Nacht Fischer in Ascona
Über das Werk
Das Gemälde „Nacht Fischer in Ascona“ von Marianne von Werefkin zeigt eine nächtliche Szene am Ufer eines Gewässers, umrahmt von dunklen, fast bedrohlich aufragenden Bergen. Drei Boote mit Fischern gleiten über das ruhige Wasser, während bunte Häuser an einer Brücke entlangreihen – ein Moment zwischen Arbeit und Stille. Die Komposition wirkt durch die Kontraste von Dunkelheit und Farbe, von Bewegung und Ruhe, besonders eindringlich und einladend für den Betrachter.
Die nächtliche Stimmung am Seeufer
Das Bild zeichnet sich durch eine starke Farbgebung aus: die Häuser in Grün, Orange und Gelb leuchten gegen den tiefblauen, fast schwarzen Himmel und die dunklen Berge. Die Brücke mit ihren Bögen teilt das Bild horizontal und lenkt den Blick auf die Boote, deren Figuren in gedämpften Tönen gehalten sind. Das Wasser reflektiert die Farben der Umgebung, wodurch eine fast traumhafte Atmosphäre entsteht. Das Licht scheint nicht von außen, sondern aus den Häusern selbst zu kommen – ein subtiler Effekt, der die Szene lebendig macht.
Das Leinwandbild „Nacht Fischer in Ascona“ wirkt besonders gut im Wohnzimmer oder Schlafzimmer, wo die ruhige, fast melancholische Stimmung einen Kontrast zur Alltagshektik bildet. Es passt schön zu warmen Wandfarben wie Terrakotta oder Ocker, aber auch zu neutralen Grau- oder Beigetönen. Im Büro oder Flur kann es als ruhender Blickfang dienen, besonders in modernen oder skandinavischen Einrichtungsstilen, die auf klare Linien und Farbkontraste setzen.
Marianne von Werefkin war eine russische Malerin des frühen 20. Jahrhunderts, eng mit der Expressionistenbewegung verbunden. Ihre Werke zeichnen sich durch starke Farben und emotionale Intensität aus. Sie gehörte zu den wenigen Frauen ihrer Zeit, die sich in der avantgardistischen Kunstszene durchsetzten. Ihr Werk „Nacht Fischer in Ascona“ ist ein typisches Beispiel für ihre Fähigkeit, Stimmungen und Räume durch Farbe und Form zu gestalten.
Der Kunstdruck ist im Hochformat erhältlich – jede Größe wird individuell auf echter Künstler-Leinwand handgefertigt. Aufgrund der unterschiedlichen Proportionen kann der Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren, sodass das Werk optimal zur Raumgestaltung passt.
Über Marianne von Werefkin
1880 wird Ilja Repin, der bekannteste Maler des russischen Realismus ihr Privatlehrer. In der Zeit bis 1890 erwirbt sie sich in verschiedenen Ausstellungen den Namen "Russicher Rembrandt". Leider sind viele Bilder ihrer realistischen Malerei verschollen, nur wenige sind erhalten geblieben.
Der Jagdunfall, bei dem sie sich 1888 die rechte Malerhand durchschoss und den Mittelfinger verlor, beeinträchtigte Ihre Schaffenskraft weniger als die schicksalhafte Begegnung 1892 mit dem 4 Jahre jüngeren und mittellosen Offizier Alexej von Jawlensky.
In den kommenden 10 Jahren steckt Marianne Werefkin all ihre Energie in die Ausbildung und Förderung ihres untreuen Liebhabers und stellt auch ihr malerisches Schaffen und Können zurück, damit er keinen Grund zur Eifersucht hatte.
Nach dem Tod ihres Vaters,ausgestattet mit einer Pension von heute umgerechnet 90 000.- Euro, zog sie mit Jawlensky und der 10jährigen Zofe Helene 1896 nach München. 6 Jahre später bekam Helene einen Sohn, dessen Vater Jawlensky war. Ihre Verletzungenen und ihre Einsamkeit verarbeitete sie in ihren "Briefen an einen Unbekannten".
Der Salon, den sie in Schwabing unterhielt, war schon bald ein beliebter Treffpunkt der Kunstszene und Marianne eine große Theoretikerin und Anregerin.
Nach einem längeren Aufenthalt in Frankreich nahm sie 1906 ihre Maltätigkeit wieder auf. Sie ließ sich stilistisch und motivistisch von ihren Malerkollegen Paul Gaugin, van Gogh, Lois Anquetin und auch Edvard Munch anregen und schuf bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges bahnbrechende und zukunftsweisende Werke des Expressionismus.
In Murnau, im sogenannten Russenhaus, der "Geburtsstätte" der abstrakten Malerei war ihr Stil Vorbild für namhafte Künstler wie Kandinsky, Gabriele Münther und Franz Marc. Mit diesen Mitgliedern der Neuen Künstlervereinigung und den blauen Reitern stellte sie ihre Bilder 1911 in der Neuen Sezession in Berlin mit großem Erfolg aus.
1914 floh sie mit ihrem Dienstpersonal in die neutrale Schweiz. Im Zuge der Russischen Oktoberrevolution verlor sie ihren zaristischen Pensionsanspruch und lebte, nachdem Jawlensky sich von ihr getrennt hatte, von Plakat- und Postkartenmalerei und der Unterstützung guter Freunde. Verarmt, aber in ihrer Schaffenskraft ungebrochen, verstarb sie nach einem langen Herzleiden am 6.2.1938 als Staatenlose in Ascona.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
Der Bildausschnitt kann je nach gewählter Bildgröße und Bildformat leicht vom gezeigten Beispiel abweichen. Da jedes Bild individuell in Ihrem Wunschformat produziert wird, ist ein Umtausch wegen Nichtgefallen nicht möglich.
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