Schneiderwerkstatt bei Orlik in Prag

Kunstdruck von Emil-Orlik – auf echter Künstler-Leinwand, in Ihrem Wunschformat · Werk 9 von 14
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Über das Werk

Das Werk „Schneiderwerkstatt bei Orlik in Prag“ von Emil Orlik zeigt eine lebendige Szene aus dem Alltag einer Schneiderwerkstatt, in der mehrere Handwerker konzentriert an ihren Tätigkeiten arbeiten. Die feine Linienführung und die sorgfältig eingefangene Atmosphäre verleihen dem Bild eine dokumentarische Tiefe, die über die reine Darstellung hinausgeht und den Betrachter in die Welt des frühen 20. Jahrhunderts eintauchen lässt. Als Leinwandbild wirkt es besonders eindringlich, da die Textur der Leinwand die grafische Präzision des Stichs subtil unterstreicht.

Die Handwerker in ihrer Werkstatt

Im Bild sind fünf Schneider in verschiedenen Arbeitssituationen zu sehen: einer näht konzentriert, ein anderer prüft ein Muster, ein dritter hält ein Blatt Papier mit Modellzeichnungen hoch. Die Komposition ist eng und raumfüllend, wobei die Figuren durch ihre Körperhaltung und Blickrichtungen miteinander verbunden sind. Das Licht fällt von links ein und modelliert die Kleidung und Gesichter, während im Hintergrund ein gerahmtes Bild und ein Plakat mit Modefiguren die berufliche Umgebung betonen. Die Farbgebung ist monochrom gehalten, was die grafische Struktur und die feinen Schattierungen hervorhebt.

Das Leinwandbild wirkt besonders gut in einem Wohnzimmer oder Büro, wo es durch seine ruhige, aber präzise Darstellung eine intellektuelle Note setzt. Es passt schön zu neutralen Wandfarben wie Grau, Beige oder Weiß und harmoniert mit klassischer oder moderner Einrichtung, solange diese nicht überladen ist. Im Flur oder Arbeitszimmer kann es als ruhiger Blickfang dienen, der den Raum strukturiert und eine gewisse Würde verleiht.

Emil Orlik, ein vielseitiger Künstler der Wiener Secession und des Jugendstils, war bekannt für seine grafischen Arbeiten, Porträts und Reisedokumentationen. Sein Stil zeichnet sich durch klare Linien, detailreiche Beobachtung und eine gewisse Distanz zur dargestellten Szene aus. Als deutscher Maler und Grafiker mit tschechischen Wurzeln verband er europäische Traditionen mit einer modernen, fast dokumentarischen Sichtweise.

Das Werk ist im Querformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Aufgrund der individuellen Anfertigung kann der Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren, um die Komposition optimal zu nutzen und das Werk in Ihrem Raum harmonisch wirken zu lassen.

Über Emil-Orlik

Emil Orlik, ein vielseitiger böhmischer Künstler, wurde am 21. Juli 1870 als Sohn des jüdischen Schneidermeisters Moritz Orlik und seiner Frau Anna, geb. Stein, in Prag geboren. Sein Abitur machte er 1889 und studierte anschließend bis 1893 in München, zuerst an der privaten Malschule von Heinrich Knirrs und später auch an der Akademie der Bildenden Künste.
Zurück in Prag, bezieht er sein erstes Atelier und etabliert sich in seiner Heimatstadt. 1896 lernt Orlik den Dichter Rainer Maria Rilke kennen und zieht mit ihm erneut nach München. Zusammen mit Otto Pankok beginnt er mit verschiedenen grafischen Techniken zu experimentieren.

Als Modells seiner Holz- und Kupferstiche dienen ihm die Konterfeis seiner Freunde, u.a. Rilke, Döblin und Menzel, außerdem arbeitet er für die Münchner Zeitschrift „Die Jugend“.
Das Jahr 1898 ist geprägt von Orliks Reisen nach England, Schottland, Holland und Frankreich. Die Holzschnitte des französischen Malers Felix Valloton und die des Briten William Nicholson die er unterwegs zu sehen bekommt, beeinflussen seine zukünftigen Arbeiten erheblich.
1899 tritt der Maler der Wiener Secession bei und veröffentlicht einige seiner Arbeiten in der Zeitung der Secession, „Ver Sacrum“ und fertigt seine erste grafische Mappe „Kleine Holzschnitte“ an, die 1900 erscheint.
In diesem Jahr unternimmt Emil Orlik seine erste Reise nach Ostasien und Japan, die einen nachhaltigen Einfluss auf sein Schaffen haben sollte. Nach seiner Rückkehr hält er Vorträge und neben Veröffentlichungen im „Ver Sacrum“ entsteht ein zweites Mappenwerk „Aus Japan“.
Weitere Reisen führen ihn in die Hauptstädte Europas, nach Amsterdam, London, Paris und Wien, wohin er schließlich 1904 sein Atelier verlegt. Doch schon ein Jahr später wird er als Professor an die Staatliche Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums nach Berlin berufen.

1905 beendet er seine Mitgliedschaft in der Wiener Secession, zieht nach Berlin und wird als Nachfolger von Otto Eckmann, Leiter der Grafikklasse mit so bekannten Schülern wie George Grosz, Hannah Höch, Oskar Nerlinger und Josef Fenneker. Er tritt der Berliner Secession bei und ist bei ihren Ausstellungen vertreten.
Der vielseitige Kunstschaffende wird zum Chronisten des jungen 20. Jahrhunderts und porträtiert neben Otto Dix, Käthe Kollwitz, Rudolf Steiner und Albert Einstein, viele bekannte Zeitgenossen und hält auch das politischen und gesellschaftliche Leben mit dem -Zeichenstift fest.
Er etabliert sich in an seinem neuen Wohnort und arbeitet für die Inszenierungen von Max Reinhardt am Deutschen Theater und entwirft die Kostüme und die Dekoration. Aber vor allem war er als Zeichner und Grafiker tätig.

Seine Reiseleidenschaft führt ihn immer wieder durch Europa und 1912 erneut nach Asien, durch China, Korea und wieder Japan. Später besucht er auch Nordamerika und verdichtet seine Eindrücke in seinen grafischen Arbeiten.
Emil Orlik gehörte zu den Wegbereitern einer neuen Kunstauffassung, die sich am Handwerk orientiert und die verschiedenen Techniken meisterhaft umzusetzen wusste. Er unterrichtete bis zu seinem Tode in seiner Wahlheimat Berlin an der Staatlichen Lehranstalt und starb am 28. September 1932.
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So wirkt es an Ihrer Wand

Eleganter Wohnraum als Wohnbeispiel Wohnbeispiel: Schneiderwerkstatt bei Orlik in Prag von Emil-Orlik als Leinwandbild an der Wand
100 × 60 cm · Wandbreite ca. 4 m

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Qualität & Herstellung

Echte Künstler-Leinwand mit feiner Leinenstruktur
Echte Künstler-Leinwand
Von Hand auf Echtholz-Keilrahmen montiert
Echtholz-Keilrahmen
Fertig gespanntes Leinwandbild, aufhängebereit
Fertig zum Aufhängen

Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.

Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.

Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidigem Glanz.

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100 × 60 cm