Die Bruecke
Über das Werk
Die Bruecke von Marianne von Werefkin zeigt eine dramatische Flusslandschaft, in der eine filigrane Eisenbrücke zwischen mächtigen, in leuchtenden Gelb- und Orangetönen gehaltenen Bergen spannt. Am steinigen Ufer sind Reiter mit Pferden zu erkennen, während das ruhige Wasser die monumentale Szenerie spiegelt. Die kraftvolle Farbgebung und die expressive Formensprache verleihen diesem Werk eine eindringliche Intensität.
Expressive Berglandschaft mit architektonischem Akzent
Das Gemälde wird von warmen, leuchtenden Farbtönen dominiert – die Berge erstrahlen in sattem Gelb, Orange und erdigen Brauntönen, während das Wasser in kühlem Grün gehalten ist. Die Fachwerk-Brückenkonstruktion bildet mit ihren dunklen, geometrischen Streben einen spannenden Kontrast zur organischen Berglandschaft. Im Vordergrund liegen große, grau-blaue Steine am Ufer, auf denen sich mehrere Figuren mit Pferden aufhalten. Die vereinfachte, nahezu abstrahierte Darstellung der Formen und die expressive Farbpalette erzeugen eine unwirkliche, fast visionäre Atmosphäre.
Dieser Kunstdruck auf Leinwand wirkt besonders gut in Räumen mit hohen Decken und großzügigen Wandflächen, wo die monumentale Bergkulisse zur Geltung kommt. Die warmen Gelb- und Orangetöne harmonieren schön mit natürlichen Holzmöbeln und hellen, zurückhaltenden Wandfarben in Weiß, Beige oder sanftem Grau. Im Wohnzimmer setzt das Leinwandbild einen kraftvollen Akzent, während es in einem Arbeitszimmer oder Flur eine inspirierende Präsenz entfaltet. Auch zu modernen Einrichtungsstilen mit klaren Linien passt die expressionistische Formensprache gut.
Marianne von Werefkin gehörte zu den bedeutenden Vertretern des deutschen Expressionismus und war eng mit der Münchner Künstlerszene verbunden. Ihre Werke zeichnen sich durch intensive Farbigkeit und eine expressive, oft symbolisch aufgeladene Bildsprache aus. Die aus Russland stammende Malerin entwickelte einen eigenständigen Stil zwischen Naturalismus und Abstraktion.
Die Bruecke wird als Kunstdruck im Querformat angeboten. Jedes Leinwandbild wird individuell in Ihrer Wunschgröße in Deutschland handgefertigt, wobei der Bildausschnitt je nach gewähltem Format leicht variieren kann.
Über Marianne von Werefkin
1880 wird Ilja Repin, der bekannteste Maler des russischen Realismus ihr Privatlehrer. In der Zeit bis 1890 erwirbt sie sich in verschiedenen Ausstellungen den Namen "Russicher Rembrandt". Leider sind viele Bilder ihrer realistischen Malerei verschollen, nur wenige sind erhalten geblieben.
Der Jagdunfall, bei dem sie sich 1888 die rechte Malerhand durchschoss und den Mittelfinger verlor, beeinträchtigte Ihre Schaffenskraft weniger als die schicksalhafte Begegnung 1892 mit dem 4 Jahre jüngeren und mittellosen Offizier Alexej von Jawlensky.
In den kommenden 10 Jahren steckt Marianne Werefkin all ihre Energie in die Ausbildung und Förderung ihres untreuen Liebhabers und stellt auch ihr malerisches Schaffen und Können zurück, damit er keinen Grund zur Eifersucht hatte.
Nach dem Tod ihres Vaters,ausgestattet mit einer Pension von heute umgerechnet 90 000.- Euro, zog sie mit Jawlensky und der 10jährigen Zofe Helene 1896 nach München. 6 Jahre später bekam Helene einen Sohn, dessen Vater Jawlensky war. Ihre Verletzungenen und ihre Einsamkeit verarbeitete sie in ihren "Briefen an einen Unbekannten".
Der Salon, den sie in Schwabing unterhielt, war schon bald ein beliebter Treffpunkt der Kunstszene und Marianne eine große Theoretikerin und Anregerin.
Nach einem längeren Aufenthalt in Frankreich nahm sie 1906 ihre Maltätigkeit wieder auf. Sie ließ sich stilistisch und motivistisch von ihren Malerkollegen Paul Gaugin, van Gogh, Lois Anquetin und auch Edvard Munch anregen und schuf bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges bahnbrechende und zukunftsweisende Werke des Expressionismus.
In Murnau, im sogenannten Russenhaus, der "Geburtsstätte" der abstrakten Malerei war ihr Stil Vorbild für namhafte Künstler wie Kandinsky, Gabriele Münther und Franz Marc. Mit diesen Mitgliedern der Neuen Künstlervereinigung und den blauen Reitern stellte sie ihre Bilder 1911 in der Neuen Sezession in Berlin mit großem Erfolg aus.
1914 floh sie mit ihrem Dienstpersonal in die neutrale Schweiz. Im Zuge der Russischen Oktoberrevolution verlor sie ihren zaristischen Pensionsanspruch und lebte, nachdem Jawlensky sich von ihr getrennt hatte, von Plakat- und Postkartenmalerei und der Unterstützung guter Freunde. Verarmt, aber in ihrer Schaffenskraft ungebrochen, verstarb sie nach einem langen Herzleiden am 6.2.1938 als Staatenlose in Ascona.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
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