Selbstportrait 2
Über das Werk
Marianne von Werefkin zeigt sich in "Selbstportrait 2" mit einer für den Expressionismus charakteristischen Farbintensität: Das Gesicht leuchtet in Gelb- und Grüntönen, die blauen Augen treten mit besonderer Kraft hervor. Der kontrastreiche Hintergrund und die expressive Pinselführung verleihen dem Werk eine unmittelbare, emotionale Präsenz. Dieser Kunstdruck bringt die Ausdruckskraft der expressionistischen Malerei in zeitgenössische Räume.
Expressiver Blick in kräftigen Farbkontrasten
Das Selbstportrait besticht durch seine ungewöhnliche Farbgebung: Statt naturalistischer Hauttöne setzt Werefkin auf Gelb und Grün im Gesicht, die durch leuchtende türkisblaue Augen akzentuiert werden. Das dunkle Haar wird von einem roten Kopfschmuck oder Tuch bekrönt, während der Hintergrund in dynamischen Blau-, Grün- und Türkistönen gehalten ist. Die Pinselstriche bleiben sichtbar und verleihen der Komposition Energie. Der leicht zur Seite geneigte Kopf und der direkte Blick schaffen eine intensive Begegnung mit der Künstlerin.
Als Leinwandbild wirkt diese Arbeit besonders gut in modernen Wohnräumen mit hellen oder neutralen Wandfarben – die kräftigen Blau- und Grüntöne setzen lebendige Akzente. Im Arbeitszimmer oder Atelier unterstreicht das Werk den kreativen Charakter des Raums, während es im Flur oder Treppenhaus durch seine Vertikalität und Farbkraft Aufmerksamkeit erzeugt. Die expressiven Farben harmonieren mit zeitgenössischen Einrichtungen ebenso wie mit klassisch-reduzierten Stilen.
Marianne von Werefkin gehörte zu den bedeutenden Vertreterinnen des deutschen Expressionismus. Die aus Russland stammende Künstlerin war Mitbegründerin der Neuen Künstlervereinigung München und prägte die expressionistische Bewegung im süddeutschen Raum maßgeblich mit. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch symbolische Farbgebung und emotionale Intensität aus.
Dieser Kunstdruck wird als Hochformat in Ihrer Wunschgröße individuell in Deutschland gefertigt. Je nach gewähltem Format kann der Bildausschnitt leicht variieren, um die optimale Wirkung auf der Leinwand zu gewährleisten.
Über Marianne von Werefkin
1880 wird Ilja Repin, der bekannteste Maler des russischen Realismus ihr Privatlehrer. In der Zeit bis 1890 erwirbt sie sich in verschiedenen Ausstellungen den Namen "Russicher Rembrandt". Leider sind viele Bilder ihrer realistischen Malerei verschollen, nur wenige sind erhalten geblieben.
Der Jagdunfall, bei dem sie sich 1888 die rechte Malerhand durchschoss und den Mittelfinger verlor, beeinträchtigte Ihre Schaffenskraft weniger als die schicksalhafte Begegnung 1892 mit dem 4 Jahre jüngeren und mittellosen Offizier Alexej von Jawlensky.
In den kommenden 10 Jahren steckt Marianne Werefkin all ihre Energie in die Ausbildung und Förderung ihres untreuen Liebhabers und stellt auch ihr malerisches Schaffen und Können zurück, damit er keinen Grund zur Eifersucht hatte.
Nach dem Tod ihres Vaters,ausgestattet mit einer Pension von heute umgerechnet 90 000.- Euro, zog sie mit Jawlensky und der 10jährigen Zofe Helene 1896 nach München. 6 Jahre später bekam Helene einen Sohn, dessen Vater Jawlensky war. Ihre Verletzungenen und ihre Einsamkeit verarbeitete sie in ihren "Briefen an einen Unbekannten".
Der Salon, den sie in Schwabing unterhielt, war schon bald ein beliebter Treffpunkt der Kunstszene und Marianne eine große Theoretikerin und Anregerin.
Nach einem längeren Aufenthalt in Frankreich nahm sie 1906 ihre Maltätigkeit wieder auf. Sie ließ sich stilistisch und motivistisch von ihren Malerkollegen Paul Gaugin, van Gogh, Lois Anquetin und auch Edvard Munch anregen und schuf bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges bahnbrechende und zukunftsweisende Werke des Expressionismus.
In Murnau, im sogenannten Russenhaus, der "Geburtsstätte" der abstrakten Malerei war ihr Stil Vorbild für namhafte Künstler wie Kandinsky, Gabriele Münther und Franz Marc. Mit diesen Mitgliedern der Neuen Künstlervereinigung und den blauen Reitern stellte sie ihre Bilder 1911 in der Neuen Sezession in Berlin mit großem Erfolg aus.
1914 floh sie mit ihrem Dienstpersonal in die neutrale Schweiz. Im Zuge der Russischen Oktoberrevolution verlor sie ihren zaristischen Pensionsanspruch und lebte, nachdem Jawlensky sich von ihr getrennt hatte, von Plakat- und Postkartenmalerei und der Unterstützung guter Freunde. Verarmt, aber in ihrer Schaffenskraft ungebrochen, verstarb sie nach einem langen Herzleiden am 6.2.1938 als Staatenlose in Ascona.
So wirkt es an Ihrer Wand
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Qualität & Herstellung



Das Bild wird individuell für Sie auf eine echte Leinwand gedruckt und in Handarbeit auf einen Echtholz-Galeriekeilrahmen aufgespannt. Die Produktion erfolgt in Deutschland. Mehr über die Qualität unserer Kunstdrucke erfahren Sie hier.
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