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Albert Flamm Kunstdrucke auf Leinwand


KW: Albert-FlammAlbert Flamm, ein Maler der Düsseldorfer Schule, wurde am 9. April 1823 in Köln geboren. Über seine Kinderzeit ist nicht viel bekannt. Schon früh, im Alter von dreizehn Jahren begann er, erst an der Kunstakademie Düsseldorf, später auch in Antwerpen, Architektur zu studieren.
Er wandte sich 1841 vom Studium im Baufach ab und der Malerei zu. Als Schüler von Andreas Achenbach lernte er auch dessen Bruder Oswald kennen, mit dem ihn schon bald eine innige Freundschaft verband. Sie unternahmen gemeinsam mehrere Studienreisen, die sie durch Deutschland, an Rhein, Mosel und Ahr führten.

1845 dann eine erste Reise nach Italien, 1850 eine weitere, die bis 1853 dauerte. Zusammen mit Arnold Böcklin, der sie streckenweise begleitete, nahmen sie sich in Rom eine Wohnung und unternahmen von dort aus ausgiebige Abstecher in die römische Campagna, in die Pontinischen Sümpfe und nach Neapel, in den Süden der italienischen Halbinsel.

Diese Reisen nach dem Süden wiederholten sich auch in späteren Zeiten immer wieder. Die beiden Künstler Albert Flamm und Oswald Achenbach wurden mit ihren Bildern als typische „Italienmaler“ bekannt, wie auch der amerikanische Maler Sanford Robinson Gefford aus Rom schrieb.
Für ihn war Achenbach der einzige, der eine italienische Landschaft auf einer Leinwand festhalten konnte, eine Ausnahme machte er nur bei Albert Flamm, dessen Bilder beispielhaft und „wahr“ seien. Flamm malte naturgetreue Landschaften, die sich durch leuchtende Farben und virtuose Behandlung auszeichneten. Seine Bilder aus dem Leben der Landbevölkerung, in warmes, helles Sonnenlicht getaucht und mit akribisch gemalten Details, entsprachen den damaligen Erwartungen der Touristen, die Italien bereisten.

Als 1848 der Künstlerverein „Malkasten“ entstand, gehörte Flamm zu den Mitbegründern. Durch Albert Arnz, Sohn des Verlegers Heinrich Arnz, ein Malerkollege, lernte er dessen Schwester Anna kennen und heiratete sie am 19.Oktober 1860. Sein Freund Oswald Achenbach war mit einer weiteren Schwester, Julie, verehelicht, somit waren die Freunde auch Schwager und miteinander familiär verbunden.
Der Norweger Ludvig Munthe, die Schwedin Jeanna Bauck und der Amerikaner William Keith zählten zu Flamms Privatschülern. Mit seiner Frau Anna hatte er zwei Söhne, von denen Carl ein erfolgreicher Porträtmaler und Oswald, der Schiffs- und Maschinenbau studiert hatte, ein führender Konstrukteur und Forscher im Schiffs- und U-Bootbau im deutschen Kaiserreich wurde. Am 28. März 1906 starb Albert Flamm in Düsseldorf.
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