstil bis hin zu realistischer Landschaftsmalerei. Seine Werke zeichnen sich durch eine sorgfältige Beobachtung der Natur und eine klare, oft grafische Komposition aus. „Seenplatte bei Berlin“ gehört zu seinen landschaftlichen Arbeiten, die die Ruhe und Schönheit der Umgebung Berlins festhalten – ein Zeugnis seiner Liebe zur Natur und zum Detail.
Das Leinwandbild ist im Querformat erhältlich und wird individuell in Ihrem Wunschformat handgefertigt. Aufgrund der Anpassung an verschiedene Proportionen kann der Bildausschnitt je nach Größe leicht variieren – so bleibt die Komposition stets ausgewogen und harmonisch.
Über Emil Orlik
Zurück in Prag, bezieht er sein erstes Atelier und etabliert sich in seiner Heimatstadt. 1896 lernt Orlik den Dichter Rainer Maria Rilke kennen und zieht mit ihm erneut nach München. Zusammen mit Otto Pankok beginnt er mit verschiedenen grafischen Techniken zu experimentieren.
Als Modells seiner Holz- und Kupferstiche dienen ihm die Konterfeis seiner Freunde, u.a. Rilke, Döblin und Menzel, außerdem arbeitet er für die Münchner Zeitschrift „Die Jugend“.
Das Jahr 1898 ist geprägt von Orliks Reisen nach England, Schottland, Holland und Frankreich. Die Holzschnitte des französischen Malers Felix Valloton und die des Briten William Nicholson die er unterwegs zu sehen bekommt, beeinflussen seine zukünftigen Arbeiten erheblich.
1899 tritt der Maler der Wiener Secession bei und veröffentlicht einige seiner Arbeiten in der Zeitung der Secession, „Ver Sacrum“ und fertigt seine erste grafische Mappe „Kleine Holzschnitte“ an, die 1900 erscheint.
In diesem Jahr unternimmt Emil Orlik seine erste Reise nach Ostasien und Japan, die einen nachhaltigen Einfluss auf sein Schaffen haben sollte. Nach seiner Rückkehr hält er Vorträge und neben Veröffentlichungen im „Ver Sacrum“ entsteht ein zweites Mappenwerk „Aus Japan“.
Weitere Reisen führen ihn in die Hauptstädte Europas, nach Amsterdam, London, Paris und Wien, wohin er schließlich 1904 sein Atelier verlegt. Doch schon ein Jahr später wird er als Professor an die Staatliche Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums nach Berlin berufen.
1905 beendet er seine Mitgliedschaft in der Wiener Secession, zieht nach Berlin und wird als Nachfolger von Otto Eckmann, Leiter der Grafikklasse mit so bekannten Schülern wie George Grosz, Hannah Höch, Oskar Nerlinger und Josef Fenneker. Er tritt der Berliner Secession bei und ist bei ihren Ausstellungen vertreten.
Der vielseitige Kunstschaffende wird zum Chronisten des jungen 20. Jahrhunderts und porträtiert neben Otto Dix, Käthe Kollwitz, Rudolf Steiner und Albert Einstein, viele bekannte Zeitgenossen und hält auch das politischen und gesellschaftliche Leben mit dem -Zeichenstift fest.
Er etabliert sich in an seinem neuen Wohnort und arbeitet für die Inszenierungen von Max Reinhardt am Deutschen Theater und entwirft die Kostüme und die Dekoration. Aber vor allem war er als Zeichner und Grafiker tätig.
Seine Reiseleidenschaft führt ihn immer wieder durch Europa und 1912 erneut nach Asien, durch China, Korea und wieder Japan. Später besucht er auch Nordamerika und verdichtet seine Eindrücke in seinen grafischen Arbeiten.
Emil Orlik gehörte zu den Wegbereitern einer neuen Kunstauffassung, die sich am Handwerk orientiert und die verschiedenen Techniken meisterhaft umzusetzen wusste. Er unterrichtete bis zu seinem Tode in seiner Wahlheimat Berlin an der Staatlichen Lehranstalt und starb am 28. September 1932.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.