Die rote Stadt
Über das Werk
„Die rote Stadt“ von Marianne von Werefkin zeigt eine faszinierende Landschaft, in der sich architektonische Formen mit kraftvollen Farben verbinden. Die dominierenden roten Gebäude im Vordergrund kontrastieren mit den tiefen Blautönen der Berge und des Himmels, was dem Bild eine fast traumhafte, doch zugleich geerdete Wirkung verleiht. Dieses Leinwandbild lädt dazu ein, sich in seiner expressiven Farbgebung zu verlieren und die Stimmung der Szenerie zu spüren.
Farbliche Spannung zwischen Stadt und Natur
Das Bild zeichnet sich durch eine klare Komposition aus: schlanke, kahle Bäume teilen den Raum zwischen den rot umrissenen Gebäuden im Vordergrund und den dunkelblauen, fast violett schimmernden Bergen im Hintergrund. Die Farbgebung ist nicht naturalistisch, sondern emotional aufgeladen – das Rot wirkt warm und lebendig, während das Blau kühle Distanz suggeriert. Die Lichtführung bleibt diffus, was der Szene eine geheimnisvolle, fast nächtliche Stimmung verleiht.
Als Leinwandbild wirkt „Die rote Stadt“ besonders gut in Wohnräumen mit neutralen oder erdigen Wandfarben, etwa in einem modernen Wohnzimmer oder einem stilvoll eingerichteten Flur. Sie passt schön zu minimalistischer oder skandinavischer Einrichtung, aber auch zu rustikalen Holzmöbeln, da ihre Farben sowohl Kontrast als auch Harmonie bieten. Im Schlafzimmer oder Büro kann sie als ruhiger Fokuspunkt dienen, der dennoch Energie vermittelt.
Marianne von Werefkin, eine russische Malerin des frühen 20. Jahrhunderts, gehörte der expressionistischen Avantgarde an und war eng mit der Blauen Reiter-Gruppe verbunden. Ihre Werke zeichnen sich durch starke Farbkontraste und emotionale Intensität aus, wobei sie oft Landschaften und Städte in abstrahierter Form darstellte. „Die rote Stadt“ ist ein typisches Beispiel für ihren Stil, der zwischen Symbolik und visueller Kraft balanciert.
Der Kunstdruck ist im Querformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Aufgrund der Anpassung an das gewünschte Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, sodass das Werk optimal in Ihren Raum passt.
Über Marianne von Werefkin
1880 wird Ilja Repin, der bekannteste Maler des russischen Realismus ihr Privatlehrer. In der Zeit bis 1890 erwirbt sie sich in verschiedenen Ausstellungen den Namen "Russicher Rembrandt". Leider sind viele Bilder ihrer realistischen Malerei verschollen, nur wenige sind erhalten geblieben.
Der Jagdunfall, bei dem sie sich 1888 die rechte Malerhand durchschoss und den Mittelfinger verlor, beeinträchtigte Ihre Schaffenskraft weniger als die schicksalhafte Begegnung 1892 mit dem 4 Jahre jüngeren und mittellosen Offizier Alexej von Jawlensky.
In den kommenden 10 Jahren steckt Marianne Werefkin all ihre Energie in die Ausbildung und Förderung ihres untreuen Liebhabers und stellt auch ihr malerisches Schaffen und Können zurück, damit er keinen Grund zur Eifersucht hatte.
Nach dem Tod ihres Vaters,ausgestattet mit einer Pension von heute umgerechnet 90 000.- Euro, zog sie mit Jawlensky und der 10jährigen Zofe Helene 1896 nach München. 6 Jahre später bekam Helene einen Sohn, dessen Vater Jawlensky war. Ihre Verletzungenen und ihre Einsamkeit verarbeitete sie in ihren "Briefen an einen Unbekannten".
Der Salon, den sie in Schwabing unterhielt, war schon bald ein beliebter Treffpunkt der Kunstszene und Marianne eine große Theoretikerin und Anregerin.
Nach einem längeren Aufenthalt in Frankreich nahm sie 1906 ihre Maltätigkeit wieder auf. Sie ließ sich stilistisch und motivistisch von ihren Malerkollegen Paul Gaugin, van Gogh, Lois Anquetin und auch Edvard Munch anregen und schuf bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges bahnbrechende und zukunftsweisende Werke des Expressionismus.
In Murnau, im sogenannten Russenhaus, der "Geburtsstätte" der abstrakten Malerei war ihr Stil Vorbild für namhafte Künstler wie Kandinsky, Gabriele Münther und Franz Marc. Mit diesen Mitgliedern der Neuen Künstlervereinigung und den blauen Reitern stellte sie ihre Bilder 1911 in der Neuen Sezession in Berlin mit großem Erfolg aus.
1914 floh sie mit ihrem Dienstpersonal in die neutrale Schweiz. Im Zuge der Russischen Oktoberrevolution verlor sie ihren zaristischen Pensionsanspruch und lebte, nachdem Jawlensky sich von ihr getrennt hatte, von Plakat- und Postkartenmalerei und der Unterstützung guter Freunde. Verarmt, aber in ihrer Schaffenskraft ungebrochen, verstarb sie nach einem langen Herzleiden am 6.2.1938 als Staatenlose in Ascona.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
Unsere Empfehlung – Zusatzschutz: Auf Wunsch versiegeln wir Ihr Bild von Hand mit der Art-Finish Schutzveredelung – besonders widerstandsfähig gegen Kratzer, mit seidenmattem Glanz.