Partie aus Schladming
Über das Werk
„Partie aus Schladming“ von Tina Blau zeigt eine idyllische Berglandschaft, in der das Spiel von Licht und Schatten auf Felsen und Bäumen eine ruhige, fast meditative Stimmung erzeugt. Die malerische Komposition, geprägt von weichen Farbflächen und sichtbarer Pinseltechnik, lädt zum Verweilen ein und verleiht jedem Raum eine natürliche, behagliche Atmosphäre. Als Leinwandbild wird dieses Werk besonders lebendig und wirkt wie ein Fenster in die österreichische Natur.
Die Stille des Gebirgsflusses
Im Vordergrund fließt ein schmaler, von Steinen gesäumter Bach, dessen Oberfläche das diffuse Licht des Himmels reflektiert. Dunkle Baumgruppen am rechten Bildrand kontrastieren mit den hellen, fast pastellfarbenen Tönen der fernen Bergkette, die sich in sanften Schichten in den Himmel erhebt. Die Farbgebung ist zurückhaltend, mit erdigen Brauntönen, grünen Akzenten und einem bläulichen Himmel, der die Tiefe des Raumes betont. Die Pinselstriche sind sichtbar und verleihen der Szene eine lebendige, fast skizzenhafte Qualität.
Das Leinwandbild wirkt besonders gut im Wohnzimmer oder Schlafzimmer, wo es durch seine ruhige Farbgebung eine beruhigende Wirkung entfaltet. Es passt schön zu neutralen Wandfarben wie Cremeweiß oder Ocker und harmoniert mit rustikalen, skandinavischen oder klassischen Einrichtungsstilen. Auch im Flur oder Arbeitszimmer kann es als ruhender Blickfang dienen, der den Alltag sanft abmildert.
Tina Blau, eine der bedeutenden österreichischen Malerinnen des späten 19. Jahrhunderts, gehörte der Wiener Secession an und war bekannt für ihre landschaftlichen Darstellungen, die oft von einer sensiblen Lichtstimmung geprägt sind. Ihr Werk verbindet realistische Beobachtung mit einer malerischen Freiheit, die sie zu einer wichtigen Vertreterin der österreichischen Impressionismus-Nähe macht. „Partie aus Schladming“ gehört zu ihren landschaftlichen Arbeiten, die die Natur nicht idealisiert, sondern in ihrer unmittelbaren Wirklichkeit einfangen.
Das Werk ist im Hochformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Aufgrund der unterschiedlichen Proportionen kann der Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren, um die Komposition optimal zu erhalten.
Über Tina Blau
Mit nur fünfzehn Jahren wird sie von August Schaeffer in Wien unterrichtet und besucht von 1869 bis 1877 die Kunstschule für Mädchen in München, die von Wilhelm Lindenschmit geleitet wurde. Durch Künstler wie Eduard Schleich d.Ä. und Adolf Lier lernt sie unter anderem die Auffassung der Natur der Schule von Barbizon kennen und lieben.
Wieder zurück in Wien, lernt sie Emil Jakob Schindler kennen, mit dem sie in einen regen künstlerischen Kontakt tritt und mit dem sie sich ab 1875 ein gemeinsames Atelier teilt. Ihre Arbeitsgemeinschaft dauert aber nur ein Jahr, auch ihre Liebesbeziehung geht danach in die Brüche.
Die Malerin begibt sich auf Studienreisen nach Italien, Ungarn und Holland und besucht die Künstlergemeinschaften von Barbizon und Fontainbleau. Die dort gesammelten Eindrücke wirken sich auch auf ihre Farbgebung belebend aus.
1883 verliebt sie sich in den Landschafts- und Schlachtenmaler Heinrich Lang, heiratet ihn und konvertiert ihm zuliebe zur Evangelischen Kirche. Das Ehepaar wählt München zu seinem Wohnsitz und Tina Blau unterrichtet ab 1889 an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins Landschaftsmalerei und Stillleben. Ein Jahr später stellt sie 60 ihrer Bilder im Münchner Kunstverein aus.
Ihr Gatte Heinrich Lang stirbt nach nur acht Ehejahren und die Malerin begibt sich wieder auf Reise, die sie erneut nach Italien und Holland führen. Tina Blau kehrt nach zehn Jahren zurück nach Wien und bezieht ein Atelier in der Nähe der Prater-Rotunde. Dem inzwischen vorherrschenden Jugendstil kann die Künstlerin nichts abgewinnen und sie bleibt ihrem Stimmungsimpressionismus treu.
Mit Olga Prager, Karl Federn und Rosa Mayreder eröffnet sie 1897 die Kunstschule für Frauen und Mädchen in Wien und unterrichtet die Fächer Stillleben und Landschaftsmalerei. Tina Blau nimmt an Ausstellungen in München, Dresden, Berlin, Leipzig und Hamburg teil, ebenso wie in Paris und Chicago.
Als emanzipierte Frau malte die Künstlerin die Welt so, wie sie sie sah und legte großen Wert darauf als Künstlerin und nicht als malende Frau gesehen zu werden. Ebenso ungewöhnlich wie ihre kunstvollen Hüte war auch die phantasievolle Einrichtung ihres Ateliers. Als Transportmittel für ihre Mal-Utensilien benutzte sie einen umgebauten Kinderwagen.
Die unermüdliche Schaffenskraft der Malerin, die ihr letztes Lebensjahr in Gastein verbrachte, endete nach einer Untersuchung in einem Wiener Sanatorium, bei der sie am 31. Oktober 1916 einen Herzstillstand erlitt. Beigesetzt wurde sie in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.