Vor dem Tempel

Kunstdruck von Emil Orlik – auf echter Künstler-Leinwand, in Ihrem Wunschformat
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Über das Werk

Was Sie hier sehen, ist die ruhige, fast meditative Szene „Vor dem Tempel“ von Emil Orlik: ein schmaler Pfad führt unter einem Torii-Tor hindurch, umgeben von kraftvollen, windgeformten Bäumen, deren Äste sich wie Schatten über den Boden legen. Das Werk wirkt durch seine reduzierte Farbpalette und die zentrale Perspektive wie ein Moment der Stille – ein idealer Begleiter für Räume, die Ruhe und Reflexion einladen. Der Kunstdruck auf echter Künstler-Leinwand verleiht der Szene eine tiefgreifende Präsenz, die sich auch in kleinerem Format behauptet.

Ein Tor, ein Pfad, eine Stimmung

Das Bild zeigt einen traditionellen japanischen Torii, der als zentrales Element in der Bildmitte steht und den Blick in die Tiefe lenkt. Links und rechts rahmen ihn Bäume mit dichten, dunklen Kronen, deren Äste sich nach außen biegen – ein visueller Kontrast zur geraden Linie des Tores. Die Farbgebung ist reduziert, fast monochrom, mit Akzenten in warmem Braun und Grün, die durch die Schattierung des Drucks Tiefe und Volumen erzeugen. Das Licht fällt von oben, lässt den Boden im Vordergrund leicht aufhellen und betont die Silhouette der kleinen, blau gekleideten Figur, die den Pfad entlangschreitet – ein Detail, das die menschliche Skala in die Landschaft einfügt.

Das Leinwandbild wirkt besonders gut in Wohn- oder Schlafzimmern mit neutralen Wandfarben wie Cremeweiß, Taupe oder sanftem Grau. Es passt schön zu minimalistischer, japanisch inspirierter oder skandinavischer Einrichtung, aber auch zu rustikalen Holzmöbeln oder modernen, schlichten Interieurs. Die quadratische Form unterstützt die Balance der Komposition und lässt sich leicht in größere Wandflächen integrieren, ohne den Raum zu überfordern.

Emil Orlik war ein vielseitiger Künstler der frühen Moderne, bekannt für seine grafischen Arbeiten und seine Reisen nach Japan, die sein Werk nachhaltig prägten. Seine Darstellungen asiatischer Motive zeichnen sich durch eine klare Linienführung und eine sinnliche Umgang mit Licht und Schatten aus. „Vor dem Tempel“ gehört zu seinen späteren, ruhigeren Werken, in denen er die Stimmung des Ortes über die exakte Darstellung stellt.

Der Kunstdruck wird in quadratischem Format angeboten – jede Größe wird individuell auf Bestellung gefertigt. Aufgrund der quadratischen Proportionen kann der Bildausschnitt je nach gewählter Größe leicht variieren, um die Komposition optimal zu erhalten.

Über Emil Orlik

Emil Orlik, ein vielseitiger böhmischer Künstler, wurde am 21. Juli 1870 als Sohn des jüdischen Schneidermeisters Moritz Orlik und seiner Frau Anna, geb. Stein, in Prag geboren. Sein Abitur machte er 1889 und studierte anschließend bis 1893 in München, zuerst an der privaten Malschule von Heinrich Knirrs und später auch an der Akademie der Bildenden Künste.
Zurück in Prag, bezieht er sein erstes Atelier und etabliert sich in seiner Heimatstadt. 1896 lernt Orlik den Dichter Rainer Maria Rilke kennen und zieht mit ihm erneut nach München. Zusammen mit Otto Pankok beginnt er mit verschiedenen grafischen Techniken zu experimentieren.

Als Modells seiner Holz- und Kupferstiche dienen ihm die Konterfeis seiner Freunde, u.a. Rilke, Döblin und Menzel, außerdem arbeitet er für die Münchner Zeitschrift „Die Jugend“.
Das Jahr 1898 ist geprägt von Orliks Reisen nach England, Schottland, Holland und Frankreich. Die Holzschnitte des französischen Malers Felix Valloton und die des Briten William Nicholson die er unterwegs zu sehen bekommt, beeinflussen seine zukünftigen Arbeiten erheblich.
1899 tritt der Maler der Wiener Secession bei und veröffentlicht einige seiner Arbeiten in der Zeitung der Secession, „Ver Sacrum“ und fertigt seine erste grafische Mappe „Kleine Holzschnitte“ an, die 1900 erscheint.
In diesem Jahr unternimmt Emil Orlik seine erste Reise nach Ostasien und Japan, die einen nachhaltigen Einfluss auf sein Schaffen haben sollte. Nach seiner Rückkehr hält er Vorträge und neben Veröffentlichungen im „Ver Sacrum“ entsteht ein zweites Mappenwerk „Aus Japan“.
Weitere Reisen führen ihn in die Hauptstädte Europas, nach Amsterdam, London, Paris und Wien, wohin er schließlich 1904 sein Atelier verlegt. Doch schon ein Jahr später wird er als Professor an die Staatliche Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums nach Berlin berufen.

1905 beendet er seine Mitgliedschaft in der Wiener Secession, zieht nach Berlin und wird als Nachfolger von Otto Eckmann, Leiter der Grafikklasse mit so bekannten Schülern wie George Grosz, Hannah Höch, Oskar Nerlinger und Josef Fenneker. Er tritt der Berliner Secession bei und ist bei ihren Ausstellungen vertreten.
Der vielseitige Kunstschaffende wird zum Chronisten des jungen 20. Jahrhunderts und porträtiert neben Otto Dix, Käthe Kollwitz, Rudolf Steiner und Albert Einstein, viele bekannte Zeitgenossen und hält auch das politischen und gesellschaftliche Leben mit dem -Zeichenstift fest.
Er etabliert sich in an seinem neuen Wohnort und arbeitet für die Inszenierungen von Max Reinhardt am Deutschen Theater und entwirft die Kostüme und die Dekoration. Aber vor allem war er als Zeichner und Grafiker tätig.

Seine Reiseleidenschaft führt ihn immer wieder durch Europa und 1912 erneut nach Asien, durch China, Korea und wieder Japan. Später besucht er auch Nordamerika und verdichtet seine Eindrücke in seinen grafischen Arbeiten.
Emil Orlik gehörte zu den Wegbereitern einer neuen Kunstauffassung, die sich am Handwerk orientiert und die verschiedenen Techniken meisterhaft umzusetzen wusste. Er unterrichtete bis zu seinem Tode in seiner Wahlheimat Berlin an der Staatlichen Lehranstalt und starb am 28. September 1932.
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So wirkt es an Ihrer Wand

Eleganter Wohnraum als Wohnbeispiel Wohnbeispiel: Vor dem Tempel von Emil Orlik als Leinwandbild an der Wand
80 × 80 cm · Wandbreite ca. 4 m

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Qualität & Herstellung

Echte Künstler-Leinwand mit feiner Leinenstruktur
Echte Künstler-Leinwand
Von Hand auf Echtholz-Keilrahmen montiert
Echtholz-Keilrahmen
Fertig gespanntes Leinwandbild, aufhängebereit
Fertig zum Aufhängen

Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.

Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.

Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.

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120 €
80 × 80 cm